Die Rundwanderung vom Bahnhof Neuenbürg hinauf zum Büchenbronner Aussichtsturm ist sehr abwechslungsreich und reizvoll.
An die herrliche Aussicht schließt sich eine interessante Wanderung durch die Wassereinzugsgebiete im Grösseltal an sowie ein Abstecher zum Angelstein.
Autorentipp
Sehenswert im Schloss Neuenbürg ist das Nordschwarzwaldmuseum, ein Museum besonderer Art, als Schwerpunkt die mechanische Inszenierung des Hauff´-schen Märchens „Das kalte Herz“. Interessant sind auch die Ausstellungen zur Schloss- und Regionalgeschichte.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
Wanderheim am SchlossbergSicherheitshinweise
In den Wintermonaten sind die Wege bei Schnee und Eis nicht begehbar
Weitere Infos und Links
Stadt Neuenbürg, Verkehrs- und Kulturamt
Rathausstr. 2, 75305 Neuenbürg
Tel. 0 70 82 / 9710-30, Fax: 0 70 82 / 79 10-65
www.neuenbuerg.de
www.schwarzwald-tourismus.info
Schloss Neuenbürg
75305 Neuenbürg
Tel.: +49 (0) 70 82 / 79 28 60, Fax: +49 (0) 70 82 / 79 28 70
info@schloss-neuenbuerg.de, www.schloss-neuenbuerg.de
Schwarzwaldverein
Ortsverein Neuenbürg
www.swv-neuenbuerg.de
Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Wegweiserstandort beim „Hauptbahnhof Neuenbürg“. Wir überqueren die Enz auf dem Fußweg der Eisenbahnbrücke und biegen nach ca. 50 m beim Wegweiser „Eisenbahnbrücke“ rechts ab. Hier befinden wir uns auf dem Westweg (Markierung: rote Raute) in Richtung Pforzheim. Über Treppenstufen steigen wir ab zum Schleifmühlenweg Richtung „Unterer Sauberg“. Nach ca. 200 m wandern wir dann auf dem Pionierweg entlang der Enz, vorbei an der Eberhard-Essich-Hütte des Schwarzwaldvereins Neuenbürg bis zum Grösselbach, den wir über eine Steinfurt passieren.
Dann überqueren wir die L 338, gehen geradeaus weiter zum Standort „Unterer Sauberg“. Hier verlassen wir den Westweg und biegen mit der gelben Raute rechts ab zur Kreuzung „Wasserleitungsweg“ in Richtung „Büchenbronner Höhe“. Den Wasserleitungsweg verlassen wir beim Wegweiser „Grösseltalberg“ und gehen weiter bergauf auf dem Gottschalkweg bis zur Eichberghütte. Hier müssen wir den Karl-Schneider-Weg überqueren und dann erst links und nach ca. 300 m rechts abbiegen. Ein steiler Aufstieg folgt bis zum Wegweiser „Winterhalde“. Dort biegen wir rechts ab und ca. 80 m nach der Engelsbrander Hütte, erst links und dann gleich wieder rechts. Nach ca. 400 m haben wir den höchsten Punkt unserer Wanderung, die „Büchenbronner Höhe (608 m)“ mit ihrem Aussichtsturm, erreicht.
Das Treppensteigen auf den Turm werden wir schnell vergessen, wenn wir die herrliche Aussicht über Pforzheim und in die weitere Umgegend genießen.
Zwei Gedenksteine stehen hier auf der Höhe, ein Gefallenendenkmal und der Gedenkstein „100 Jahre Mittelweg“.
Nun auf dem Mittelweg des Schwarzwaldvereins (Markierungszeichen: rote Raute mit einem senkrechten weißem Balken), wandern wir weiter nach und durch Engelsbrand in Richtung Langenbrand zum Standort „Brennermiß“. Beim „Glasbrunnen“ verlassen wir den Mittelweg und wandern abwärts auf dem Glasbrunnenweg, entlang dem oberen Grösselbach und an der „Traueresche“ vorbei. Wo der Weg links abbiegt zum Standort „Klingenäcker“, kürzen wir geradeaus ab zu den Quellfassungen Glasbrunnen. Wir folgen jetzt der gelben Raute, es geht weiter abwärts auf dem Unteren Sackbergweg vorbei am „Kohlbrunnen“ (das Grösseltal ist ein Wassereinzugsgebiet: noch heute sind einige Quellen ein Teil der Pforzheimer Wasserversorgung) bis zum Wegweiser „Beim Grösseltal-Haus“. Nun wandern wir auf dem Drei-Täler-Weg (Markierungszeichen: 3 grüne Tannen und 3 blaue Wellen). Nach ca. 30 m müssen wir halblinks auf einem schmalen Pfad einen steilen Aufstieg in Richtung Angelstein in Angriff nehmen, zwei Forststraßen überqueren und beim "Buchwald" auf den Reitweg links abbiegen, bis zum Wegweiser „Unterm Angelstein“ aufwärts gehen, rechts abbiegen auf einen schmalen Pfad, welcher uns zum Angelstein führt. Der Angelstein ist eine Gruppe teils übereinander getürmter Felsblöcken aus Buntsandstein, mit Überhängen und Durchgängen. Laut einer Gedenktafel soll Gottfried Burkhardt im Jahre 1796 während eines Franzoseneinfalls hier geboren worden sein.
Der schmale Pfad führt uns weiter hinauf zum Sägkopf (556 m); wir folgen weiter der Markierung des Drei-Täler-Weges über die Enzblickhütte und steigen dann über die „Deponie“ wieder ab. Rechts geht es auf dem „Frischglück-Pfad“ zum Standort „Happey“ und weiter zum „Windhof“. Hier stoßen wir wieder auf den Westweg.
Vor uns liegt der Schlossberg; beide Markierungszeichen weisen uns den Weg über die Hintere Schloss-Steige zum Schloss Neuenbürg hinauf. Auf der Vorderen „Schloss-Steige“ wandern wir bergab zur St. Georgs-Kirche; von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Neuenbürg. Danach steigen wir weiter ab zum „Marktplatz“.
Den Ausgangspunkt unserer Wanderung (Hauptbahnhof) erreichen wir entweder per Zubringerbus (Bus 724 – Haltestelle Marktplatz; über den Südbahnhof) – oder wir wandern ca. 1 km auf der Bahnhofstraße zum Hauptbahnhof.
Neuenbürg/Hauptbahnhof
Neuenbürg
Neuenbürg/Eisenbahnbrücke
Eberhard-Essich-Hütte
Unterer Sauberg
Wasserleitungsweg
Grösseltalberg
Eichberghütte
Winterhälde
Engelsbrander Hütte
Büchenbronner Aussichtsturm auf der Büchenbronner Höhe.
Büchenbronner Höhe
Engelsbrand/Rathaus
Engelsbrand/Brennermiß
Glasbrunnen
Traueresche
Klingenäcker
Kohlbrunnen
Beim Grösseltal-Haus
Buchwald
Unterm Angelstein
Sägkopf
Deponie
Frischglück-Pfad
Happey
Neuenbürg/Marxenäcker
Neuenbürg/Windhof
Neuenbürg/Windhof
Wanderheim am Schlossberg
Neuenbürg/Bahnhofsweg
Neuenbürg/Schlosssteige
Schloss Neuenbürg
Schloss Neuenbürg
Neuenbürg/Marktplatz
Neuenbürg
Neuenbürg Marktplatz
Enzblickhütte
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Anreise mit der Enztalbahn S6 von Pforzheim oder von Wildbad bis Bahnhof Neuenbürg(Enz) (Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis: www.vpe.de)Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
A8, Ausfahrt Pforzheim-West, B10 nach Pforzheim, B294 nach Neuenbürg, dort Richtung Waldrennachabbiegen.
Parken
Parkplatz beim Hauptbahnhof (UTM 32U 470654 5410746)Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:25.000: W226 Pforzheim (Oberes Enztal, Bad Wildbad), ISBN 978-3-86398-452-6
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Feste Wanderschuhe
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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