Kleinhansl Schitour
Bei der Einfahrt in den Pusterwaldgraben glaubt man fast nicht, dass überhaupt eine Schitour möglich ist. Es ist bis zur Abzweigung in den Scharnitzgraben fast kein Schnee mehr. Ab hier liegt zumindest schattseitig noch etwas Schnee. Der Parkplatz bei der Goldwaschanlage ist erfahrungsgemäß um 9:00 bereits voll, deshalb entscheiden wir uns gleich ein Stück davor, beim Bauern auf der rechten Seite gegen eine freie Spende zu parken. Hier gibt's meistens genug freie Plätze. Wir starten zwischen Haus und Stall (und Misthaufen) direkt vom Auto mit Schi, und gehen auf der rechten Bachseite taleinwärts. Es gibt gerade noch genug Schnee für Aufstieg und Abfahrt, um nicht auf der eisigen Straße zwischen den parkenden Autos gehen zu müssen. 5 Minuten nach dem regulären Parkplatz treffen wir wieder auf den Normalweg in den Graben. Ein paar Mutige fahren mit dem Auto noch ein Stück weiter und parken kurz vor der Rupbauerhütte. Es gibt nur wenig Platz, denn hier finden Holzarbeiten statt. Unter der Woche würde ich hier besser nicht parken. Bei besagter Hütte zweigen wir von der Grabenstraße ab, und biegen auf der breiten Spur Richtung Jaurishütte, oder Wildalmhütte (angeschrieben) ab. Über Wiesen und ein kurzes Waldstück geht es weiter, um auf einem weiteren Forstweg zu treffen. Dieser führt uns über einige Kehren und kleine Brücken, mit guter Schneeauflage hinauf bis über die Waldgrenze zur freien Almfläche und zur Wildalmhütte (1753m). Hier liegt deutlich mehr Schnee. Leider feucht und stumpf. Man folgt der Spur über flaches Alm Gelände, bis hinein ins flache Kar, wo ab ca. 1900m der markante kleine Gipfel des Kleinhans mit Gipfelkreuz zu sehen ist. Die Tour ist an diesem Tag stark begangen. Ab hier sind die Auswirkungen des Windes stark zu sehen. Die freien Flächen sind stark abgeblasen und Schnee für Auf- und Abstieg gibt es nur in den flachen Rinnen. Diese sind leider schon stark verspurt. Die letzten 100hm steilen noch etwas auf, bis wir fast alleine den Gipfel erreichen. Auch die Sonne kommt für das Gipfelfoto zwischen den Wolken noch etwas hervor. Die Abfahrt ist kein Genuss, aber durchgehend möglich. Sie erfolgt im Großen und Ganzen auf demselben Weg wie der Aufstieg. Nur nach der Jaurishütte bleiben wir auf dem Forstweg, um das kurze Waldstück mit wenig Schnee zu umfahren. Wir gelangen etwas weiter Taleinwärts auf den Hauptweg im Graben. Dieser ist problemlos zu befahren, und wir beenden die Tour direkt vor dem Auto.
jelenelgi veszélyek
Steinkontakt, kein Schnee neben dem Forstweg bei der Abfahrt
Időjárás
Bewölkt, leichter Wind. Etwas Sonne am Gipfel



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