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Hinterer Bruderkogel über Dreibrüdersee mit Widderkar (optional)

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  • Dachstein-Blick am Aufstieg zur Gößler Alm
    Dachstein-Blick am Aufstieg zur Gößler Alm
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein Gebirgsverein

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Der Hintere Bruderkogel mit seiner eindrucksvollen Aussicht zählt zu den selten bestiegenen Gipfeln im Toten Gebirge, da er nur über einen weglosen Karstaufstieg erreichbar ist.
    schwer
    Strecke 16,2 km
    8:30 h
    1.463 hm
    1.463 hm
    2.031 hm
    730 hm
    Am Zustieg vorbei an der Gößler Alm hat man fast ständig einen phantastischen Dachstein-Blick im Rücken, der immer wieder zum Anhalten und Bewundern Anlass gibt, denn noch strahlt dort der Hallstatt-Gletscher majestätisch in der Morgensonne.

    Der tiefgrüne Dreibrüdersee liegt versteckt in einem Kar zwischen Dreibrüderkogel und Salzofen. Da er nicht besonders tief ist, lädt er im Sommer sogar zum Baden ein.

    Dahinter verlieren sich die letzten Pfadspuren rasch und im freien Karstgelände ist man auf seltene Steinmänner, einen GPS-Track und den eigenen Orientierungssinn angewiesen. Die einfachste Linie bis auf den Gipfel des Hinteren Bruderkogels weist aber keinerlei technische Schwierigkeiten auf.

    Ein nachfolgender Abstieg ins Widderkar ist hingegen nur für wirklich hart-gesottene Karst-Enthusiasten geeignet, denn er führt weglos über eine Blockhalde sehr steil bergab. Dafür wird man dann am Rückweg zur Zimitzalm mit idyllischer Bergeinsamkeit belohnt.

    Autorentipp

    Wesentlich einfacher als ins Widderkar ist ein Abstieg entlang der Aufstiegsroute.
    Schwierigkeit
    T4 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    2.031 m
    Tiefster Punkt
    730 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Die Aufstiegsroute ist im oberen Bereich weglos und unmarkiert, ein GPS-Gerät mit Track ist daher dringend zu empfehlen.

    Bei der Durchquerung von Karstzonen ist aufgrund der vielen Klüfte und Schächte immer ganz besondere Vorsicht geboten.

    Weitere Infos und Links

    Redender Stein über Widderkar und Steinerne Stiege

    Elm mit Überschreitung

    Weiße Wand über Plotschkar ab/bis Gößl

    Drei-Seen-Blick

    Prinzensteig – Vorderbachalm

    Prinzensteig (Variante SG II) - Mitterkarhütte – Lackenhütte

    Lahngangseen über Neusteinsattel und Bärensteig

    Backenstein mit Aufstieg über den "Jägersteig"

    Hundskogel über Lärchkar (SG I)

    Trisselwand über Nanigrubn (Lahnegrubn)

    Wegbeschreibung

    Vom Parkplatz in Schachen aus folgt man dem Wanderweg in Richtung Pühringer-Hütte bis zur Abzweigung in Richtung Zmitzalm und dort einer Hinweistafel aus Holz mit der Aufschrift „Salzofen/Gößler Alm“ (Weg Nr. 213) nach links bergauf (markiert). Bei der nachfolgenden Weggabelung geht man nicht nach links (Zimitzalm), sondern geradeaus weiter in Richtung Gößler Alm, die man nach einem langen, steilen Aufstieg schließlich erreicht. Dort folgt man einer Hinweistafel „Salzofen“ nach links und bald wieder bergwärts. Am Aibel rechts vorbei geht es über einen flachen Sattel mit einer Jagdhütte und dahinter hinunter in ein Kar direkt am Fuß des Salzofens, wo man noch vor dem tiefsten Punkt auf einen Felsen mit roter Aufschrift „3 Br.See“ mit Pfeil nach links trifft, dem man folgt. Ein unmarkierter, aber deutlicher Pfad führt zum Dreibrüdersee hinunter und weiter an seiner linken Seite vorbei.

    Hinter dem See folgt man dem Steig, der bald wieder bergauf führt, ein Stück weit geradeaus weiter, bis er zunehmend steil wird und nach links knickt, um in einen mir Erlen bestandenen Hang zu weisen. Die Pfadspuren verlaufen sich bald und man steigt weglos zu einem mit Felsen durchsetzten Wiesensattel auf, wo man auf Steinmänner und einen Latschendurchstieg trifft, hinter dem man sich in einer Latschengasse nach rechts wendet. Am unteren Ende der Latschen geht man schräg nach rechts bis in den Grund eines kleinen Karst-Tales ab, wo man auf Steinmänner trifft, die taleinwärts führen. Auf steinigem Wiesenboden steigt man flach auf und biegt später leicht nach rechts. Man bleibt aber im Tal und folgt nicht einem irreführendem Steinmann weiter rechts, geht eher wieder nach links und direkt auf den Gipfel des Hinteren Bruderkogels zu und steigt über grobe Karstklippen hinweg dem Talverlauf folgend höher, bis man ein Kar unterhalb des Gipfel erreicht hat, das an seiner rechten Seite verkarstet ist, links hingegen einen Wiesenstreifen aufweist, dem man bergauf folgt. Der Gipfelaufstieg selbst führt über eine sehr steile Wiese, die oben zwei schrofige Engstellen aufweist, bevor sie wieder flacher wird und den höchsten Punkt (ohne Gipfelkreuz) erreicht.

    Für den Abstieg vom Gipfel folgt man der Aufstiegsroute bis zu jenem Punkt, wo man aus Osten vom Dreibrüdersee herüber gekommen ist, zu dem man auch wieder zurückkehren kann - oder man geht talauswärts geradeaus weiter, passiert eine Karstsenke an ihrem rechten Rand und folgt dahinter einer flachen Rinne leicht bergauf bis an ihr oberstes linkes Ende bei den Latschen. Dort hält man nach Steinmännern Ausschau, die zu einer Rampe leiten, die schräg nach links bergab und talauswärts führt, Diese Rampe mündet in einer Rinne, die extrem steil bergab und über losen Schotter in ein Geröllfeld hinunter leitet, das man sehr mühsam und steil bis nach unten durchsteigen muss, um eine Wiese im Talgrund zu erreichen. In dieser flachen Wiese trifft man auf einen deutlichen sichtbaren Steig, der nach rechts taleinwärts, aber dennoch bergab zu eine Jagdhütte führt, wo man sich nach links wendet und einen gut erkennbaren Pfad talauswärts aufnimmt, Nach einem langen Abstieg auf dem schönen Jagdsteig durchs Widderkar erreicht man schließlich einen Forstweg, den man bald wieder nach rechts verlässt, um auf einem Pfad durch den Wald zur Zimitzalm abzusteigen.

    Von der Zimitzalm aus geht man am Bach entlang talauswärts bis zum Seerundweg und dort links über eine Brücke zurück zum Ausgangspunkt.

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    Öffentliche Verkehrsmittel

    Busverbindung von Bad Aussee über Grundlsee-Ort bis nach Gößl.

    Anfahrt

    A9 bis zur Abfahrt Liezen, B320 (Ennstal-Bundesstraße) bis Stainach-Irdning, dann über die B145 bis Bad Aussee und weiter über Grundlsee-Ort bis Schachen am Ortsanfang von Gößl.

    Von Norden kommend auf der die B145 über Bad Ischl und Bad Goisern nach Bad Aussee und weiter über Grundlsee bis Schachen.

    Parken

    Gebührenpflichtiger Parkplatz am Beginn der Forststraße in Schachen.

    Koordinaten

    DD
    47.639904, 13.889229
    GMS
    47°38'23.7"N 13°53'21.2"E
    UTM
    33T 416566 5276876
    w3w 
    ///pinzetten.anstrengend.abgewendet
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Kartentipps für die Region

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    Ausrüstung

    Wanderausrüstung.

    In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


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    Schwierigkeit
    T4 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    16,2 km
    Dauer
    8:30 h
    Aufstieg
    1.463 hm
    Abstieg
    1.463 hm
    Höchster Punkt
    2.031 m
    Tiefster Punkt
    730 m
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