Die Philippsburg wurde ab 1568 auf Teilen der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet
Die Philippsburg am Rhein wurde ab 1568 auf Teilen der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet und gilt als frühestes Renaissanceschloss am Mittelrhein. Das Schloss zeugt vom Wirken der Anna Elisabeth von Pfalz-Simmern (1549–1609), Frau von Philipp dem Jüngeren. Sie richtete ihren Witwensitz im Schloss Philippsburg ein. Das Schloss sowie zwei Kirchen in Braubach wurden in ihrem Auftrag instand gesetzt und ausgestattet.
Die Philippsburg ist ein gutes Beispiel für einen besonderen Trend der Renaissance: Zunehmend gewannen Schlossanlagen in Tallage mehr Gefallen gegenüber den schwer erreichbaren Höhenburgen.
Seit 1997 gehört die Philippsburg der Deutschen Burgenvereinigung. Diese hat dort Ende 1999 im sogenannten Hanika-Haus den Sitz des Europäischen Burgeninstituts eingerichtet, welches mit einer burgenkundlichen Bibliothek von über 35.000 Bänden ausgestattet ist.
Der Renaissance-Garten der Philippsburg ist offen zugänglich und jederzeit zu besichtigen.
Das ehemalige Wirtschaftsgebäude dient heute als Wohngebäude. Der Hof der Burg ist teilweise noch mit Rollsteinen aus dem Rhein gepflastert.
Im Innenhof liegt der historische Winzerkeller. Nachdem hier seit Jahrhunderten der Zehntwein für die Darmstädter Landgrafen gelagert wurde, diente der Keller lange Jahre dem Winzerverein als Lager für die Traubenernte. Der Winzerkeller ist bewirtschaftet (Info/Öffnungszeiten:www.winzerkeller-philippsburg.de)
Nyitvatartás
| hétfő | 00:00–24:00 |
| kedd | 00:00–24:00 |
| szerda | 00:00–24:00 |
| csütörtök | 00:00–24:00 |
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| vasárnap | 00:00–24:00 |
Öffentliche zugängliche burgenkundliche Bibliothek. Besichtigung auf Anfrage während der Bürozeiten möglich.
Innenhof mit Renaissancegarten frei zugänglich.
Winzerkeller Schloss Philippsburg: Ostern - Mitte Oktober
Freitags 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Samstag 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Sonntag 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr
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Schloss Philippsburg
56338 Braubach
+49 2627 974156 https://www.marksburg.de/philippsburg.html#/ E-mail: ebi.sekretariat@deutsche-burgen.org
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