Fénykép: Cindy Georgy, Tourismusverband Thüringer Becken e. V.
Der Alperstedter See ist die größte Restgrube, die im Zuge des Kiesabbaus der Ur-Gera entstanden ist. Als Überbleibsel eines mit klarem Grundwasser gefüllten Tagebaulochs ist er Teil der prosperierenden Seenlandschaft, die sich nördlich Erfurts ins Thüringer Becken erstreckt. Stete Bemühungen einer großräumigen Renaturierung sind, nahe dem heutigen Verlauf der Gera, unübersehbar!
Viele Akteure rund um den tiefblauen See haben eine vielfältige Freizeit- und Ereignislandschaft arrangiert, die das Areal von April bis September in sportliches Vergnügen, Unterhaltung, Geselligkeit und Kulinarik verwandeln. Wem das Leben rund um das Wasser zu laut und zu hektisch erscheint, kann in der benachbarten Riedlandschaft Ruhe tanken und natürliche Stimmung einfangen.
Die Seenlandschaft ist hervorragend eingebunden in das Fern- und Regional-Radwegenetz Mittelthüringens. Bahn- und Busanbindungen weisen rund um den Alperstedter See eine hohe Dichte auf. Mit dem Rad sind das direkt benachbarte Erfurt aber auch das in die mittlere Unstrutaue eingebettet beschauliche Sömmerda schnell und bequem erreichbar. Das trocken-warme Mikroklima des Thüringer Beckens sorgt sommers für ein üppiges Sonnenscheinangebot, die feuchten Riedlandschaften für partielle Abkühlung an heißen Tagen.
Neben sportlichen Aktivitäten bieten sich rund um den Alperstedter See Angeln, Tierbeobachtung und örtliche Wanderungen an. Darüber hinaus kann die abwechslungsreiche Landschaft rund um die vielen Seen erkundet werden.