Walter Biselli
Die neoromanische Wallfahrtskirche steht nordwestlich von Löffingen auf einer Kuppe. Deren keltischer Name „Itirsne“ (kleines Rinnsal) wurde zu „Witarsne“ und später zu „Witterschnee“.
Im Winter 1740 geriet ein Wanderer bei Löffingen in einen Schneesturm. Verzweifelt gelobte er, ein Kreuz zu errichten, falls er gerettet würde. An der Stelle, wo heute die Wallfahrtskirche steht, hörte er die Glocken von Löffingen und wurde kurz darauf von Holzfällern entdeckt und gerettet. Der Wanderer hielt sein Versprechen und errichtete ein schlichtes Holzkreuz mit dem Bild des Heilands. 1792 wurde darüber eine offene Schächerhütte mit sechs Bet-Stühlen errichtet, 1849 folgte eine kleine Holzkapelle.
Mit dem Anstieg der Pilgerzahlen – an Feiertagen kamen bis zu 1000 Gläubige – wurde zwischen 1894 und 1898 die heutige neoromanische Wallfahrtskirche am Witterschneekreuz erbaut. Die Holzkapelle wurde dafür versetzt, das ursprüngliche Holzkreuz blieb jedoch an seinem Standort und hängt heute über dem Hochaltar.
360° Panorama des Innenraums: https://de.360tourist.net/view-tour/10286
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Die Rundwanderung über die verschneite Hochfläche zwischen Löffingen und Rötenbach begeistert mit weiten Ausblicken, die bei klarer Sicht bis zu ...
Rundwanderung auf einsamen Pfaden von Löffingen entlang der Mauchach und oberen Gauchach.
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