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Weiße Wand über Plotschkar ab/bis Gößl

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  • Felsgravuren am Weg zur Lackenhütte
    Felsgravuren am Weg zur Lackenhütte
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein Gebirgsverein

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Dieser außergewöhnlich lange und anstrengende Gipfelaufstieg führt durch absolut einsames Karstgelände im Toten Gebirge. Ein Bergabenteuer, keine Wanderung!
    schwer
    Strecke 23,4 km
    11:30 h
    1.531 hm
    1.531 hm
    2.193 hm
    710 hm
    Während der Zustieg bis zur Lackenhütte noch auf einem deutlich erkennbaren alten Almweg erfolgt, ist der Übergang ins Plotschkar nur mehr abschnittsweise als Pfad erkennbar und erfordert Gespür bei der Wegfindung.

    Oberhalb des Plotschkares verläuft die Route weglos durch latschenbewachsenen Karst. Hier ist sie allerdings mit Steinmännern so weit gekennzeichnet, dass man sie ganz gut finden kann.

    Der Gipfelaufstieg selbst ist im unteren Abschnitt sehr steil und kaum gekennzeichnet. Hier braucht es gute Orientierung und viel Gefühl fürs Gelände, um nicht in unwegsamen Schrofenhängen steckenzubleiben – und das gilt ebenso für den Abstieg.

    Insgesamt ist diese Tour ein großartiges, aber auch sehr forderndes Abenteuer der Extraklasse.

    Schwierigkeit
    T3I+ schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    2.193 m
    Tiefster Punkt
    710 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Schotterweg 29,16%Pfad 39,75%Straße 0,48%Pfadspur 6,87%Unbekannt 23,71%
    Schotterweg
    6,8 km
    Pfad
    9,3 km
    Straße
    114 m
    Pfadspur
    1,6 km
    Unbekannt
    5,5 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    GPS-Gerät samt Track sind unbedingt erforderlich, ebenso ein guter Orientierungssinn.

    Im Karst oberhalb des Plotschkares passiert man zahlreiche tiefe Spalten und Schächte. Dort ist besondere Vorsicht geboten!

    Gute Sicht und trocknen Verhältnissen sind Voraussetzungen für diese Tour.

    Weitere Infos und Links

    Drei-Seen-Blick

    Elm mit Überschreitung

    Prinzensteig (Variante SG II) - Mitterkarhütte – Lackenhütte

    Prinzensteig – Vorderbachalm

    Lahngangseen über Neusteinsattel und Bärensteig

    Hinterer Bruderkogel über Dreibrüdersee mit Widderkar

    Backenstein mit Aufstieg über den "Jägersteig"

    Redender Stein über Widderkar und Steinerne Stiege

    Hundskogel über Lärchkar (SG I)

    Trisselwand über Nanigrubn (Lahnegrubn)

    Wegbeschreibung

    Hinter dem Gasthaus „Rostiger Anker“ überquert man die Brücke über den Toplitzbach und folgt einer grünen Hinweistafel „Drei-Seen-Blick“ nach links. Bei der nachfolgenden Weggabelung hält man sich ganz rechts und trifft unmittelbar danach auf eine weitere Hinweistafel. Man folgt ein Stück weit dem Lauf des breiten Stimitzbaches und geht dann auf einem Fahrweg geradeaus weiter in den Wald. Bei der nächsten Gabelung bleibt man am Hauptweg rechts, bei der Abzweigung des „Kräuter-Rundweges“ geht man gerade aus weiter, bis man einen ehemaligen Schotterabbau erreicht hat. Hier folgt man einer grünen Tafel „Drei-Seen-Blick“, die nach rechts auf einen Fußpfad weist, der zunächst steil bergauf führt, bald aber in einen alten Almweg mit angenehm gleichmäßiger Steigung übergeht, von dem man einen schönen Blick zurück auf den Grundlsee hat. Nach einem kleinen Sattel im Buchenwald zieht der Almweg weiter bergauf und verläuft schon bald hoch über dem Toplitzsee, der durch den Wald heraufschimmert. Bei einer Weggabelung hält man sich links und geht weiter flach bergauf, vorbei an mehreren Steinmännern. Man erreicht eine Forststraße und folgt ihr ungefähr 2 km weit nach links (Hinweistafel), teilweise leicht bergab, bis kurz vor ihrem Ende eine weitere grüne Tafel „Drei-Seen-Blick“ nach rechts weist. Ab hier befindet man sich wieder auf dem alten Almweg, der schräg bergauf einen Hang quert und dann in steilem Felsgelände über eine hohe Rampe hinweg eine Geländeschwelle überwindet. Kurz danach trifft man auf eine Hinweistafel, die nach links zum Drei-Seen-Blick weist, der hier nur mehr wenige Gehminuten entfernt ist. Man folgt jedoch dem ab hier kaum begangenen Almweg geradeaus weiter durch den Wald bergauf. In weiten Kehren geht es über eine Karstschwelle hoch, dann flacher und wieder geradeaus in eine Rinne, bald auf ihrer linken Seite über eine Wegrampe schräg bergauf, später wieder in die Rinne hinein und in dieser weiter. Anschließend führt der Weg in engen Kehren durch ein felsiges Tal etwas nach links bergauf, vorbei an einer kleinen Felswand mit Steingravuren aus dem vorigen Jahrhundert, dann leicht nach rechts über eine kleine Karstebene mit lichtem Baumbestand. Dahinter folgt man einer breiten Rinne flach weiter bis zu einem Rechtsknick, wo der Weg über Schrofen höher führt und sich dahinter gleichmäßig zu einem Wiesenkessel weiterschlängelt, wo links und rechts erstmals typische Karstrillen zu sehen sind und die Wegrampe schräg nach rechts oben führt. Bald folgt man wieder einer Karstrinne entlang von Steinmännern bis nahe an eine Felswand heran, wo der Weg nach rechts biegt und eine Gabelung erreicht. Links ginge es zur Lackenhütte, rechts weisen einige Steinmänner in Richtung Plotschkar, denen man folgt

    Nun geht es auf einer kaum erkennbaren Pfadspur über eine Rampe waagrecht nach rechts (GPS und Track verwenden!), dann biegt man entlang unauffälliger Steinmännern etwas nach links auf einen Felsabsatz hinauf und geht am unteren Rand eines markanten Karstrillenfeldes entlang. Man überschreitet einen kleinen Felssattel, hinter dem es rechts neben einer Schlucht bergab geht, zwischen Schrofenwänden allmählich etwas nach links drehend und hinein in eine Hangquerung entlang einer gestuften Felswand, die zu den Hahnbüheln gehört, und erreicht so einen Absatz, den man über eine alte Holzleiter nach unten überwindet. Danach geht parallel zum Wandfuß leicht bergab hinein in lichte Latschen (Rotpunkt-Markierungen) und auf felsiger Spur geradeaus weiter. Eine deutliche Felsrampe führt etwas nach links und in dichtere Latschen, wo der Pfad relativ deutlich ist. Man erreicht ein karstiges Tal (Steinmänner), in das man nach links einbiegt und ihm in grobfelsigem Gelände ansteigend und in gerader Linie bis zu einem Übergang folgt. Dahinter geht es steil hinunter ins Große Plotschkar mit seiner ausgedehnten Wiesefläche.

    Man durchquert diese Wiese, verlässt das Plotschkar nach rechts hinten über einer Grasrinne und gelangt am Ende dieser Rinne steil über grobes Blockgelände hinauf zu einem felsigen Einschnitt. Dahinter folgt man einer Karstrinne auf und ab weiter, die sich bald gabelt. Man geht zunächst im rechten Ast bergauf und biegt dann nach links auf die Mittelrippe (Steinmann), um danach in die Nebenrinne nach links einzuschwenken und dieser bergauf zu folgen. Am oberen Ende dieser Rinne steigt man im karstigen Gelände nach links durch die Latschen hindurch und folgt den Steinmännern auf eine Karstkuppe, wo man die Weiße Wand erstmals offen vor sich hat.

    Hinter der Kuppe folgt man den Steinmännern im Karst zwischen den Latschen hindurch nach rechts und steigt über Klüfte und Schächte hinweg direkt auf die Weiße Wand zu. Dann geht es rechts in eine grasige Karstrinne hinunter und bis an ihr Ende, dort links hinaus über einen Latschendurchstieg und den Steinmännern folgend in eine nachfolgende Karstmulde, an deren oberen Ende man einen Wiesenaufstieg bis zum Wandfuß sieht, dem man folgt. Vor einem Geröllfeld am Wandfuß biegt man nach links und steigt auf felsendurchsetzten Rasen und danach in einer Schuttfeldquerung auf Gamsspuren zu einen Seitenkamm mit Latschendurchstieg hoch. Entlang von Steinmännern geht es danach steil nach links oben bis zu einem Überstieg um eine Felsrippe herum. Dahinter biegt man nach rechts und folgt einer schrofigen Rinne sehr steil nach oben, kehrt nach rechts auf den Geländerücken zurück und folgt ihm schräg nach oben bis zu einem kleinen Absatz, der in leichter Kletterei überwunden wird (markanter Steinmann). Darüber wird das Gelände einfacher und man steigt in schrofendurchsetztem Rasen entlang von Steinmännern höher. In einer grasigen Rinne mit felsiger Engstelle geht es nach oben bis zu einer Felswand, unter ihr schräg nach rechts und über eine Wiesenrampe weiter steil bergauf. Zunehmend flacher gelangt man anschließend hinauf auf den Hauptkamm der Weißen Wand, auf dem es nach rechts flach zum Westgipfel weitergeht.

    Gesamtaufstiegszeit ab Gößl: 6 Stunden.

    Für den Rückweg folgt man der Aufstiegsroute, die auch in der Gegenrichtung nicht immer

    ganz einfach zu finden ist.

    Einkehr
    Tipp
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    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Busverbindung von Bad Aussee über Grundlsee-Ort bis nach Gößl.

    Anfahrt

    A9 bis zur Abfahrt Liezen, B320 (Ennstal-Bundesstraße) bis Stainach-Irdning, dann über die B145 bis Bad Aussee und weiter über Grundlsee-Ort bis nach Gößl

    Von Norden kommend auf der die B145 über Bad Ischl und Bad Goisern nach Bad Aussee und weiter über Grundlsee bis nach Gößl.

    Parken

    Öffentlicher Parkplatz am See-Ufer in Gößl.

    Sämtliche Parkplätze am Grundlsee sind von April bis Oktober gebührenpflichtig!

    Koordinaten

    DD
    47.636883, 13.903535
    GMS
    47°38'12.8"N 13°54'12.7"E
    UTM
    33T 417636 5276524
    w3w 
    ///tänzern.stützt.einheitlich
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Kartentipps für die Region

    Mehr anzeigen

    Ausrüstung

    Wanderausrüstung, GPS-Gerät samt Track!

    In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


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    Schwierigkeit
    T3I+ schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    23,4 km
    Dauer
    11:30 h
    Aufstieg
    1.531 hm
    Abstieg
    1.531 hm
    Höchster Punkt
    2.193 m
    Tiefster Punkt
    710 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück Aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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