Tevékenységek, Rodope területén
Látnivalók, Rodope területén
Fénypontok
Natürliche Felsformation in den Rhodopen, die bereits seit 1949 zu den offiziellen Naturdenkmälern ...
Weiße Felsformationen in der Form von sich küssenden und umarmenden Gestalten.
Imposante Steinbrücke im Herzen der Rhodopen.
Beliebter Aussichtspunkt mit tollem Blick über die Buinovsko-Schlucht.
Namensgebend ist der Fluss Vacha, den der See aufstaut. Die riesige Staumauer ist knapp 140 m hoch.
As you walk in the untouched nature of Rilla, you are accompanied by an almost constant view of picturesque, sapphire blue lakes that are ...
Auf historischen Pfaden durch die grüne Nestos-Schlucht.
Three day hike in the Rila Mountains. Stay the night in cozy mountain huts!
A round hike from Zabardo village to the natural phenomenon Wonder Bridges
Start am Beginn der Ardaschleife, zuerst auf Straße, dann auf Feldweg zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes Gorna Pole. Hinab über teils ...
Fedezd fel a vidéket
Die Rhodopen: Mystisches Gebirge und Heimat von Orpheus
Fénykép: Krasimir, Adobe Stock
Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um die Rhodopen, die meisten drehen sich um den bekanntesten Sänger der griechischen Mythologie: Orpheus. Der Legende nach konnte er mit seinem Gesang gefährliche Tiere beruhigen, Götter beglücken und Steine erweichen. Sein Zuhause soll er in den heutigen Rhodopen, die früher Thrakien hießen, gehabt haben und hier viele Jahre seines Lebens verbracht haben.
Die Orpheusblume, die nur hier vorkommt, soll bei seinem Tod aus seinen Blutstropfen entstanden sein. Noch heute erzählen die Bewohner der Rhodopen von diesen Geschichten. Auch davon, dass beim Sonnenuntergang die Schatten von Orpheus und seiner Geliebten auf den Wiesen zu sehen sind.
Die Legenden haben einen wichtigen Platz in der bulgarischen Kultur und dazu geführt, dass die Rhodopoen den Ruf eines mystischen und geheimnisvollen Gebirges erlangt haben. Und zahlreiche Naturwunder und Bauwerke erwecken wirklich den Anschein, dass hier übernatürliche Kräfte gewirkt haben: Seien es die Wunderbaren Brücken, die kuschelnden Felsformationen oder die Teufelsbrücke.
Die Spuren von Orpheus findet man auch heute noch überall in den Rhodopen. So gibt es neben dem Orpheus-Gipfel den Orpheus Wasserfall und auch das Wasserkraftwerk am Vacha Stausee trägt seinen Namen.
Wo liegen die Rhodopen?
Die Rhodopen liegen sowohl auf bulgarischem als auch auf griechischem Staatsgebiet. Mit über 80 % liegt der größte Teil in Bulgarien, nur knapp 20 % gehören zu Griechenland. Das Gebirge ist das größte Bulgariens und bedeckt große Teile der Fläche im Süden des Landes.
Insgesamt zeichnen sich die Rhodopen durch dunkle Nadelwälder und üppige Wiesen, tiefe Schluchten und schroffe Klippen, Höhlen und hohe Berggipfel aus. Der höchste Berg, der Goljam Perelik, erreicht 2191 m. Wanderer sind besonders gern in der abwechslungsreichen Natur unterwegs und im Winter finden sich zwei große Skigebiete für schneereiche Abenteuer.
Die Rhodopen lassen sich in drei Gebiete unterteilen. Die Westrhodopen umfassen zwei Drittel des Gebirges in Bulgarien und sind nicht nur der größte und höchste Teil der gesamten Rhodopen, sondern auch infrastrukturell am besten ausgestattet. In dem meist besuchten Gebiet des Gebirges befinden sich neben den höchsten und bekanntesten Gipfeln einige der tiefsten Schluchten sowie bekannte Touristenzentren.
Die Ostrhodopen nehmen das letzte Drittel des Gebirges in Bulgarien ein und sind deutlich niedriger. Hier finden sich große Dämme und einige größere Städte. Das Gebiet ist reich an Mineralquellen und beherbergt fast jede Art der europäischen Raubvögel.
Die Südrhodopen sind der Teil des Gebirges auf griechischem Gebiet und umfassen zudem den Rhodopen-Nationalpark. Die geringe Einwohnerzahl der Gegend, der hohe Regenfall und die geografische Lage begünstigen das Leben von Pflanzen und Tieren. Auch das bekannte Naturreservat Dadia Wald befindet sich in den Südrhodopen.
Outdoorabenteuer in der wilden Natur
Bereits im April herrschen in den Rhodopen bereits relativ warme Temperaturen vor - ideal, wenn ihr die Outdoorsaison hier einläuten möchtet!
Der Westteil des Gebirges ist geprägt vom Gebirgsklima, im östlichen Teil sorgen die warmen Luftmassen aus dem Mittelmeerraum dagegen für wärmere Temperaturen. Die beste Zeit, um die Rhodopen zu bereisen, hängt natürlich ganz vor euren Vorlieben ab: Für Wanderer und Radfahrer sind die klimatischen Bedingugen zwischen Frühling und Herbst am besten, Wintersportler kommen von Dezember bis März auf ihre Kosten.
In der abwechslungsreichen Bergwelt der Rhodopen könnt ihr problemlos mehrere Tage verbringen und dabei unterschiedliche Aktivitäten ausprobieren. Das Gebirge bietet für Anfänger und erfahrene Wanderer spannende Herausforderungen, egal ob ihr nur kurze Wanderungen oder ausgedehnte Touren gehen wollt. Im Gegensatz zum angrenzenden Rila Gebirge müsst ihr hier weniger Höhenmeter überwinden und habt eine größere Auswahl an einfachen bis mittelschweren Wandertouren.
Die Rhodopen laden aber auch zum Radfahren, Mountainbiken und Wassersport ein. Und auch Wintersport-Fans kommen hier auf ihre Kosten: Die Skiresorts Pamporovo und Chepelare sind beliebte Anlaufstellen für Skifahrer und Snowboarder. Als Anlaufstelle für euren Aktivurlaub bietet sich die Stadt Kardschali an, die zentral liegt und
Eine Besonderheit der Rhodopen ist die vielfältige Flora und Fauna: Rund 2000 Pflanzenarten, nahezu 300 Vogelarten und Wildtiere wie Bisons und Hirsche haben hier ihr Zuhause. Besonders nahe kommt ihr den Wildtieren bei geführten Safaris, die sich in den Rhodopen wachsender Beliebtheit erfreuen.
Wie erreicht man die Rhodopen am besten?
Prinzipiell habt ihr zwei Möglichkeiten: Von Bulgarien erreicht ihr die Rhodopen über den Flughafen Plovdiv, der von mehreren deutschen Flughäfen angeflogen wird oder von der Hauptstadt Sofia, die etwas weiter entfernt liegt, Für die Anfahrt und die Fortbewegung im Gebirge braucht ihr definitiv ein Auto, da die Rhodopen nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen sind.
Alternativ könnt ihr auch aus südlicher Richtung von Griechenland anreisen. Hier bietet sich der Flughafen von Thessaloniki an. Von hier sind es noch knapp 100 km bis zum Anfang der Rhodopen.


