Das Taschachhaus ist zwar im Winter nicht bewirtschaftet, allerdings steht ein vergleichsweise luxuriöser Winterraum zur Verfügung. Dieser ist hervorragend ausgestattet und selbst zur Hochsaison selten komplett belegt. Zudem schaut der Hüttenwirt ab und an nach dem Rechten und füllt dann sogar die Getränkevorräte wieder auf. Das Fehlen einer bewirtschafteten Hütte hat jedoch für all diejenigen, die sich davon nicht abschrecken lassen, den Vorteil, ein großes und vielfältiges Tourengebiet meist für sich alleine zu haben.
In diesem Tourengebiet gehört die Bliggspitze bei Firnverhältnissen sicherlich zu den lohnendsten Anstiegen. Durch die südostseitigen, perfekt geneigten Hänge findet man hier oft von oben bis unten ideale Bedingungen – sofern man früh genug abfährt. Da die untersten 300 Höhenmeter im eher nordseitig exponierten Talboden verlaufen, ist dieser Bereich aber in der Regel auch später am Tag noch stabil genug, um nicht durchzubrechen.
Der Anstieg führt nur im obersten Teil über einen kleinen Gletscher, allerdings mit sehr geringer Spaltengefahr. Daher wird die Tour in der Regel ohne Gletscherausrüstung begangen. Für den Gipfelanstieg durch die steile, westseitige Rinne sind aber oft Steigeisen nötig. Eine Alternative führt über den spaltigen Mittleren Eiskastenferner und den steilen Nordhang zum Gipfel; diese wird aber nur sehr selten begangen.
HüttenzustiegVom Parkplatz wenige Meter nach Westen zu einer Almstraße. Auf dieser nach Süden hinauf zur Taschachalm. Von der Alm leicht abwärts zu einer Brücke über den Taschachbach und auf der linken Bachseite (meist Schneemobilspur) recht flach taleinwärts bis zur Materialseilbahn vom Taschachhaus. Hier nach rechts über einen Hang aufwärts hinter die Seitenmoräne und auf der westlichen Abdachung der Moräne aufwärts zum Taschachhaus. Das Winterhaus ist das erste, etwas vorgelagerte Gebäude.Aufstieg Vom Taschachhaus leicht abwärts nach Westen zum Sexegertenbach. Rechts vom Bach hält man sich taleinwärts und steigt über eine Rampe auf zur rechten Seitenmoräne. Dieser nach Westen entlang bis zu einem großen Plateau. Nun nach rechts in das weite Kar hinein und eher auf der rechten Seite bleibend hinauf, das letzte Stück kurz recht steil und eventuell überwechtet in die Bliggscharte. Jenseits der Scharte quert man an der rechten Hangseite nach links ansteigend zum Fuß einer markanten
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