Pfälzerwald-Verein e.V.
Die auf 314 m Höhe gelegene Felsenburg gehört zur Dahner Burgengruppe, zu der noch die Burgen Altdahn und Tanstein zählen. Die drei Burgen wurden zwar nicht gleichzeitig, aber dicht nebeneinander mit Abständen von 40 bzw. 80 m auf dem Rücken des 323,1 m hohen Schlossbergs errichtet, der sich über etwa 350 m von Südwest nach Nordost erstreckt. Eine ähnliche Form der Burgenanordnung findet sich beispielsweise in den Vogesen bei den drei Burgen von Husseren (Oberelsass).
Ganz im Nordosten des Schlossbergrückens liegt auf 316 m Höhe das Naturdenkmal Löchelfelsen. 2 km westnordwestlich der Burgengruppe erhebt sich das Wahrzeichen Dahns, der etwa 70 m hohe Sandsteinfelsen Jungfernsprung.
Die Burg Grafendahn wurde 1287 durch Konrad von Mursel erbaut, der Lehnsmann der Bischöfe von Speyer und ein Enkel des Friedrich von Dahn (siehe Geschichte von Burg Altdahn) war. Grafendahn war von Beginn an als Ganerbenburg konzipiert. Bereits 1288 gab es neben Konrad Mursel fünf weitere Ganerben, darunter auch die Grafen von Sponheim. Im Jahre 1339 erwarb Graf Johann II. von Sponheim von den verschiedenen Parteien (u. a. Wilhelm von Winstein, Konrad Mursels Schwiegersohn) sämtliche Anteile an der Anlage und wurde so zum alleinigen Eigentümer.[1][2]
Nachdem die Burg noch 1425 stärker befestigt worden war, ging sie 1437, als das Geschlecht der Sponheimer mit dem Tod Johanns V. ausstarb, durch Erbvertrag in den Besitz der Markgrafen von Baden über. Doch die Befestigungen waren nicht stark genug, um einer Belagerung durch Kurfürst Friedrich den Siegreichen zu widerstehen; 1462 nahm er die Burg ein und zerstörte sie. Ein systematischer Neuaufbau erfolgte offenbar nicht. Im Jahr 1480 erhielt Hans von Trotha, der schon Lehnsnehmer der Burg Berwartstein war, vom Kurfürsten auch Grafendahn zum Lehen und machte es 1485 durch Kauf zu seinem Eigentum. Allerdings wurde die Burg bereits um 1500 als „unbewohnbar“ bezeichnet.[1][2]
Bis 1637 war die ruinöse Burg dann im Besitz der Herren von Fleckenstein. 1642 wechselte sie in den Besitz der Schenke von Waldenburg, wo sie rund 150 Jahre lang verblieb. 1793 fiel die Anlage zurück in die ursprüngliche Lehnshoheit des Hochstifts Speyer, das die Burg anschließend nicht mehr neu als Lehen vergab
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Ein Hotspot für alle Burgenliebhaber. Die Besichtigung eines wuchtigen Burgenmassivs wird mit einer Felsentour kombiniert, die jedoch ...
Besteigung des Hochsteins auf einfachen Wegen. Von dort tolle Aussicht auf das Dahner Land und schöner Blick auf die Dahner Burgen.
Erlebnisreiche und schöne Wanderung auf das Hochstein-Plateau mit wunderschönem Weitblick auf das Dahner Land und Abstecher zu den Burgruinen Altdahn.
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