Off Road Verlag AG
Ein schier unüberschaubares Netz ehemaliger Militärpisten und Seilbahntrassen im Niemandsland zwischen Italien und Frankreich
Ein schier unüberschaubares Netz ehemaliger Militärpisten und Seilbahntrassen im Niemandsland zwischen Italien und Frankreich. Start dieser überaus interessanten Tour zwischen Italien und Frankreich ist das kleine verschlafene Örtchen Cesana Torinese – auf halber Strecke zwischen Briancon und dem bekannten Wintersportort Sestiere.
A technikai nehézségből és az állóképességi követelményekből ered.
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La CocheÚtleírás
Wir folgen der Beschilderung „Sagnalonga" .Die 7,2 Kilometer lange Piste ist in hervorragendem Zustand und windet sich bis auf knapp 2.000 Meter Höhe zur Bergalm „Sagnalonga“ (44° 55 '51.06" N und 06° 47' 22.51" E) . 200 Meter nach dem Ortschild km 7,4 (44° 55' 51.04" N und 06° 47' 17.92" E) zeigt ein Wegweiser „Lago Nero“ nach links – dieser Piste folgen. Bei km 10,5 erreicht man ein altes Militärfort (44° 54' 35.72" N und 06° 47' 54.60" E) . Entgegen den Darstellungen vieler Streckenbeschreibungen verjüngt sich die nach rechts führende Piste zum Lago Nero bereits nach wenigen hundert Metern, sodass mit dem Geländewagen kein Durchkommen möglich ist. Wer jedoch einen Eindruck dieser grandiosen Gebirgslandschaft zu Fuß erleben möchte, sollte sich diesen rund 1,2 Kilometer langen Fußmarsch gönnen. Per Offroader folgt man am Fort der Fahrspur geradeaus. Nach etwa 200 Metern km 10,7 (44° 54' 29.73" N und 06° 47' 57.72" E) der Beschilderung zum See nach rechts folgen. Bei km 11,3 (44° 54' 13.68" N und 06° 47' 48.07" E) erreicht man eine Kreuzung – nach links zum Colle Begino, geradeaus (rund 100 m) zum Lago Nero und auf den Colle de Busson. Wir folgen der nach links führenden Fahrspur (Schranke, die jedoch immer offen ist, an der ein Haftungsausschluss, kein Verbotsschild befestigt ist!). Nach 100 Metern erreicht man ein alte, verfallene Steinbrücke (bitte nicht benutzen, Einsturzgefahr!), kurz dahinter findet sich eine zumeist sehr schlammige Furt – der Einstieg zur schwierigen und teilweise sehr steilen Colle-Begino-Trasse. Man folgt der Fahrspur nach Osten den Berg hinauf. Achtung! Sehr steil und sehr ausgewaschene Teilstücke. Immer wieder ist die Trasse abgerutscht, teilweise auch sehr feuchte Stellen, die mit Vorsicht zu befahren sind. Oberhalb der Baumgrenze verbessert sich der Zustand der Fahrspur deutlich. Immer noch sehr steil und fast nur per Untersetzung zu bezwingen, aber in verhältnismäßig gutem Zustand. Bereits jetzt kündigt sich beim Blick auf den 2.412 Meter hohen Colle Begino ein phänomenales Bergpanorama an. Nach rund 2 Kilometern erreicht man den Gipfel km 13,4 (° 53' 46.72" N und 06° 48' 42.95" E) mit den verfallenen Festungsanlagen, die Anstrengung wird mit einem auch für piemonische Verhältnisse atemberaubenden Blick belohnt. Achtung! Am Gipfel kaum Wendemöglichkeiten! Zwar zweigt nach links noch eine Fahrspur ab, die sich aber im Verlauf der nächsten 500 Meter im Nichts verliert. Wieder zurück am Lago Nero (Kreuzung bei km 11,3 (44° 54' 13.68" N und 06° 47' 48.07" E) folgt man dem Verlauf der Haupttrasse (vom Colle Begino kommend nach links, von Sagnalonga kommend geradeaus),um auf den Col de Busson zu gelangen. Dieser war je- doch zum Zeitpunkt unserer Befahrung durch Bauarbeiten unpassierbar und somit kann nur eine alte Version der Streckenbeschreibung geliefert werden. Man folgt der Beschilderung Capanna Matino. In engen Serpentinen windet sich die Schotterstrecke den Berg hinauf. Nach rund 2 Kilometern trifft man auf eine Quertrasse und folgt dem Streckenverlauf nach links (bergauf). Nach insgesamt 4 Kilometern – ab Lago Nero – erreicht man die Passhöhe des Col de Busson auf 2.168 Metern. Endgültiges Ende dieser Tour – immer dem Verlauf der Kammstraße, jetzt auf französischem Boden, folgend – ist nach etwa 1,5 Kilometern ab Passhöhe Col de Busson an einem kleinen Bergsee (44° 54' 07.61" N und 06° 47' 31.61" E44) . Hier sollte man sich nicht von den zahllosen Enduro-Spuren leiten lassen, denn diese führen ins Nichts! Auch vom Col de Busson tritt man den Rückweg, wie beim Col de Begino, über den Lago Nero talwärts nach Sagnalonga an. Im Ort, rechter Hand, liegt das Sporthotel, nach links abbiegen und dem hölzernen Wegweiser km 0,00 ( 44° 55' 47.47" N und 06° 47' 12.65" E) „Monti della Luna/Col Saurel/Col de Bercia“ folgen. Ab hier führt eine relativ neue Trasse auf den Gipfel des 2.200 Meter hohen Col de Bercia. Bei km 3,2 , (44° 55' 22.03" N und 06° 46' 50.61" E) kurz unterhalb des Bercia-Gipfels und der neuen Seilbahnstation, hält man sich rechts (hangabwärts) und folgt dem Wegweiser nach „Claviere“ (Frankreich). Achtung! Ab hier beginnt eine sehr breite, aber extrem staubige Trasse, bis man nach 6,3 Kilometern das Rifugio „Baita Gimont“ auf 2.035 Metern Höhe (44° 55' 15.18" N und 06° 45' 56.25" E) erreicht, das sich auch hervorragend zum Übernachten oder Essen eignet. Dem Verlauf der Trasse folgend – über die kleine Brücke unterhalb des Rifugios – erreicht man, bereits auf französischer Seite, bei km 8,0 im Tal das rechter Hand liegende Restaurant „La Coche“ (44° 56' 05.52" N und 06° 45' 56.72" E) . Achtung! Hier verzweigt sich die Piste in unendlich viele Fahrspuren.Um nach Claviere zu gelangen, hält man sich immer auf der nach links ins Tal führenden Fahrspur. Bei km 9,9 (44° 56' 20.11" N und 06° 45' 01.15" E) endet die Tour im französischen Örtchen Claviere, am Fuße des legendären Mont Chaberton. Ab hier ist die Weiterfahrt nach Sestiere oder Italien möglich.
Sagnalonga
Rio Secco
La Doire
Baita La Coche
LA CAPANNA
Sagna Longa
Madonna del Lago Nero
Claviere: Chiesa
La Coche
Megközelítés
Koordináták
A technikai nehézségből és az állóképességi követelményekből ered.

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