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Trisselwand über Nanigrubn (Lahnegrubn)

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  • Der Loser über dem Altausseer See vom Tressensattel aus gesehen
    Der Loser über dem Altausseer See vom Tressensattel aus gesehen
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein Gebirgsverein

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Ein wenig bekannter und vergleichsweise selten begangener Aufstieg auf die Trisselwand, der allerdings vollkommen unmarkiert und abschnittsweise nicht ganz leicht zu finden ist.
    mittel
    Strecke 9,1 km
    4:45 h
    849 hm
    849 hm
    1.755 hm
    958 hm
    Die Trisselwand ist sicher einer der am häufigsten bestiegenen Gipfel im Toten Gebirge – und das zu Recht: Die Aussicht auf den Loser hoch über dem Altausseer See, auf den Dachstein mit dem Hallstätter Gletscher, auf den Grimming im Süden sowie auf den Grundlsee mit der Weißen Wand im Hintergrund ist einfach überwältigend.

    Dementsprechend wird man bei schönem Wetter am Gipfel auch kaum je alleine sein und sich den Auf- und Abstieg oft mit vielen anderen Wanderern teilen.

    Die hier beschriebene Alternative für den Aufstieg ist zwar etwas länger als die markierte Normalroute, führt dafür aber recht malerisch und einsam an der Südseite des Ahornkogels entlang, bevor sie sich durch die Nanigrubn (Lahnegrubn) steil bergauf wendet, um oben am Rand des Hochplateaus eine ausgedehnte Lawinengalerie zu passieren. Ebenso wie am Abstieg gibt es dabei immer wieder sehr schöne Ausblicke auf den Grundlsee, während man von Gipfel selbst tief auf den Altausseer See hinunterblickt. In Summe ergibt sich so eine abwechslungsreiche Rundtour, bei der nur der unterste und der oberste Abschnitt zwei Mal passiert wird.

    Autorentipp

    Aufgrund der rein südseitigen Ausrichtung eignet sich diese Tour auch gut für das Winterhalbjahr, solange kein oder nur sehr wenig Schnee liegt.
    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    1.755 m
    Tiefster Punkt
    958 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Schotterweg 4,20%Pfad 94%Straße 1,79%
    Schotterweg
    383 m
    Pfad
    8,6 km
    Straße
    164 m
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind für diese Toure erforderlich, ebenso ein gutes Orientierungsvermögen für die Pfadsuche auf den unmarkierten Abschnitten.

    Weitere Infos und Links

    Anmerkung zur Namensgebung:

    Der Begriff „Nanigrubn“ ist in der OSM verzeichnet, Einheimische sprechen allerdings von der „Lahnegrubn“ – was angesichts der massiven Lawinenverbauungen wohl auch der eigentlich „richtige“ Name sein dürfte…

    Weitere Touren in der Region:

    Hundskogel über Lärchkar (SG I)

    Backenstein mit Aufstieg über den "Jägersteig"

    Redender Stein über Widderkar und Steinerne Stiege

    Hinterer Bruderkogel über Dreibrüdersee mit Widderkar

    Lahngangseen über Neusteinsattel und Bärensteig

    Elm mit Überschreitung

    Weiße Wand über Plotschkar ab/bis Gößl

    Drei-Seen-Blick

    Prinzensteig – Vorderbachalm

    Prinzensteig (Variante SG II) - Mitterkarhütte – Lackenhütte

    Wegbeschreibung

    Vom Parkplatz beim Gasthof Trisselwand aus folgt man den Hinweisschildern „Appelhaus“ bzw. „Trisselwand“ bergauf, vorbei an einer ökologischen Futterwiese, die nicht betreten werden sollte. Oberhalb des Tressensattels führt der markierte Wanderweg vorbei an der beschilderten Abzweigung „Gamsstelle“ und erreicht schließlich den Bergrücken, wo er bald danach auf einen alten Forstweg trifft, der in den Fels hinein gebaut wurde. Hier folgt man nicht der Markierung nach links, sondern biegt rechts auf den Fahrweg ab und folgt ihm bergab ca. 300 m bis zu einem kleinen Umkehrplatz bzw. Straßenerweiterung. Hier zweigt ober der Böschung und von unten fast unsichtbar ein schmaler Pfad in einem 90-Grad-Winkel und zunächst fast vertikal gegen den Berg ab (Steinmänner). Nach ca. 50 m wendet sich dieser Pfad nach rechts und verläuft von dort an fast waagrecht nach Osten (immer wieder Steinmänner am Wegesrand). Später führt der Jagdsteig im dichten Wald wieder schräg bergauf und erreicht eine Geröllhalde, die er quert und dabei einen schönen Blick auf den Ort Grundlsee bietet. Schließlich erreicht man eine Hütte im Wald und links oberhalb von ihr das Ende eines alten Fahrweges, dem man schräg bergauf folgt. Nach einem kurzen waagrechten Abschnitt gabelt sich der Weg bei einem Hochsitz und man geht schräg nach links bergauf, wo man unmittelbar dahinter auf einen breiten Fahrweg trifft, der von rechts heraufkommt. Diesen Fahrweg überquert man und nimmt auf der gegenüberliegenden Seite einen unauffälligen Steig auf, der in gerader Linie bergauf entlang von kleinen Steinmännern weiterführt. (Man kann auch am Fahrweg über eine Kehre hinweg bis zu seinem Ende gehen.) Der Steig wendet sich nach links und erreicht so bei einem großen Umkehrplatz und einem Hochsitz das Ende des Fahrweges. Gegenüber des Hochsitzes an der Bergseite beginnt in einer Schneise zwischen hohem Gebüsch ein zunächst recht unauffälliger Steig, der bald in Kehren bergwärts führt. Dieser Steig durch die Nanigrubn ist schon bald deutlich ausgeprägt, bleibt aber vollständig unmarkiert und führt steil durch Latschen und niederen Jungwald bergauf. Links unterhalb der Felswände des Klammkogels geht es durch bewachsenes Geröll hoch bis zu einer Lawinengalerie. Oben führt der Pfad durch entsprechend ausgesparte Luken des Lawinenverbaus hindurch und erreicht so in einer flachen Scharte das Hochplateau. Hier geht man geradeaus weiter und erreicht zwischen Latschen hindurch schon bald einen markierten Wanderweg, dem man nach links  bis zu nächsten Abzweigung nach rechts folgt. Hier weist eine Hinweistafel „Trisselwand" den markierten Weg auf den Gipfel.

    Vom Gipfel aus geht man am markierten Weg zurück bis zur T-Kreuzung und folgt dort der Markierung nach rechts bergab zurück bis zum Ausgangspunkt.

    Einkehr
    Tipp
    In der Nähe
    Top Partner
    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video
    Trisselwand 1754m

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Keine Anbindung

    Anfahrt

    A9 bis zur Abfahrt Liezen, B320 (Ennstal-Bundesstraße) bis Stainach-Irdning, dann über die B145 bis Bad Aussee und weiter bis zum Ortsanfang von Grundlsee.

    Von Norden kommend auf der die B145 über Bad Ischl und Bad Goisern nach Bad Aussee und weiter nach Grundlsee.

    Am Ortsanfang von Grundlsee nimmt man eine schmale Abzweigung nach links und bergauf in Richtung Untertressen/Obertressen und folgt den gelben Hinweistafeln „Trisselwand“, die bei einer Wegabzweigung nach rechts weisen und in mehreren Kehren auf einer sehr schmalen Asphaltstraße bis zum Gasthof Trisselwand hinauf führen.

    Parken

    Parkplatz beim Gasthof Trisselwand

    Koordinaten

    DD
    47.628574, 13.797115
    GMS
    47°37'42.9"N 13°47'49.6"E
    UTM
    33T 409628 5275720
    w3w 
    ///gefischt.allgemeine.entwicklung
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Kartentipps für die Region

    Mehr anzeigen

    Ausrüstung

    Wanderausrüstung.

    In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


    Nutzerfragen

    Unbeantwortet

    Ist der Weg rüber über die Eisbrunnwand etwas ausgetreten oder hängen dort überall Spinnen, Brennesseln und hohes Gras rum?

    3 von 5
    3 Bewertungen · 3 Rezensionen
    fantastisch
    5
    sehr schön
    4
    ganz in Ordnung
    3
    nicht so toll
    2
    sehr schlecht
    1
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     von 

    Bewertung abgegeben
    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    9,1 km
    Dauer
    4:45 h
    Aufstieg
    849 hm
    Abstieg
    849 hm
    Höchster Punkt
    1.755 m
    Tiefster Punkt
    958 m
    Rundtour Aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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