DAV Sektion Mittenwald igazolt partner
Tevékenységek
Eine schöne und relativ sichere Skitour westlich von Mestia. Nach einem Aufstieg in angenehmer Steigung wird man mit einem wunderbaren ...
Eine schöne, sichere und aussichtsreiche Skitour auf den Hausberg von Mestia.
Wir starten in und durch das 2200m hohe Dorf Ushguli, dem wohl atemberaubensten Ort in Swanetien und ebenso Teil des UNESCO Weltkulturerbes.
In rund eineinhalb Stunden laufen wir vom Parkplatz der Karwendelbahn zur Mittenwalder Hütte.
Eine traumhafte Umrundung der Malgrubenspitze über eine weniger begangene Scharte unterhalb der Malgrubenspitze, gefolgt von einem steilen Couloir ...
Angenehme MTB-Tour zur bewirtschafteten Saigisalm mit freundlichen Wirten, schöner Aussicht ins Inn- und Fotschertal und abseits der Massen.
Traumhaft schöne und aussichtsreiche Gratwanderung von Mittenwald nach Ahrn. Eine sehr anstrengende, aber lohenswerte Tour für alle, die genug ...
Herzlich willkommen auf der Brunnsteinhütte! Eingebettet in die malerische Landschaft des Karwendels, südlich von Mittenwald gelegen, thront die ...
Herzlich willkommen auf dieser Hütte! Hier haben wir alle wichtigen Informationen für den Besuch bei uns zusammengestellt. Jeder Reiter hält weitere ...
Herzlich willkommen auf dieser Hütte! Hier haben wir alle wichtigen Informationen für den Besuch bei uns zusammengestellt. Jeder Reiter hält weitere ...
Die Forststraße von Scharnitz bis zur Ausgangsposition beim Brunnen ist derzeit schneefrei. Nur an einer Stelle muss ein kleiner Lawinenkegel überstiegen werden. Danach geht es über den alten Steig entlang der Wasserleitung mit Ski am Rücken in den Schlauchkargraben hinauf. Die Rinne ist aper, Ski können erst im eigentlichen Schlauchkar angeschnallt werden.
Im Schlauchkar selbst liegt noch ausreichend Schnee für den weiteren Aufstieg. Unterhalb des Schlauchkarkopfs befindet sich ein großer Lawinenanriss beziehungsweise Lawinenkegel, der die Tour deutlich mühseliger macht. Das steile Schlussstück ist aktuell sehr hart gefroren und ausgesprochen rutschig. Harscheisen sind vom unteren Bereich bis weit hinauf dringend zu empfehlen. Der Gipfelanstieg ist gut machbar: Die Stahlseile sind frei, es gibt gute Stapfspuren. Steigeisen sind dennoch empfehlenswert, besonders bei hartem Untergrund. Bis 11:00 Uhr hat es leider kaum aufgefirnt, nur im unteren Drittel wurde der Schnee etwas weicher.
Von unten bis oben liegt ausreichend Schnee, Ski tragen ist also nicht notwendig. Im Wald ist die Schneelage jedoch eher knapp. Auf den Wiesen in Richtung Naviser Hütte geht es dagegen gut voran und man ist dort deutlich schneller unterwegs als über die Forststraße.
Der Rücken zum Gipfel ist abgeblasen. Deshalb wird eine Abfahrt über die Knappenkuchl empfohlen, wenn die Lawinenlage es zulässt. An steilen Schattenhängen waren deutliche Setzungsgeräusche zu hören.
Trotz der stellenweise fehlenden Unterlage hatten wir eine sehr gute Abfahrt über die Knappenkuchl. Lediglich die letzten südexponierten Mähder nahe der Vögeleralm zurück zum Parkplatz waren zu schneearm und die Wiese war bei nahezu jedem Schwung spürbar.
Jetzt ist wieder die Zeit im Jahr, in der man sich fragt, ob die Tour bereits schneefrei ist. Der Goetheweg ist größtenteils schneefrei, besonders auf den sonnseitigen Abschnitten. Auf den nordexponierten Schattenhängen liegt noch etwas Schnee, dieser ist jedoch gut festgetreten und griffig. Dennoch ist eine gewisse Trittsicherheit und passende Ausrüstung wie festes Schuhwerk erforderlich.
Beim Aufstieg durch den Wald in Richtung Juifenalm muss stellenweise noch über Stock und Stein gestiegen werden. Die Forststraße ist im unteren Bereich sicher angenehmer. Auch im Gelände oberhalb der Juifenalm ragen vereinzelt Alpenrosen und Steine durch die Schneedecke. Dennoch war der Aufstieg problemlos. Die letzten rund 10 Höhenmeter zum Gipfel wurden aufgrund der zahlreichen, vom Wind freigelegten Steine ohne Ski zurückgelegt. Am Gipfel angekommen waren ausgeprägte Wechten in Richtung Fotschertal zu erkennen. Dementsprechend sollten konkave Formen (Mulden, Rinnen) vermieden werden.
Für die Abfahrt ins Fotschertal ist aufgrund der sehr kritischen Lawinensituation eine äußerst defensive Linienwahl erforderlich. Mehrfach waren deutliche Setzungsgeräusche sowie Rissbildungen zu beobachten. Zusätzlich erfordert die geringe Schneehöhe eine vorsichtige Fahrweise, um Steinkontakt zu vermeiden.
Bis zur Forststraße fanden wir sehr guten, pulvrigen Schnee vor. Im Waldabschnitt war die Abfahrt jedoch durch Sträucher und Bäume deutlich eingeschränkt. Die Forststraße bis zum Parkplatz war gut befahrbar, einzelne Kurven mussten aufgrund von Glatteis jedoch mit Vorsicht passiert werden.
Der Aufstieg verlief zunächst über die Forststraße bzw. den Rodelweg, danach wurde auf den Sommerweg abgezweigt. Es war kein Abschnallen nötig und Harscheisen wurden bis zum Ziel nicht gebraucht. In den benachbarten Rinnen gingen jedoch viele Lawinen bis ins Tal ab, was klar auf eine ausgeprägte Nassschneegefahr hinweist, auch wenn trotzdem viele Tourengeher zu spät losgehen. Der Grünstein ging leider nicht, da die Rinne aper ist und das bis oben ins Kar. Bei der Abfahrt vom Hölltörl um 10:15 Uhr hatten wir perfekten Firn, ab der Höll war es dann bockhart. Danach hätte man eventuell noch zur Grünsteinscharte aufsteigen können, die lag teilweise noch im Schatten. Zum Abschluss eine Einkehr im Lehnberghaus ist immer empfehlenswert. Unten auf der Forststraße gab es zwei bis drei apere Stellen, an denen man kurz abschnallen musste, ansonsten ging es jedoch problemlos bis zum Parkplatz.
2026-03-04Im unteren Bereich liegt schwerer, nasser Schnee. Trotz dem vielen Neuschnee fehlt im Wald leider stellenweise noch die Unterlage. Es liegt dort noch zu wenig Schnee, daher ist dort eine sehr defensive und eher passive Fahrweise notwendig. Im oberen Bereich waren deutlich Setzgeräusche sowie frische Rissbildungen zu beobachten. Zudem sind an steilen Nachbarhängen bereits Lawinen abgegangen, was die aktuell angespannte Schneesituation unterstreicht. Neben uns waren 14 andere Tourengeher unterwegs.
2026-02-21Trotz Lawinenwarnstufe 2 und der hohen Beliebtheit der Lizumer Rinnen haben wir einen ECT durchgeführt. Nach 24 Schlägen brach die Schwachschicht in etwa 60 cm Tiefe, der Bruch pflanzte sich deutlich fort (ECTP24@60).
Der Test wurde im Auslaufbereich, seitlich der Rinnenfalllinie, bei einer Hangneigung von rund 28° durchgeführt.
Die Rinne war wie jedes Jahr stark frequentiert. Die alten Spuren waren leicht eingeschneit, skifahrerisch also kein besonderer Genuss. In der Rinne selbst bestand, abgesehen von zwei bis drei gut sichtbaren Steinen, keine nennenswerte Steingefahr. Aufgrund der Testergebnisse und der aktuellen Situation haben wir dennoch konsequent Sicherheitsabstände eingehalten. Das empfehlen wir ausdrücklich auch anderen Tourengehern, insbesondere in weniger befahrenen Steilhängen im Lizumer Kar.
Im Auslaufbereich der Rinne hat sich stellenweise ein dicker Harschdeckel gebildet. Der untere Abschnitt zurück zur Piste war stark zerfahren und nahezu pistengleich. Hier ist besondere Vorsicht geboten: Unter der zerfahrenen Schneedecke lauern zahlreiche Steine.
Am Hintergrat waren neben uns etwa sechs bis sieben weitere Seilschaften unterwegs. Trotz der guten Bedingungen war auf der Hintergrathütte noch reichlich Platz vorhanden. Das Wetter zeigte sich den ganzen Tag über von seiner besten Seite.
Der Grat selbst ist insgesamt gut begehbar. Die erste IVer-Stelle ist allerdings inzwischen sehr speckig und entsprechend mit Vorsicht zu genießen.
Das erste, flachere Firnfeld konnte bei unserer Begehung ohne Steigeisen überschritten werden. Sobald das Gelände steiler wird, bietet es sich an, auf den seitlichen Schotter- bzw. Felsrand auszuweichen. Das weiter oben gelegene steile Firnfeld ist mittlerweile recht klein und kann problemlos über die angrenzenden Felsen umgangen werden.
Deutlich anspruchsvoller präsentiert sich derzeit der obere Ortlergletscher. Der heiße Sommer hat ihm stark zugesetzt. Mehrere große Spalten müssen überwunden werden. Anschließend folgt eine steile Eisflanke, die derzeit durch ein Fixseil an einer Eisschraube entschärft ist.
Eine wichtige Änderung betrifft den weiteren Abstieg über die Normalroute: Es wird aktuell nicht mehr wie bisher üblich ins Bärenloch gequert. Seit diesem Monat folgt die neue Linienführung ab dem Lombardi-Biwak auf 3.316 m dem Tschierfeck-Kamm.
Auf diesem Abschnitt erleichtern etwa 100 Meter massive Stahlketten den Abstieg. Sie bieten sehr gute Sicherungs- und Haltemöglichkeiten im steilen und ausgesetzten Schiefergelände.
Die neue Linienführung trägt den Namen „Olaf-Reinstadler-Variante“. Damit wird an den Südtiroler Bergführer und Bergretter Olaf Reinstadler erinnert. Von ihm stammte die Idee für diese neue Route, deren Umsetzung er maßgeblich vorangetrieben hatte.
DAV Sektion Mittenwald
82481 Mittenwald
Németország
