Pfälzerwald-Verein e.V.
Nördlich Wilgartswiesen, im Sattel zwischen dem Großen Breitenberg und Göckelberg
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rittersteine
Der Ritterstein ist ein Wegweiser für die in ca. 105 Meter entfernte Wolfsgrube. Diese ist etwa 1,50 Meter breit und 50 cm tief. Wahrscheinlich war die Grube ursprünglich wesentlich tiefer. Sie ist mit Sandsteinen wie ein Brunnenschacht ausgemauert und diente als Fallgrube für Wölfe. Diese hat man mit Reisig bedeckt und mit einem lebenden Tier (Schaf) als Köder darin versehen. Durch den Köder angelockt, sprang er in die Grube und konnte nicht mehr heraus. Der letzte Wolf wurde 1904 in der Lausitz geschossen. Man jagte den Wolf, um die teilweise frei herumlaufenden Haustiere zu schützen. Der Wolf (Canis lupus) ist eine Hundeart. Sein Aussehen ähnelt einem Haushund. Allerdings hat der Wolf einen längeren Rumpf und einen größeren Kopf. Seine Körperlänge kann bis 130 cm lang werden, die Schulterhöhe bis etwa 80 cm und sein Gewicht kann 60 kg erreichen. Die in Rudel jagenden Wölfe ernähren sich hauptsächlich von pflanzenfressenden Säugetiere. Wie zum Beispiel Hirsche, Wildschweine, Schafe, Hasen, Wildhase, Rinder, Haushunde und Katzen. Das der Wolf Menschen angreifen soll, ist nicht bewiesen. Seit 1998 ist der Wolf wieder in Deutschland heimisch. Allerdings nur eine kleine Gruppe in der Oberlausitz, Sachsen. Das der Mensch vor dem scheuen Wolf keine Angst haben muss, ist eine Sache, die Angst vor Angriffen auf Nutztiere, wie zum Beispiel auf Schafe bleibt. Lösungen für das geregelte Leben zwischen Mensch, Nutztier und Wolf hat man schon gefunden und werden noch gesucht. Siehe auch Foto „Goldauge kehrt zurück“.
früher war der Text bei : www.rittersteineundmehr.de
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