Mehr Pferde als Menschen trifft man nördlich der Großsiedlung Märkisches Viertel. Im Schatten der Hochhäuser liegt das Angerdorf Lübars - rund 30 Minuten von Berlin-Mitte entfernt können hier Großstädter*Innen Landluft schnuppern. Im 13. Jahrhundert gegründet, gibt es dort heute neben mehreren Reiterhöfen einen gemütlichen Dorfkrug mit ausgezeichneten Speisen samt altem Tanzsaal - auch eine barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert steht auf dem Anger. Bis zum Mauerfall galt das Dorf als kuriose Sehenswürdigkeit, war es doch der einzige ländliche Ort innerhalb West-Berlins, an dem sogar Landwirtschaft betrieben wurde.
Nicht nur zahlreiche Pferdefans zieht es am Wochenende nach Lübars. Jenseits der Koppeln erstreckt sich die urige Sumpflandschaft des Tegeler Fließ. Das einzigartige Naturschutzgebiet bietet Schutz für zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere, darunter Fischotter, Biber und verschiedene Vogelarten. Große und kleine Forscher*innen finden hier Großstadtnatur vom Feinsten.
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Über den Barnimer Höhenzug von Ahrensfelde über Karow, Blankenfelde, Lübars und Hermsdorf nach Berlin-Tegel. Weitläufige Wiesen und Äcker geben ...
Diese traumhafte Runde an die nördliche Stadtgrenze zeigt: Für einzigartige Natur muss es nicht immer weit hinausgehen. Wir beobachten Tiere ...
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