Der Brotpfad verdankt seine Entstehung einer Kapitalstiftung der Bürger Peter Schönau, Anton Hennes und Gertrud Schneider aus dem Jahre 1835. 1866 schloss sich Edmund Thelen der Stiftung an. Sie wurde als sogenannte Gertruden- oder Armenstiftung errichtet. 1893 trug Pfarrer Isenkrahe dreihundert Mark bei; deren Zinsertrag sollte die Armenstiftung verstärken.
Am vierten Fastensonntag - Laetare – wurde nach dem Hochamt Brot ausgegeben. Gemäß dem Evangelium von der wunderbaren Brotvermehrung nannte man diesen Sonntag auch Brotsonntag. Die Messdiener händigten jedem Besucher der Stiftermesse ein Brot aus - mehrere hundert Stück sollen es immer gewesen sein! Man kann sich denken, dass diese Messe stets gut besucht war. Viele Besucher kamen auch aus den umliegenden Ortschaften - besonders aus Neukirchen-Sürst. Den Weg, den diese Messbesucher nahmen, nannte man daher den Brotpfad.
Der hier beschriebene Brauch bestand bis zum Ersten Weltkrieg. Er endete mit der Einführung von Lebensmittelkarten (1916). Die Kapitalstiftung ging unter und lebte nicht wieder auf.
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Wegearten
Höhenprofil anzeigenWeitere Infos und Links
Homepage des Eifel- und Heimatvereins Rheinbach: http://www.eifelverein-rheinbach.de/Wegbeschreibung
Der Brotpfad ist nicht vorrangig als eigenständige Streckenwanderung anzusehen. Als historischer Pfad will er – durchaus belehrend – dem Wanderer vermitteln, unter welchen Beschwernissen Menschen vor 150 Jahren diesen Weg zur Messe hin und wieder zurück gingen, um dafür mit einem Laib Brot beschenkt zu werden.
Der Brotpfad wird sich zukünftig in das Netz historischer Pfade im Rheinbacher Stadtwald zu einem attraktiven Rundwanderweg einfügen.
Ruine Tomburg
Waldkapelle
Schwarzes Kreuz
Eifelhaus
Die Rheinbacher Burg / Hexenturm
Wasserturm
Wasemer Turm
St. Margareta Neukirchen
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