Evangelischer Kirchenbezirk Villingen
Dennoch tat sie über Jahrzehnte hinweg treue Dienste. Neben dieser Kirche war inzwischen schon ein Pfarrhaus gebaut worden. Als nun mutige Menschen in Schwenningen während der Zeit des Naziregimes Juden auf dem Fluchtweg in die Schweiz Unterschlupf gewährten, spielte dieses Haus eine ganz besondere Rolle. Vikarin Margarete Hoffer und Pfarrfrau Lotte Kurz waren engagiert an diesen gefährlichen Unternehmungen beteiligt, durch die etlichen Menschen das Leben gerettet wurde. An beide Frauen wird inzwischen durch die Namensgebung für zwei Gemeinderäume erinnert: Der große Saal im UG der Johanneskirche heißt jetzt „Margarete-Hoffer-Saal“, das Sitzungszimmer im Pfarrhaus „Lotte-Kurz-Zimmer.“
Im alten „Bretterkirchle“ war in der Aufbauzeit der 50er-Jahre das Platzangebot bald erschöpft, so dass an einen Neubau gedacht wurde. Pfarrer Bührlen hat den Bau vorangetrieben. 1958 wurde zunächst die alte Johanneskirche verkauft, in Altoberndorf bei Oberndorf wird sie bis heute als Sporthalle weitergenutzt. An gleicher Stelle entstand dann die neue Johanneskirche mit rund 800 Sitzplätzen. 1960 konnte der erste Gottesdienst darin gefeiert werden.
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Rundtour auf befestigten Radwegen und Straßen an allen evangelischen Kirchen vorbei, die zu den Kirchengemeinden Villingen und Schwenningen gehören.
Johanneskirche
Rundtour auf befestigten Radwegen und Straßen an allen evangelischen Kirchen vorbei, die zu den Kirchengemeinden Villingen und Schwenningen gehören.

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