Der Turm der Kirche stammt noch vom 1615 geweihten Vorgängerbau. Schiff und Chor wurden 1714 neu errichtet. Bei umfangreichen Restaurierungsarbeiten im Jahr 1780 wurde das Eingangsportal im Turm gebrochen. Dieses ist aus Rechter Blaustein und trägt eine Relieffigur des heiligen Walericus, der in dieser Region ein seltener Lokalheiliger ist. Im Turm der Kirche hängt die älteste Glocke der Gegend, die um 1350 gegossen und im Zweiten Weltkrieg (1941) wegen ihres Seltenheitswerts vor dem Einschmelzen bewahrt blieb.Auffallend ist beim barocken Hauptaltar (Anfang 18. Jh.) das hervortretende Motiv der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu im Beisein Gottvaters und des Heiligen Geistes (Taube). Diese sehr plastische Darstellung in Form eines Reliefs erweckt den Anschein, als schwebe die Figur Christi regelrecht über dem Raum. Im unteren Bereich erkennt man die Darstellung schlafender Männer, zurückzuführen auf die Worte des Oster-Evangeliums: „Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.Eine Vielzahl von Statuen vervollständigt die barocke Innenausstattung der Kirche. Die Gemälde der Seitenaltäre stammen aus dem 19. Jh. Rechts: Jesus erscheint den Emmaus-Jüngern, links: Krönung der hl. Barbara. Letztere wird in Espeler besonders verehrt, denn ihr Bildnis finden wir auch in einer Nische an der Außenseite des Chores.
Der Kirchenschlüssel ist im Haus Nr. 34 gegenüber der Kirche erhältlich.
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