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Backenstein mit Aufstieg über den "Jägersteig"

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  • Der morgendliche Backenstein von Gaiswinkl aus gesehen
    Der morgendliche Backenstein von Gaiswinkl aus gesehen
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein Gebirgsverein

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    Ein großartiges Bergabenteuer, das konditionell und navigatorisch jedoch sehr fordernd ist.

    schwer
    Strecke 12,4 km
    7:15 h
    1.070 hm
    1.070 hm
    1.770 hm
    711 hm
    Der "Jägersteig" durch das Steinfeld an der Ostseite des Heidingkogels ist weitgehend Geschichte. Gepflegt wird nur mehr der unterste Abschnitt bis zu einem Hochsitz, eine Trasse durch Erlen und hohe Latschen im obersten Teil ist auch noch deutlich erkennbar. Dazwischen ist wegloses Navigieren in einem Wald mit viel Bruchholz erforderlich.

    Hat man einmal offenes Gelände erreicht, gilt es, über eine sehr steile Schuttrinne aufzusteigen, um dahinter ins “richtige“ Kar zu gelangen.

    Überragt von der mächtigen Südwand des Reichensteins beginnt anschließend ein sehr steiler Aufstieg zu einem latschenbewachsenen Sattel zwischen Backenstein und Häuslkogel, wobei im oberen Bereich Steinmänner und Latschenausschnitt die Routenfindung erleichtern. Von diesem Sattel aus ist es durch Latschengassen im Karst hindurch dann nicht mehr weit bis zur markierten Route auf den Backenstein.

    Autorentipp

    Wenn man kein Problem mit einem sehr steilen Abstieg hat, ist die hier beschriebene Route in umgekehrter Gehrichtung wahrscheinlich leichter zu finden.

    Schwierigkeit
    T5 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    1.770 m
    Tiefster Punkt
    711 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Asphalt 3,53%Schotterweg 0,05%Naturweg 33,51%Pfad 30,06%Straße 4,11%Pfadspur 16,26%Unbekannt 12,44%
    Asphalt
    439 m
    Schotterweg
    7 m
    Naturweg
    4,2 km
    Pfad
    3,7 km
    Straße
    512 m
    Pfadspur
    2 km
    Unbekannt
    1,5 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    GPS-Gerät samt Track sind unabdingbar, absolute Trittsicherheit im Steilgelände ist erforderlich.

    Weitere Infos und Links

    Redender Stein über Widderkar und Steinerne Stiege

    Elm mit Überschreitung

    Weiße Wand über Plotschkar ab/bis Gößl

    Drei-Seen-Blick

    Prinzensteig – Vorderbachalm

    Prinzensteig (Variante SG II) - Mitterkarhütte – Lackenhütte

    Lahngangseen über Neusteinsattel und Bärensteig

    Hinterer Bruderkogel über Dreibrüdersee mit Widderkar

    Hundskogel über Lärchkar (SG I)

    Trisselwand über Nanigrubn (Lahnegrubn)

    Wegbeschreibung

    Vom öffentlichen Parkplatz in Gaiswinkl aus geht man ein Stück weit am Seeufer entlang nach Osten und biegt dann nach links ab, um auf den Seerundweg zu gelangen. Hier folgt man dem Wegweiser „Gößl“ nach rechts und schwenkt auf eine Forststraßen ein. Dort, wo von links ein Fahrweg einmündet, geht man noch ein kurzes Stück bis zur nächsten Rechtskurve weiter und zweigt dann auf einen Ziehweg nach links ab, der bergwärts in den lichten Wald führt. Bald überquert man eine Fahrspur und folgt dem Ziehweg geradeaus weiter bergauf. Bei einer Gabelung hält man sich rechts und bleibt am Hauptweg, der einen leichten Bogen macht. Später überquert man eine weitere Forststraße und folgt gegenüber einer Wegspur weiter bergauf, bis man auf erste Steinmänner und einen schwach ausgeprägten Steig trifft, der in einem Rechtsbogen auf einen Rücken einschwenkt und zu einem Hochsitz führt. Spätestens ab hier muss man sich an die durch den GPS-Track vorgegebene Richtung halten und weglos durch den Wald navigieren. Den Hochsitz lässt man links liegen, folgt einer Rinne bergauf und verlässt diese oberhalb von querliegenden Bäumen nach rechts, um durch Windbruch hindurch jeweils dem geringsten Widerstand zu folgen. Weglos geht es unterhalb eines Steilhanges im Wald auf einem Geländeabsatz flach nach rechts und später wieder leicht ansteigend nach links, um in ein Kar zu gelangen. Ein großes Latschenfeld am unteren Ende dieses Kares umgeht man recht mühsam rechts und versucht, an seinem rechten Rand zwischen dichten Erlen und Latschen die alte Pfadtrasse auf Basis des GPS-Tracks wiederzufinden. Sie führt bergwärts ins Kar hinein und ist im obersten Beriech noch gut erhalten. Schließlich erreicht man ein großes Schuttfeld und hat offenes Gelände vor sich.

    Man steigt am linken Rand des Schuttfeldes entlang von Latschen und darüber hinaus in senkrechter Linie auf, um eine sehr steile Rinne zu erreichen, der man folgt. An ihrem oberen Ende erreicht man einen Überstieg, von dem aus man nach rechts ins dahinterliegende „richtige“ Kar kurz absteigt und dort auf Gamsspuren oberhalb der Latschen eine Geröllhalde quert. Man erreicht den Wandfuß und folgt ihm nach links, bis sich nach rechts oben eine schrofige Schotterrampe öffnet, über die man in sehr steiler Linie aufsteigen kann, um ein weiteres Schuttfeld zu erreichen. Hier führen deutliche Pfadspuren waagrecht nach links und ein Steinmann weist den weiteren Weg in die Latschen schräg nach rechts und wieder bergauf. Entlang von Latschenausschnitt und Steinmännern über steile mit Felsen durchsetzte Wiesenflecken geht es nun höher. Das muntere Durchstieg-Raten führt hinauf auf immer offener werdende Karstfelder und schließlich entlang einer deutliche Latschengasse nach rechts hinaus auf den Rand eines gewellten Plateaus, wo man bei einem großen Steinmann auf einem querführenden Gang in den Latschen trifft. Hier biegt man nach links und erreicht durch grobes Karstgelände hindurch und entlang von unauffälligen Steinsetzungen („Tauben“) auf einem relativ deutlichen Steig eine markierte Route, die nach links bis zum weit vorne stehenden Gipfelkreuz am Backenstein hinaufführt.

    Für den Abstieg folgt man den Markierungen zurück bis zur Abzweigung in Richtung Appelhaus und biegt dort nach links auf den beschilderten und breiten Wanderweg ins Tal ab. Weit unten trifft man auf einen Fahrweg und folgt diesem nach links und bergab über zwei Kehren hinweg. In der nachfolgenden Rechtskurve zweigt ein unscheinbarerer Pfad rechts ab, in den man einbiegt. Zwei Mal wird in Folge eine Forststraßen überquert und ganz knapp hinter der zweiten trifft man auf den Seerundweg, auf dem man nach links nach Gaiswinkl und zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

    Einkehr
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    Startpunkt
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    Foto
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    Öffentliche Verkehrsmittel

    Busverbindung von Bad Aussee über Grundlsee-Ort über Gaiswinkl bis nach Gößl.

    Anfahrt

    A9 bis zur Abfahrt Liezen, über die B320 (Ennstal-Bundesstraße) bis Stainach-Irdning, dann B145 bis Bad Aussee und weiter über Grundlsee-Ort bis nach Gaiswinkl.

    Von Norden kommend auf der die B145 über Bad Ischl und Bad Goisern nach Bad Aussee und weiter über Grundlsee bis nach Gaiswinkl.

    Parken

    Öffentlicher Parkplatz am See-Ufer in Gaiswinkl.

    Sämtliche Parkplätze am Grundlsee sind gebührenpflichtig!

    Koordinaten

    DD
    47.636324, 13.862524
    GMS
    47°38'10.8"N 13°51'45.1"E
    UTM
    33T 414555 5276507
    w3w 
    ///kluge.grenzt.sprecher
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Kartentipps für die Region

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    Ausrüstung

    Wanderausrüstung.

    In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

    GPS-Gerät samt Track erforderlich!


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    2 von 5
    1 Bewertung · 1 Rezension
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    2
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    1
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    Schwierigkeit
    T5 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,4 km
    Dauer
    7:15 h
    Aufstieg
    1.070 hm
    Abstieg
    1.070 hm
    Höchster Punkt
    1.770 m
    Tiefster Punkt
    711 m
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    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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