Weiße Wand über Plotschkar ab/bis Gößl
Oberhalb des Plotschkares verläuft die Route weglos durch latschenbewachsenen Karst. Hier ist sie allerdings mit Steinmännern so weit gekennzeichnet, dass man sie ganz gut finden kann.
Der Gipfelaufstieg selbst ist im unteren Abschnitt sehr steil und kaum gekennzeichnet. Hier braucht es gute Orientierung und viel Gefühl fürs Gelände, um nicht in unwegsamen Schrofenhängen steckenzubleiben – und das gilt ebenso für den Abstieg.
Insgesamt ist diese Tour ein großartiges, aber auch sehr forderndes Abenteuer der Extraklasse.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
GPS-Gerät samt Track sind unbedingt erforderlich, ebenso ein guter Orientierungssinn.Im Karst oberhalb des Plotschkares passiert man zahlreiche tiefe Spalten und Schächte. Dort ist besondere Vorsicht geboten!
Gute Sicht und trocknen Verhältnissen sind Voraussetzungen für diese Tour.
Weitere Infos und Links
Drei-Seen-BlickPrinzensteig (Variante SG II) - Mitterkarhütte – Lackenhütte
Lahngangseen über Neusteinsattel und Bärensteig
Hinterer Bruderkogel über Dreibrüdersee mit Widderkar
Backenstein mit Aufstieg über den "Jägersteig"
Redender Stein über Widderkar und Steinerne Stiege
Wegbeschreibung
Nun geht es auf einer kaum erkennbaren Pfadspur über eine Rampe waagrecht nach rechts (GPS und Track verwenden!), dann biegt man entlang unauffälliger Steinmännern etwas nach links auf einen Felsabsatz hinauf und geht am unteren Rand eines markanten Karstrillenfeldes entlang. Man überschreitet einen kleinen Felssattel, hinter dem es rechts neben einer Schlucht bergab geht, zwischen Schrofenwänden allmählich etwas nach links drehend und hinein in eine Hangquerung entlang einer gestuften Felswand, die zu den Hahnbüheln gehört, und erreicht so einen Absatz, den man über eine alte Holzleiter nach unten überwindet. Danach geht parallel zum Wandfuß leicht bergab hinein in lichte Latschen (Rotpunkt-Markierungen) und auf felsiger Spur geradeaus weiter. Eine deutliche Felsrampe führt etwas nach links und in dichtere Latschen, wo der Pfad relativ deutlich ist. Man erreicht ein karstiges Tal (Steinmänner), in das man nach links einbiegt und ihm in grobfelsigem Gelände ansteigend und in gerader Linie bis zu einem Übergang folgt. Dahinter geht es steil hinunter ins Große Plotschkar mit seiner ausgedehnten Wiesefläche.
Man durchquert diese Wiese, verlässt das Plotschkar nach rechts hinten über einer Grasrinne und gelangt am Ende dieser Rinne steil über grobes Blockgelände hinauf zu einem felsigen Einschnitt. Dahinter folgt man einer Karstrinne auf und ab weiter, die sich bald gabelt. Man geht zunächst im rechten Ast bergauf und biegt dann nach links auf die Mittelrippe (Steinmann), um danach in die Nebenrinne nach links einzuschwenken und dieser bergauf zu folgen. Am oberen Ende dieser Rinne steigt man im karstigen Gelände nach links durch die Latschen hindurch und folgt den Steinmännern auf eine Karstkuppe, wo man die Weiße Wand erstmals offen vor sich hat.
Hinter der Kuppe folgt man den Steinmännern im Karst zwischen den Latschen hindurch nach rechts und steigt über Klüfte und Schächte hinweg direkt auf die Weiße Wand zu. Dann geht es rechts in eine grasige Karstrinne hinunter und bis an ihr Ende, dort links hinaus über einen Latschendurchstieg und den Steinmännern folgend in eine nachfolgende Karstmulde, an deren oberen Ende man einen Wiesenaufstieg bis zum Wandfuß sieht, dem man folgt. Vor einem Geröllfeld am Wandfuß biegt man nach links und steigt auf felsendurchsetzten Rasen und danach in einer Schuttfeldquerung auf Gamsspuren zu einen Seitenkamm mit Latschendurchstieg hoch. Entlang von Steinmännern geht es danach steil nach links oben bis zu einem Überstieg um eine Felsrippe herum. Dahinter biegt man nach rechts und folgt einer schrofigen Rinne sehr steil nach oben, kehrt nach rechts auf den Geländerücken zurück und folgt ihm schräg nach oben bis zu einem kleinen Absatz, der in leichter Kletterei überwunden wird (markanter Steinmann). Darüber wird das Gelände einfacher und man steigt in schrofendurchsetztem Rasen entlang von Steinmännern höher. In einer grasigen Rinne mit felsiger Engstelle geht es nach oben bis zu einer Felswand, unter ihr schräg nach rechts und über eine Wiesenrampe weiter steil bergauf. Zunehmend flacher gelangt man anschließend hinauf auf den Hauptkamm der Weißen Wand, auf dem es nach rechts flach zum Westgipfel weitergeht.
Gesamtaufstiegszeit ab Gößl: 6 Stunden.
Für den Rückweg folgt man der Aufstiegsroute, die auch in der Gegenrichtung nicht immer
ganz einfach zu finden ist.
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Busverbindung von Bad Aussee über Grundlsee-Ort bis nach Gößl.Anfahrt
A9 bis zur Abfahrt Liezen, B320 (Ennstal-Bundesstraße) bis Stainach-Irdning, dann über die B145 bis Bad Aussee und weiter über Grundlsee-Ort bis nach GößlVon Norden kommend auf der die B145 über Bad Ischl und Bad Goisern nach Bad Aussee und weiter über Grundlsee bis nach Gößl.
Parken
Öffentlicher Parkplatz am See-Ufer in Gößl.Sämtliche Parkplätze am Grundlsee sind von April bis Oktober gebührenpflichtig!
Koordinaten
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Wanderausrüstung, GPS-Gerät samt Track!In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

Nutzerfragen