Pfälzerwald-Verein e.V.
Am Waldweg zwischen Spitzenberg und Abtskopf
Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rittersteine
Ehemaliger Standort eines Bildstockes und eines Holunderbaumes. Heute ist von beiden nichts mehr zu sehen. Der Bildstock oder auch Betsäule ist häufig mit einem religiösen Bild, einer Statue oder einem Relief versehen. Sie fordern zum Beten auf. Bildstöcke stehen an markanten Punkten in der Landschaft. Sie dienen der Erinnerung (an einen Verunglückten, vom Blitz Erschlagenen, Pestopfer, usw. ...), als Orientierungspunkte für Reisende oder stehen einfach nur an landschaftlich reizvollen Stellen. In mancher Hinsicht erfüllt der Bildstock einen ähnlichen Zweck wie der Ritterstein. Der Holunderbaum (Sambucus) galt bei den Germanen und den Kelten als heiliger Baum. Er ist ein Laubbaum von dem es ca. 25 Arten gibt. Er wächst meist krumm und wird bis zu 15 Meter hoch, er kann einen Stammdurchmesser von ca. 40 cm erreichen. Holunder blüht ab Juni bis Juli und bringt bis in den September viele kleine Beeren zum wachsen die es in den Farben schwarz, rot, gelb und weißen gibt. Nach diesen Farben sind dann auch die Sträucher benannt. Schwarzer Holunder, Roter Holunder, usw. ... Aus den Beeren kann man Saft, Schnaps, Suppe und Likör herstellen, die Blüten werden gerne frittiert oder zu Tee verarbeitet welcher krampfstillend und entblähend wirken soll. Das Holz des Holunderbaumes ist ein hervorragendes Bastelmaterial, da es ist nach außen hin stabil ist und innen einen weichen Kern hat. Nachtrag zu den Betsäulen Über den wahren Zweck dieser Steinsäulen, ist sich die Forschung nicht im Klaren. Es könnte sich wohl um eine Säule mit religiösem Hintergrund handeln, auch Betsäule genannt. Dafür spricht die eigenartige Form dieser Säulen und der abgelegene Standort: „Bildstöcke stehen an abgelegenen Punkten in der Landschaft. Sie dienen der Erinnerung (an einen Verunglückten, Pestopfer, vom Blitz Erschlagenen, usw. ...)“. Dafür gibt es allerdings keine gesicherten Nachweise, lediglich Hörensagen ist der Grund solcher Geschichten. Möglich wäre auch das es sich bei den Steinsäulen um besondere Gemarkungsgrenzsteine handelt.
früher war der Text bei : www.rittersteineundmehr.de
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Durch lichten Mischwald zum Karlsplatz und zuidyllischen Aussichtspunkten
Durch lichten Mischwald zum Karlsplatz und zuidyllischen Aussichtspunkten

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