Die Blinker wurden damals in Jena an Zeiss-Geräten ausgebildet und hatte auch ihr Übungsgelände am Landgrafen. Vom 363 m hohen und weitestgehend kahlen Windknollen-Berg hatte man ihrerzeit einen weiten Blick ins Land und beste Bedingungen für optische Kommunikation.
Der Entwurf des Denkmals stammte vom Jenaer Architektenbüro Schreiter&Schlag, welche auch das Planetarium gestaltet hatten. Die bauliche Ausfertigung übernahm der Maurermeister Carl Gretscher. Ursprünglich bedeckte ein überdimensionierter Stahlhelm das Denkmal. An den Seiten waren Eiserne Kreue und Eichenlaub angebracht. Die Inschrift lautete:
"1914 – Unseren Helden – 1918. Die deutschen Blinker"
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Denkmal entmilitarisiert. Die Stahlhelmkuppel wurde verfremdet, Kreuze und Eichenlaub, sowie die Inschrift wurden entfernt. Derart nicht mehr als Denkmal erkennbar verfiel der Steinklotz allmählich und wurde im Laufe der Jahre am Rande eines sowjetischen Truppenübungsplatzes vom Unterholz überwuchert.
Nach der politischen Wende unternahm die Reservistenkameradschaft Jena Unternehmungen um das Denkmal wieder zugänglich zu machen. Obwohl es nicht auf der offiziellen Denkmalliste stand, unterstützte "JenaKultur" den Wiederaufbau auf Grund von stadtgeschichtlicher Relevanz finanziell mit.
Im März 2009 wurde mit der Sanierung begonnen. Bei den Arbeiten halfen unter anderm der Jugendarbeitskreises des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und ein Logistik-Bataillon der Bundeswehr aus Paderborn mit. Den Neuaufbau des Denkmals übernahm die Camburger Steinmetzfirma Holger Schöne.
Die Wiedereinweihung konnte am 17. November 2009 vorgenommen werden. Die Pflege des Denkmals wird seit dem von der Reservistenkameradschaft Jena organisiert.
2012 wurde das Denkmal Opfer eines Anschlags. Unbekannte Vandalen besprühten das Ehrenmal großflächig mit roter Farbe. Die Aufwendige Reinigung zu Lasten der Steuerzahler wurde von Steinmetz Eberhard Kalus aus Ammerbach durchgeführt.
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