Kaftenstein-Vegetation
Wie hat sich die Vegetation seit der Eiszeit entwickelt?
Nach der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren siedelten sich in Mitteleuropa bevorzugt Kiefernwälder mit Birke und Hasel an. Mit der Zeit kamen immer mehr Eichen hinzu, sodass vor 7.000 Jahren ausgedehnte Eichenmischwälder mit Hasel, Linde und Ulme in Deutschland heimisch waren. Erst vor 3.000 Jahren ist die Buche aus Südeuropa wieder eingewandert. Buchenwälder würden ohne das Eingreifen des Menschen heute weitgehend das Vegetationsbild von Deutschland bestimmen, da sie hier ihre optimalen Lebensbedingungen finden. Mit der menschlichen Besiedlung der Randgebiete des Pfälzerwaldes begann die zunehmende Ausbeutung des Waldes und Verarmung der Böden.
Warum sind Kiefern und Fichten im Pfälzerwald so weit verbreitet?
Nach den großen Waldrodungen bis ins 19. Jahrhundert hinein und den Kahlschlägen nach 1945 wurden viele und vor allem schnellwachsende Baumarten benötigt, die mit den lokalen Bodenverhältnissen (Nährstoffarmut) zurechtkamen. Die Wahl fiel auf Kiefern und Fichten.
Und was ist heute?
Der Wald um Dimbach setzt sich zu zwei Dritteln aus Buche und Kiefer zusammen. Diese sind vom Menschen angepflanzt.
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Der Geopfad zeichnet sich durch zwölf geografisch-geologische Informationstafeln aus. Die Tour startet bei Dimbach und überschreitet drei Berge: ...
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