Fricktaler Höhenweg: von Rheinfelden nach Bad Säckingen
Walter Biselli
Das Fricktal in der Nordwestschweiz ist eine der sonnigsten und wärmsten Regionen nördlich der Alpen. Um den Wanderern ihre landschaftliche Schönheit zwischen Jura und Rhein aufzuzeigen haben Privatpersonen den aussichtsreichen Höhenweg markiert, der sich bereits optisch von den gelben Wegweisern der Schweizer Wanderwege unterscheidet. Die blauen Schilder tragen das Wappen des ehemaligen Kantons Fricktal: ein grünes Lindenblatt auf weißem Grund. Auf 60 km Länge führt der Fricktaler Höhenweg von der Zähringerstadt Rheinfelden über den Marktflecken Frick zum Weindorf Mettau.
Die hier vorgestellte Route beginnt in Rheinfelden (D), der unbefestigte Weg aber erst bei der Eremitage südlich der Autobahn im bewaldeten Steppberg. Dieser geht bald in das Waldreservat Sunneberg mit 1000 schützenswerten Eichen über. Östlich davon erhebt sich der Sunnenberg inmitten des Naturwaldreservats (Bannwald). In 632 m ü. NHN steht der 22 m hohe Aussichtsturm. Er bietet einen großartigen Rundumblick auf die Schweizer Alpen, das Baselbiet und den Schwarzwald. Als drittes Element des Schutzgebietes schließt sich ein Sonderwaldreservat an.
Unterhalb des Sonnenbergs liegt der geschichtsträchtige Ort Zeiningen (340 m). Sehenswert ist dort die St. Agatha-Kirche mit spätbarocken Fresken. Nicht weit vom Wanderweg entfernt bestand auf dem Zainingerberg eine mittelsteinzeitliche Höhensiedlung beim markanten Bönistein.
Im Spitzgraben verlassen wir den Höhenweg hinunter zum Rhein nach Mumpf und queren bei der Schweizer Gemeinde Stein den Hochrhein auf der längsten gedeckten Holzbrücke Europas. Auf der deutschen Seite liegt die sehenswerte „Trompeterstadt“ Bad Säckingen.
A szerző tippje
A technikai nehézségből és az állóképességi követelményekből ered.
Úttípusok
Pihenőpontok
Hotel Zum Schwarzen WalfischBiztonsági előírások
Hasznos linkek és ötletek
Tourismus Rheinfelden
Marktgasse 16
Stadtbüro
CH-4310 Rheinfelden
Tel.+41 (0)61 835 52 00
Fax: +41 (0)61 835 52 53
Útleírás
Vom Badischen Bahnhof Rheinfelden gehen wir auf dem Therese-Herzog-Weg zum Rheinufer beim Haus Salmegg hinab. Vor dem Restaurant befindet sich die St. Anna-Skulptur mit zwei Bronzefiguren, die auf das gefährliche St. Anna-Loch mitten im Hochrhein unter der Alten Rheinbrücke Bezug nimmt: eine Nixe trauert um ein neben ihr liegendes ertrunkenes Kind. Über den Brückenkopf im Rhein erreichen wir die Schweizer Stadt Rheinfelden und folgen dem Interregio-Wanderweg zum Bahnhof SBB. Ab dort ist der Fricktaler Höhenweg ausgezeichnet markiert. Durch eine Allee geht es zunächst Richtung Autobahn mit Blick zur Burg der Brauerei Feldschlösschen.
Der eigentliche Höhenweg startet bei der Eremitage, einem Nagelfluh-Geländerücken nahe der Autobahn. In der Mittelsteinzeit vor ca. 10.000 Jahren lebten hier Menschen in einer kleinen Höhle. Vom Wanderparkplatz (312 m) am Fuß des bewaldeten Steppberg weist das blaue Schild zum Steppbergweg, der noch 500 Meter parallel zur Autobahn verläuft um dann nach Südost abzuknicken. Eine Informationstafel am Waldrand erläutert die verschiedenen Nutzungsarten im Waldreservat Sunneberg.
Auf der Anhöhe des Magdener Galgens (449 m) blicken wir auf die unterhalb liegende Ortschaft Magden. Im Westen ist die Schauenburgflue zu erkennen, in NW ragt die Spitze der Kirche St. Chrischona aus dem Wald neben dem Sendeturm. Nach Osten steigen wir dann zum zwei Kilometer entfernten Sonnenberg (632 m) mit dem weithin sichtbaren Aussichtsturm hinauf - alte Grenzsteine am Wegesrand trennen die Kantone Basel-Land und Aargau. Unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ führt uns ein Lehrpfad mit zahlreichen Informationstafeln hinauf zum Sonnenberg mit dem stets zugänglichen Aussichtsturm. Nach 99 Stufen haben wir die überdachte Plattform in 22 Metern Höhe erklommen und genießen die herrliche Rundumsicht. Am Fuß des Turmes befindet sich ein großer Rast– und Grillplatz. Zudem öffnen die Möhliner Naturfreunde an Sonn- und Feiertagen ihr Turmstübli.
In Serpentinen steigen wir anschließend nach Zeiningen hinab (340 m). Sehenswert sind hier die St. Agatha-Kirche, das Pfarrhaus aus dem Jahr 1560 sowie das Wirtshausschild beim Gasthaus Traube von 1800. Nach dem Anstieg zum Burgacherhof gehen wir oberhalb des Dorfes weiter zum aussichtsreichen Waldrand des Zeiniger Berges mit Blick über die Weinberge.
Im Spitzgraben (518 m) verlassen wir den Fricktaler Höhenweg bei der Jägerhütte und steigen über Schönegg und den Bahnhof Mumpf zum Hochrhein hinab. Nach der Fridolinsbrücke folgt die gedeckte Holzbrücke, die Stein mit Bad Säckingen verbindet.
Auf dem Münsterplatz vor dem Fridolinsmünster lassen wir die abwechslungsreiche Wanderung in einem der zahlreichen Lokale ausklingen, bevor wir den Bahnhof Bad Säckingen ansteuern.
St.-Anna-Loch
Alte Rheinbrücke
P Eremitage
Waldreservat Sunneberg
Magdener Galgen
Zeiningen
Kirche St. Agatha
Bönistein
Spitzgraben
Jägerhütte
Schönegg
Fridolinsbrücke
Stein
Holzbrücke
Schloss Schönau
Diebsturm
Hotel Zum Schwarzen Walfisch
Fridolinsmünster
Grabmal des Trompeters von Säckingen
Barockes St. Fridolinsmünster
Fridolinschrein und Schatzkammer im Münster
Gallusturm
Geschichtsstele
Tourismus- und Kulturamt
Bad Säckingen Bahnhof
Tömegközlekedéssel
Tömegközlekedéssel elérhető
Rückfahrt ab Bahnhof Bad Säckingen
Fahrplanauskunft:
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de
Megközelítés
Ziel für Navi: Steppbergweg, 4310 Rheinfelden, Schweiz
Rückfahrt vom Bahnhof Mumpf oder Stein-Säckingen zum Bahnhof Rheinfelden SBB; von dort besteht eine regelmäßige Busverbindung direkt zur Haltestelle Rheinfelden, Eremitage beim Wanderparkplatz.
Parkolás
Koordináták
A szerző által javasolt térképek:
Schweizer Landeskarte (1:25000):
- 1048 Rheinfelden, ISBN 978-3-302-01048-9
- 1068 Sissach, ISBN 978-3-302-01068-7
A régióról szóló kiadványok:
Felszerelés
A technikai nehézségből és az állóképességi követelményekből ered.

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