Gyalogtúra
· Burgos
Belorado – San Juan de Ortega - Nach langer Zeit wieder einmal Wald
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Nehézség
nehéz
Aus dem malerischen Belorado geht es noch eine ganze Weile durch dieselbe eintönige Landschaft wie in der Etappe zuvor. Ab Villafranca Montes de Oca allerdings gibt es mit einer Bergüberquerung durch Eichenwälder und Heide die ersehnte Abwechslung und vor allem wieder Ruhe! Am Zielort gibt es keinen Supermarkt.> Vom Zentrum und der Tourist-Information am Zentrumsplatz Belorados 01 nehmen wir die kleine Straße links vom Supermarkt. An der nächsten Querstraße links befinden wir uns wieder auf dem Camino und gleichzeitig auf dem "Walk of Fame". Immer geradeaus queren wir einige Straßen und erspähen mit einem Blick zurück zwei wunderschöne große Hausmalereien. Nach 20 m gehen wir auf der mittleren der drei vor uns liegenden Straßen weiter. Sie bringt uns zum Ortsausgang, wo wir die N-120 queren. Am Río Tirón gibt es einen schönen Rastplatz, doch wir überqueren die Brücke und gehen für ein paar Meter neben der Straße her, folgen dem Kiesweg aber bald schon ins Hinterland hinein. Von Feldern umringt erreichen wir bald schon Tosantos 02.Über die Jahrhunderte hinweg haben die Leute Höhlen und Kirchen in die leicht zu bearbeitenden Wände der Berge gehauen, wie schon von Weitem auf der anderen Straßenseite zu sehen ist. Nach einem kleinen Stück bergauf (wir biegen links auf weitere Feldwege ab) sehen wir vor uns bereits Villambistia und ein Stück weiter Espinosa del Camino. Am Horizont erblicken wir Windräder, dort müssen wir über den Berg nach San Juan de Ortega. Aber vorerst bleiben wir auf dem vor uns liegenden Weg.Villambistia 03 bietet uns eine obligatorische Bar sowie eine Herberge. Auch von hier geht es eher ins Hinterland weiter, wir nähern uns aber der Straße, um sie kurz vor Espinosa del Camino 04 zu überqueren. Hinter den beiden Herbergen öffnet sich uns die Weite der Ackerlandschaft. Es geht etwas bergauf, die Steigung ist allerdings nicht sonderlich schwer.Wenn wir die drei Funkmasten erreichen, sehen wir links von uns bereits Villafranca. Wir gehen abwärts, kommen an einer Ruine vorbei (Ermita de San Felice), erhaschen einen kleinen Blick auf die Berge rechts am Horizont und gelangen auf die Ebene. Der breite Schotterweg führt auf die laute und viel befahrene Nationalstraße. Unser Weg liegt nun zwischen Acker und Asphalt, ist bei Nässe sehr matschanfällig, uneben und schmal. Er gleicht mehr einem Schleichweg, doch bis Villafranca Montes de Oca 05 ist es nicht mehr weit. Vorsicht, da die Pfeile zur Kirche uns direkt an der Hauptstraße ohne zum Teil breite Fußgängerbereiche entlangführen. Zwischen Hotel und Kirche gibt’s die letzte sichere Wasserquelle vor San Juan de Ortega, also noch einmal füllen und steil bergaufmarschieren.Endlich wieder Wälder, endlich wieder Natur, endlich wieder Ruhe! Nach rund 1 km kommen wir zu einem ausgezeichneten überdachten Rastplatz 06. Zwar ist der höchste Punkt noch nicht erreicht, aber die Steigungen werden von hier an deutlich leichter. Die Wege durch den Eichen- und später Kiefernwald sind von der Beschaffenheit her sehr unterschiedlich. Mal laufen wir auf sehr guten Abschnitten, mal auf ausgewaschenen Pfaden.An einem Mahnmal (Monumento La Pedraja) 07 (zum Gedenken der Opfer des spanischen Bürgerkrieges 1936) angelangt haben wir auch den höchsten Punkt des Weges erreicht. Vorerst geht es steil neben der Straße abwärts, über eine Brücke und wieder steil hinauf. Nach der letzten Steigung bleibt der Weg auf einer Höhe, aber die Beschaffenheit wechselt arg, besonders bei Regen können sich große Pfützen und ausgedehnte matschige Abschnitte auf den sehr breiten Forstwegen bilden. Rund 5 km vor unserem Ziel kommen wir an einem vom Pilgern erschaffenen Rastplatz vorbei. Der Weg ist sehr eintönig und es dauert noch eine ganze Weile, bis wir zur Herberge kommen. Nach dem Wald erreichen wir schließlich Weide- und Ackerlandschaft und bald darauf schon den kleinen Ort San Juan de Ortega 08.