Stattliches Anwesen mit erhaltenem Mühlrad
Nahe der Mittelsmühle, wo die Gemarkungsgrenzen von Großen-und Alten-Buseck liegen, befindet sich an dem Wasserlauf der Wieseck die Großmühle, ein stattliches Anwesen mit einem Wasserrad von 5,20 m Durchmesser.
Diese Mühle wird erstmals 1320 unter dem Namen der Wüstung Romsdorf erwähnt. Neben dem Mühlenbetrieb war die Landwirtschaft von Bedeutung. Über der Haustür steht in Stein gehauen, dass die Mühle 1598 erbaut wurde.
Im Brandkassenregister von 1777 wird Frau Stallmeisterin von Bouseck als Eigentümerin genannt. Auch diese Mühle hat Wohlstand und Niedergang und damit einen häufigen Mühlenbesitzerwechsel erlebt. Der Mühlenbetrieb wurde bis Anfang der 1990er Jahre aufrecht gehalten.
Heute ist die Großmühle im Privatbesitz und wird als Wohngebäude genutzt.
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