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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Balaton-Oberland Geöffnet

Wanderung ins Koloska-Tal

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Ungarischer Naturwanderverband Verifizierter Partner 
  • Der Dolomitturm der Koloska-Felsen
    Der Dolomitturm der Koloska-Felsen
    Foto: Dömsödi Áron, Ungarischer Naturwanderverband

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    Diese kurze, aber abwechslungsreiche Route lädt ins wohl schönste Bachtal des Balaton-Hügellandes ein. Vom tosenden Koloska-Bach auf der Höhe des gut ausgebauten Ausflugsziels genießen wir vom Jókai-Aussichtspunkt aus die Panorama des Balatons.

    Geöffnet
    leicht
    Strecke 8,9 km
    2:30 h
    158 hm
    240 hm
    315 hm
    130 hm

    Das Balaton-Hügelland, bekannt für seine Akazienwälder und niedrigen Rücken, bietet im Koloska-Tal mit seinen abwechslungsreichen Waldgesellschaften, karstigen Felsen und kühl rauschendem Bach eine wahre Erholung und wirkt beinahe wie ein Gast in der Region. Aufgrund seiner Eigenschaften wurde es schon früh von Naturfreunden entdeckt – damals eroberten die idyllischen Quellenwanderer die Tränken noch von den Viehhaltern. Der Ausbau begann ebenfalls schon vor mehreren Jahrzehnten, und zum Glück erhielt das Tal und seine Umgebung bald Schutz.

    Vom Start in Balatonarács gehen wir das stimmungsvolle Koloska-Tal entlang und erhalten dabei Einblicke in die bewegte geologische Vergangenheit sowie landwirtschaftliche Traditionen des über dem Balaton aufragenden Mittelgebirges. Das wohl am besten ausgebaute Ausflugsziel des Nordufers ist schon ein Erlebnis für sich, doch unsere Wanderung geht darüber hinaus: Unser Weg kehrt zurück zum See und führt durch einen einzigartigen Wald zum Jókai-Aussichtspunkt. Aus dem auf glücklicher Lage errichteten Turm können wir die Wassermenge des Balatons, die Halbinsel Tihany sowie die bewaldeten Gebiete hinter der Seelage bewundern. Mit einer Kettenabsperrung erreichen wir schließlich den Balatonfüred, wo unsere Tour endet.

    Die detaillierte Tourbeschreibung ist unter dem Menüpunkt „Wegbeschreibung“ zu finden.

    Autorentipp

    • Im Koloska-Tal gibt es auch einen Wildpark, dessen Besuch erfordert einen Fußweg auf der Betonstraße im Tal statt auf dem markierten Pfad.
    • Am Talende des Koloska-Tals gibt es großartige Grillplätze und Wasser, sodass die Tour auch mit einem Waldpicknick ergänzt werden kann.
    • Am Tal-Eingang des Koloska-Tals steht die Csárda, wo man essen kann. Es wird empfohlen, sich vorab über die Öffnungszeiten zu informieren!
    • Kein großer Umweg ist der Lóczy-Höhle in Balatonfüred, die mit vorheriger Anmeldung besichtigt werden kann.
    • Im Sommer ist das Balaton-Panorama vom Jókai-Aussichtspunkt besonders dampfig, daher wird die Tour für eine Übergangssaison oder einen kühleren, sonnigen Tag empfohlen.
    Schwierigkeit
    T1 leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Jókai-Aussichtspunkt, 315 m
    Tiefster Punkt
    130 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 8,93%Naturweg 11,90%Pfad 27,25%Straße 21,40%Unbekannt 30,50%
    Asphalt
    792 m
    Naturweg
    1,1 km
    Pfad
    2,4 km
    Straße
    1,9 km
    Unbekannt
    2,7 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    • Das Überschreiten der Absperrungen an den exponierten Koloska-Felsen ist verboten! Besonders auf Kinder sollte hier geachtet werden.

    Weitere Infos und Links

    Wegbeschreibung

    Reiseroute

    • Wir gehen vom Startpunkt aus in südlicher Richtung bis zur ersten Kreuzung, wo wir rechts dem P Wegweiser folgen.
    • Im Koloska-Tal führt der P Wegweiser die ganze Zeit entlang.
    • Nach der Koloska-Quelle biegen wir links auf den Z▲ Wegweiser ab.
    • An einer Gabelung biegen wir links auf den K+ Wegweiser ab.
    • Wenn der K Wegweiser dazukommt, folgen wir ihm nach rechts und nehmen das Ziel Jókai-Aussichtspunkt ins Visier.
    • Vom Aussichtspunkt führen die K Markierungen nach Balatonfüred.
    • Der Z Wegweiser kommt hinzu und ab der Abzweigung vor der Christkönigskirche führt er bereits zum Bahnhof.

    Details zur Tour

    Das verlorene Kloster

    Die Tour starten wir von der Bushaltestelle in Richtung Kirche (wir überqueren die heute kaum mehr wahrnehmbare Steinbrücke, die wegen der Hochwasser des Bachs aus widerstandsfähigem Material gebaut wurde), wo wir dann rechts auf dem P Wegweiser ins Koloska-Tal abbiegen. Die heutige Hauptstraße, von der wir gerade weggehen, könnte Teil der römischen Straße am nördlichen Ufer des Balaton gewesen sein, die wegen damaliger Wasserstandsschwankungen und des sumpfigen Geländes meist in dieser Höhe am Hang der Berge dem Uferverlauf folgte. Die Benennung der Lóczy Lajos Straße erinnert an den bekannten Geographen, einen bedeutenden Balaton-Forscher, der seine letzten Lebensjahre in seinem Haus in Balatonarács verbrachte. (Sein Grabstein ist auf dem nahegelegenen Friedhof zu finden.)

    Die Koloska-Straße führt direkt in Richtung der Berge und folgt dem Bach. Rechts zweigt der Itató köz ab, der dafür bekannt ist, dass früher hier, mangels Gebäuden, das etwas verstreute Bachfurten der weidenden Rinder als Tränke diente. Der Eingang zum Tal ist so eng, dass nur auf einer Seite noch eine Häuserzeile steht – es heißt, in der Türkenzeit hätten die Einwohner an einer Stelle einen Damm zwischen den etwa 20 Meter auseinander liegenden Hängen errichtet und sich verbarrikadiert. Der ca. 5-10 Minuten vor uns liegende Abschnitt zeigt nur dichten Wald am Straßenrand, der die sich öffnende Vertiefung verdeckt. Laut Lóczy Lajos hat das Koloska-Tal seinen Namen von einem Benediktinerkloster (er leitet den Namen Koloska vom Wort „kolostorka“ ab), aber abgesehen von der im Volksmund als „Felsen der Einsamkeit“ bezeichneten Felsformation gibt es keine Hinweise auf ein klösterliches Gebäude, das diese Theorie stützt. Zudem ist der Talname älter als unser neuzeitliches Wort „Kloster“, das nach dem Muster von Klastrom und Monostor entstand. Daher ist es wahrscheinlicher, dass der Name vom Personennamen Kolozs herrührt.

    Balatoner Stil

    <p Gegenüber einem Parkplatz erhebt sich das einladende Gebäude der Koloska Csárda im Schatten – soweit dichte Bewuchs Einblick gewährt. Es lohnt sich, den Gartenbereich zu besuchen, denn bewahrt eine spannende architektonische Geschichte: Sein Vorgänger war in 1930er Jahren Teil des sogenannten „Balatoner Stils“. Diese Strömung suchte nach ungarisch geprägten, einheitlichen architektonischen Lösungen, um die vielfältigen Ferienhausbauten regulieren. Als Mittel sah man unter anderem niedrige Deckenhöhen mit Holzdecken, offene Veranden oder Zusammenspiel von weißen Wänden und schwarzen Fensterläden, „Rhythmus ungarischen Blutes“ einfangen sollte Ausdruck Trauerns Lachen. Das Presse populär gemachte Programm inspirierte auch Csárda, später zwar abbrannte, deren neu errichtetes aber noch einige Züge ihres Vorgängers bewahrt.

    Der Wanderweg führte jahrzehntelang durch den Hof der Csárda, umgeht ihn aber seit einiger Zeit und verläuft nun auf die andere Bachseite. Diese Umleitung kündigt die touristische Erschließung des Tals an: Wie die meisten auch heute noch den Talgrundweg nutzten, ist dieser früher von immer größer werdenden Besucherzahlen für den Quellbesuch gesucht worden. Nachdem das Gebiet 1954 unter Schutz gestellt wurde, gab es über Jahrzehnte einen eigenen Naturschutzwart, der das Besucheraufkommen freiwillig notierte. Aus seinen Daten geht hervor, dass am Anfang der 1960er Jahre nur etwa 4000 Menschen jährlich das Koloska-Tal als Ziel wählten, während sich die Zahl bis Ende der 1970er Jahre auf etwa 100.000 einpendelte. Der Ausbau des Ausflugsorts schritt langsam voran; in dieser Zeit wurde auch der heute vor uns liegende, wilde Pfad angelegt.

    Karstbach und Tränken

    Nach der Bachüberquerung führt der charmante Pfad durch eine bewaldete Weide und dann in einen Mischwald: Die Eiche ist die bestimmende Baumart, und man sieht gut, dass die Forstwirtschaft auf Wiederherstellung natürlicher Zustände arbeitet. Zahlreiche Totholzstücke liegen auf dem Boden, die Strauchschicht ist sehr vielfältig und der Wald besteht aus unterschiedlich alten Exemplaren, unter denen auch viele ältere sind.

    Der Pfad nähert sich mehrmals dem Bach, an einer Stelle umgeht er eine moosbedeckte Felsnase. Die Landschaft erinnert in Details an unsere höheren Karstgebirge. Das Wasser deutet auch auf Karstgebiet hin, denn an manchen Stellen bildet das austretende Kalk Sedimentbarrieren und kleine Kalktuffstufen. Diese interessante Naturerscheinung findet sich nicht mehr im oberen Talabschnitt, aber der stimmungsvolle Spaziergang endet mit einem zugleich wilden und sehr sanften Anblick. Links bewachen stellenweise von Moospanzer umhüllte schroffe Dolomitfelsen, rechts säumt eine lichtenartige Niederung das Talbecken. Zwischen alten Bäumen spiegelt sich ein kleiner Teich – ein Zeichen, dass wir an der Austrittsstelle der Koloska-Quelle angekommen sind.

    Früher nannten die Einheimischen die Koloska das Tal der sieben Quellen, weil an mehreren Stellen aus dem sedimentären Gestein Wasser sickerte. Die heutige Anlage wurde 1961 fertiggestellt, und der zunehmende Touristenverkehr veränderte fortan rasant das Bild des Tals, das bis dahin von der Viehzucht geprägt war. Die Vegetation der Feuchtwiesen war einst eine bewaldete Weide und Wiese, auf der zum Beispiel auf der noch so genannten Délő-Fläche (Mittagslage) die Rinder zur Mittagsruhe getrieben wurden. Mit dem Auftreten der Wanderer um die Quelle herum wurde das Tränken unmöglich, sodass man zum Ausgleich auf dem Platz unter der Csárda Tröge plante, in die das Wasser per Rohrleitung geleitet werden sollte. Diese Idee wurde nie umgesetzt, da die Viehzucht gerade in dieser Zeit eingestellt wurde. Gleichzeitig entstanden um eine kleine Schutzhütte Erholungs- und Grillplätze am Quellauftritt und das Wanderwegnetz der Umgebung wurde angelegt.

    Hinter den Felsen, am Ufer des Pannonischen Sees

    Die Sonne beleuchtet das Seeufer, aber im Wald wird es finster: das Tal verengt sich fast zur Schlucht, und die Felsen treten öfter zu Tage. Wir verlassen unseren bisherigen Weg links und steigen langsam höher auf dem Z▲ Wegweiser. Der mit Treppen befestigte steile Hang mit ausgebrochenem Pfad wendet sich zurück und führt uns in ein zunehmend exponiertes Gelände zwischen alten Bäumen und Dolomitrippen.

    Während Kiefern langsam die Laubbäume verdrängen, erfüllt Harzduft und mediterranes Flair den Wald. Links erscheint eine mit einem Geländer gesicherte Felsnadel: wir erreichen die Koloska-Felsen. Die Aussicht ist eher angenehm als weit, das Tal wird von Wäldern gesäumt, die auf der flachen Landschaft begrenzt sind, und der Fels stürzt als schroffe Wand in das ansonsten sanft wirkende Gelände. Als ob sich die Erde aufgetan hätte, spaltet sich die Koloska ohne Übergang in den Hochplateau-Körper ein.

    Um zu verstehen, wie diese scharf umrissene Form entstand, müssen wir ca. 11 Millionen Jahre zurückblicken: Damals schwappte der Pannonische See am Talmund, wohin aus der herausragenden Oberfläche des Bakony Bäche flossen. Die Wasserläufe schnitten sich in das zuvor abgelagerte Sedimentgestein ein und legten ihre Sedimente ab (ein solcher Schuttkegel trägt zum Beispiel Balatonarács). Der Standort des Koloska-Tals wurde durch eine tektonische Bruchlinie zwischen Dolomit- und Kalksteinschichten bestimmt, in deren leichter Vertiefung das Bachwasser einen Weg fand. Später ragte die Masse des Bakony noch höher empor, das Wasser beschleunigte und sägte sich tiefer in die zuvor abgelagerten Sedimente und den Windverwehungen, wodurch das heutige Tal entstand. Die ausgeprägten, relativ widerstandsfähigen Dolomittürme werden natürlich weiterhin von der Erosion geformt und langsam in kleinen Stücken abgetragen, während der Löss-belegte Teil des Koloska-Tals bei größeren Überschwemmungen sichtbare Wandlungen erfahren kann.

    An der Felswand befindet sich an schwer zugänglicher Stelle die Millei-Höhle (oder Koloska-Tal-Kalknische). Sie erhielt ihren Namen von einem Dieb aus Arács, der wegen seiner Diebstähle nicht nach Hause zurückkehren wollte und später als Räuberlegende erwähnt wurde. Die kleine Höhle ist nicht zum Wohnen geeignet, daher hat sich auch der (nach Lóczy Lajos Begriff) „umherstreunende Bursche“ kaum darin versteckt. Der Pfad bohrt sich in das Gebüsch, daher müssen wir uns vom Aussichtspunkt abwenden und Richtung Wald gehen!

    Die verlorene Welt

    Statt dichter Wälder fällt vor allem das dürre, stellenweise lichte Charakterbild auf. Die kleinen Lichtungen sind natürliche Formationen, und aufgrund des Mangels an verholzenden Pflanzen sind hier Lebensraummerkmale erkennbar: Das lichte Bodensubstrat des Dolomitplateaus weist ein relativ niederschlagsarmes Klima auf, da der bakonyer Norden die von der Kleinen Tiefebene kommenden feuchten Luftmassen abschwächt, wodurch meist trockeneres Klima hier herrscht. Kalkliebende Flaumeichenwälder zeigen einen Übergang zu den Felsheiden der südwärts neigenden Hänge Richtung Balaton. Ihr Wert liegt in ihrem naturnahen Zustand und der Vielzahl an einheimischen Arten. Das von der Vegetation stark umgestaltete Balaton-Hügelland ist eine Nische, die durch die vom Norden her Schatten spendenden Bergrücken und den armen Boden vor intensiver landwirtschaftlicher Nutzung geschützt wurde: Er war weder für Wein noch für Obstgärten oder Weiden geeignet, daher blieb größere Störungen sowie die Akazienaufforstung aus. (Im kleinen Tal rechts – im Gebiet des untergegangenen Dorfes Kék – wurde zwar Wein angebaut, dessen Niveau ist aber insofern erwähnenswert, dass die Gegend damals auch als „Borsovány-Tal“ bekannt war.)

    Der reizvolle Pfad führt bald unter höhere Bäume, wo wir an einer Gabelung links dem K+ Wegweiser folgen müssen. Hier ist der Wald anders: Die Baumgrößen sind größer, Flaumeichen und Trauben-Eichen mischen sich mit gepflanzten Kiefern. Eine lange, etwas monotone Wanderung erwartet uns in dieser Umgebung, das Gelände stellt aber keinerlei Hindernisse dar, wir durchqueren das Plateau.

    Aus einem Kahlschlag taucht der niedrige Rücken des Tamás-Berges auf, zu dessen Fuß wir den K Wegweiser treffen. Wir biegen rechts ab, steigen bergan und die Landschaft verändert sich wieder. Zum einen erwartet uns ein mittelschwerer, aber anstrengender Anstieg, zum anderen begleitet uns wieder ein strauchiger Wald. Der ausgelatschte Boden wirft Kalkstein aus, daher stapfen wir auf einem für die über Balaton thronenden Berge typischen, hügeligen Weg. Bald erreichen wir den Grat und der Turm des Jókai-Aussichtspunkts erscheint. Die Südflanke des Tamás-Berges war vor der Reblauskatastrophe ein der wichtigsten Weinbaugebiete Füreds, und an seiner Stelle kehren heute im Gegensatz zur häufigen (eingeführten) Akazie heimische Eichenwälder zurück. (Die seeseitigen Hänge des Balaton-Hügellandes sind nicht nur wegen der sonnigen Lage, sondern auch der vom See reflektierten Sonnenstrahlen – diese bringen mehr Licht und ein wärmeres Mikroklima – hervorragend für den Weinbau geeignet.)

    Der Balaton von oben

    Mit einer letzten „Welle“ stürmen wir den 315 Meter hohen Gipfelpunkt, sodass wir endlich die Gelegenheit bekommen, in den Aussichtsturm zu steigen. Die Stufen sind besonders steil, das Gehen darauf recht unbequem, daher erfordert es vorsichtiges Bewegen, aber das Panorama ist die Mühe wert. Die Landschaft wird vom riesigen und grünen Wasserspiegel des Balatons bestimmt, zu unseren Füßen liegt Balatonfüred. Der fast gesamte östliche Teil des Sees öffnet sich; bis nach Kenese können wir den im Sommer dampfverhüllten Anblick bewundern. Die vulkanisch entstandene Oberfläche der Halbinsel Tihany zeigt sich als Landschaftsmodell gut durch die von hohen Rändern begrenzte Senke. Wenden wir uns ab, erheben sich die bewaldeten Rücken und grünen Plateaus des Balaton-Hügellandes, im Hintergrund zeichnet sich das Silhouette des Bakony mit leicht angezuckerten Gipfeln ab. Der Vorgänger des Aussichtsturms wurde 1951 erbaut und erhielt den Namen nach Mór Jókai, der einst eine Villa in Balatonfüred besaß.

    Nach dem Abstieg erwartet uns nur noch ein kurzer Spaziergang in der Natur, doch bald ändert sich die Landschaft erneut. Der K Wegweiser führt hinunter und innerhalb von Minuten verläuft der Pfad durch lichtes Gelände. Von kleinen Felsenrasen-Bereichen haben wir wieder Blick auf den Balaton, und die Stadt kommt immer näher. Man spürt, dass Tamás-Berg vom Siedlungsgebiet umschlossen wird, seine südwestliche Spitze ragt zwischen den Straßen hervor.

    Das großartige Panorama öffnet sich dann vollständig, aber neben dem seit 2006 den Berg prägenden Kreuz verabschieden wir uns langsam davon. Wir steigen die Stufen hinab, die fernen Segelboote verschwinden, Autos und Asphalt tauchen auf. Der Weg schlängelt sich lange durch Straßen, und vor der Christkönigskirche (im Volksmund Rote Kirche genannt) müssen wir wechseln: Hier biegen wir links auf die Z Markierungen ab, die zum Bahnhof führen. (Vom Kreuz bis zum Bahnhof beträgt die Gehzeit ca. eine halbe Stunde.)

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    Koloska-Tal
    Jókai-kilátó (Balatonfüred)
    Tamás-hegyi kereszt (Balatonfüred)

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    • Bus aussteigen an der Haltestelle Balatonfüred, Arácsi Népház.
    • Bei Anreise mit dem Zug in Balatonarács aussteigen.
    • Der andere Endpunkt der Tour ist der Bahnhof Balatonfüred.
    • Am Endpunkt der Tour befindet sich auch der Busbahnhof Balatonfüred.

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    nach
    Wanderung ins Koloska-Tal

    Anfahrt

    • Beide Endpunkte der Tour liegen an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs.
    • Der Bus setzt direkt am Startpunkt der Tour ab.
    • Wenn wir vom Bahnhof Balatonarács starten, beginnen wir auf dem P Wegweiser nach Norden: das bedeutet 950 Meter zusätzlichen Fußweg.

    Parken

    • Es ist empfehlenswert am Bahnhof Balatonfüred zu parken und von dort mit dem Bus zum Startpunkt der Tour zu fahren. Am Ende der Tour kehren wir zum Bahnhof (und somit auch zum Busbahnhof) zurück.

    Koordinaten

    DD
    46.971416, 17.896124
    GMS
    46°58'17.1"N 17°53'46.0"E
    UTM
    33T 720290 5206059
    w3w 
    ///gründet.hohen.hinzog
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

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    • Wanderkarte Balaton-Hügelland

    Ausrüstung

    Grundausstattung für die Wanderung: eingelaufene Wanderschuhe, der Jahreszeit entsprechende Kleidung, Trinkwasser, Verpflegung. Zur Navigation TERMÉSZETJÁRÓ app.

    Lokalisierung

    Teile dieses Inhalts wurden maschinell übersetzt. Die Ausgangssprache ist Ungarisch.

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    Status
    Geöffnet
    Schwierigkeit
    T1 leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    8,9 km
    Dauer
    2:30 h
    Aufstieg
    158 hm
    Abstieg
    240 hm
    Höchster Punkt
    315 m
    Tiefster Punkt
    130 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour hundefreundlich Heilklima Von A nach B

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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