Die gemeinnützige „Stiftung 7000 Eichen“ versteht sich als Sachwalterin des Kunstwerks und unterstützt die Stadt Kassel in ihrem Bemühen, es auf Dauer zu pflegen und zu erhalten. Sie wirbt für die dem Kunstwerk innewohnenden künstlerischen, sozialen und ökologischen Ideen.
Entnommen aus: https://www.7000eichen.de/index.php?id=2
Fünf Jahre dauerte es, bis das keilförmig aufgeschüttete Steinlager auf dem Friedrichsplatz abgetragen und die soziale Plastik verwirklicht war. Das Geschenk des Künstlers an die documenta-Stadt hatte zur Bedingung, dass 7000 Bäume, begleitet von je einer Basaltstele, auf 7000 Standorte im gesamten Stadtgebiet zu verteilen waren. Der gewachsene und weiter wachsende ästhetische Organismus greift – wie kein anders Kunstwerk weltweit – auf unmittelbar verständliche Weise radikal und nachhaltig in die visuelle, ökologische und soziale Struktur des urbanen Lebensraums ein. Realisiert wurde die Stadtverwaldung im konstruktiven Zusammenwirken von Künstlereinsatz, Kommunalpolitik und bürgerschaftlichem Engagement. Die erste und die letzte Pflanzung erfolgten vor dem Museum Fridericianum. Seit 2002 wird das empfindliche, permanente Pflege fordernde Werk betreut von der Stiftung „7000 Eichen“. Es steht seit 2004 unter Denkmalschutz.
7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung, documenta 7, 1982 – documenta 8, 1987, 7000 Bäume, 7000 Basaltstelen, Stadtgebiet
documenta 7: Der niederländische Museumsdirektor Rudi Fuchs inszeniert seine documenta als den Versuch, die zeitgenössische Kunst von gesellschaftlichen Ansprüchen zu entlasten. Ihr soll erneut mit Würde und Respekt begegnet werden. Die Ausstellung feiert das Museum als den zeitgemäßen Rückzugsort einer autonom begriffenen Kunst. Ohne theoretischen Begründungsaufwand werden aktuelle Tendenzen, dominiert von der Malerei, nach dem Dialogprinzip arrangiert. Es setzt die Exponate in wechselnde formale Beziehungen zueinander. Obwohl sie mit ihrer musealen Grundtendenz nur spärlich auf den öffentlichen Raum eingeht, hinterlässt die 7. documenta dort intensive Spuren.
Entnommen aus: https://www.documenta.de/de/works_in_kassel
Nyitvatartás
An der westlichen Hauswand des Café Alex. Immer zugänglich.
Tömegközlekedéssel
Mit verschiedenen Straßenbahnlinien bis zu der Haltestelle Friedrichsplatz.
Megközelítés
Von den Abfahrten der Autobahnen Richtung Stadtmitte/Friedrichsplatz.
Parkolás
In der Tiefgarage am Friedrichsplatz.
Koordináták
Ajánlatok a környéken
Radtour über Rothenburg ob der T. - Würzburg - Fulda nach Kassel. Überwiegend reizvoll an Flüssen entlang. Größere Steigungen nur vor Ochsenfurt ...

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