Mitte des 13. Jahrhunderts begann der Umbau des Langhauses zur einer frühgotischen dreischiffigen Hallenkirche. In den Jahren 1267 bis 1290 entstanden die sechs Maßwerkfenster im Langhaus, die von außerordentlicher Schönheit sind. Die Anordnung der Rosetten und Bögen sind in jedem der Fenster unterschiedlich. Sie gelten als formvollendet und waren stilprägend für andere Kirchen. Die farbenprächtigen Fenster wurden nach der Zerstörung im Krieg wiederhergestellt.
In seinem Innern birgt der Mindener Dom zahlreiche bedeutende Kunstschätze, deren Originale meistens im Mindener Domschatz besichtigt werden können. Zu den größten Kunstschätzen der Romanik zählt das Mindener Kreuz. Das Großkreuz mit dem etwa 1 Meter großen Bronzekorpus ist eine Besonderheit, da der Körper Christi keinerlei Wundmale aufweist.
Ein weiteres Schmuckstück ist die Goldene Tafel, ein goldener Altar aus dem 15. Jahrhundert. Das Original steht im Bode-Museum in Berlin. Im Zentrum wird die Krönung Mariens gezeigt, Christus hat den Arm zum Segen erhoben. Links und rechts stehen die 12 Apostel. Im Jahre 1909 verkaufte die Kirchengemeinde trotz heftiger Proteste von Gemeindemitgliedern die Goldene Tafel für 45.000 Reichsmark an das Bode-Museum.
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Entlang der Weser radeln wir auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal zu, das sich beeindruckend über der Porta Westfalica erhebt. Zurück geht’s auf einem ...
Auf den Spuren der Zisterzienser vom Kloster Loccum über die Porta Westfalica und das Hermanns-Denkmal im Teutoburger Wald zum Kloster Marienfeld ...
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