Soissons, Blick zur Zweiturmfassade der ehemaligen Klosterkirche Saint-Jean-des-Vignes
Fénykép: VIA REGIA-Archiv, FERIENSTRASSEN.INFO
Soissons hat eine sehr alte Geschichte und war lange Zeit ein wichtiges politisches und geistliches Zentrum, Im Mittelalter hat die Stadt eine Blütezeit erlebt.
Aus römischer Zeit sind einige Relikte im Musée Municipal zu sehen. Dort gibt es auch Exponate aus dem Mittelalter.
In gallorömischer Zeit wurde die Stadt zum merowingischen Königssitz. Aus dieser Ära kann man auf Anfrage die vorromanische Krypta der Abtei Saint-Médard besichtigen.
Die gotische Kathedrale Saint-Gervais et Saint-Protais wurde ab 1180 errichtet. Sie gilt noch immer als eines der Musterbeispiele für die Entwicklung des gotischen Stils in Nordfrankreich. Die Abtei Saint-Jean-des-Vignes stammt aus dem 13. bis 16. Jh. Seit dem 19. Jh. dienten die Gebäude als Steinbruch und Kaserne Die Fassade der ehemaligen Klosterkirche blieb erhalten. In einem ehemaligen Kasernengebäude befindet sich ein Museum mit wechselnden Ausstellungen.
Sehenswert und ungewöhnlich ist auch der Jardin du Haricot de Soissons (Garten der Soissons-Bohne). Diese Hülsenfrüchte sind in ganz Frankreich für ihren leicht süßlichen Geschmack und ihre hohe Qualität beliebt.
Mit dem Zug erreicht man Soissons mit der Regionalbahn TER Paris-Laon.
Megközelítés
Radwanderer sollen die Regionalstraße RN31 aus Compiègne wegen dichtem Verkehr vermeiden. Sie fahren lieber die RD81 von Compiègne nach Attichy und dann die RD91 von Attichy nach Soissons. Einen Radwanderweg gibt es zwischen Cuise-la-Motte und Trosly-Breuil, welcher der ehemalige Bahnlinie Compiègne-Soissons folgt.
Aus Compiègne fährt der Autofahrer über die Regionalstraße RN31 (40 km). Aus Château-Thierry fährt man über die Regionalstrasse RD1 (40 km).
Parkolás
2 Stellplätze für Wohnmobile gibt es im Stadtzentrum neben dem Fluss, 8 weitere Stellplätze sind im Camping der Stadt vorhanden.
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