Im niederösterreichischen Maria Lanzendorf lädt einer der ältesten Wallfahrtsorte Österreichs zum spirituellen Besuch ein – mit Pfarrkirche, Kloster, Gnadenkapelle und Kalvarienberg.
Zahlreiche Legenden ranken sich um Entstehung und Geschichte der Wallfahrtskirche Maria Lanzendorf. Eine dieser Gründungslegenden besagt, dass bereits um 70 nach Christus der Apostel Lukas die Heilsgeschichte gepredigt haben soll. Historisch belegt dagegen ist die erste urkundliche Erwähnung vom Gnadenort Maria auf der Heyd aus 1145. Im Jahr 1418 wiederum wird Maria Lanzendorf zum ersten Mal als Wallfahrtsort erwähnt.
Wirklich begonnen hat der Pilgerzustrom jedoch im späten 17. Jahrhundert, als die Menschen in und um Wien mit der Pestepidemie kämpften – und in Maria Lanzendorf nach Schutz und Heilung suchten.
Bis heute werden die Pilger aus aller Welt in der Wallfahrtskirche willkommen geheißen – und finden hier einen Ort der Besinnung und des Trostes vor. Mit gotischer Kapelle und barockem Neubau, freistehender Gnadenkapelle sowie barockisiertem Gewölbefresko gibt es außerdem viel Sehenswertes zu entdecken – wie wertvolle historische Altäre sowie zahlreiche Votivbilder.
Sehr bemerkenswert sind weiters der Kalvarienberg aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert mit Kriegerdenkmal genauso wie das angrenzende Klostergebäude mit alter Bibliothek und steinerner Pietà. Vor der Kirche ziehen außerdem mehrere steinerne Heiligenstatuen aus dem früheren 18. Jahrhundert alle Blicke auf sich.
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Auf dem „Weg der Ziegelbarone“ öffnen sich Radfahrern spannende Einblicke in die Historie der Region südlich von Wien.
"Durch die sonnenverwöhnte Thermenregion Wienerwald"
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