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Die Burg Szádvár

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  • Eiskalter Wintermorgen in Szádvár
    Eiskalter Wintermorgen in Szádvár
    Foto: Farkas Péter, Ungarischer Naturwanderverband
Auf dem Gipfel einer besonders steilen Bergkuppel leuchten die Ruinen der Burg Szádvár. Es lohnt sich hierherzukommen, nicht nur wegen des schönsten Aussichtspunktes des Aggteleker Karsts, sondern wegen der Stimmung der Ruinen, die wie eine Szene aus einem Abenteuerfilm aussieht.

Die Geschichte von Szádvár

Die Burg wurde im 13. Jahrhundert nach der Invasion der Tataren in der Zeit des „Burgbaufiebers“ gebaut. 1268 wurde sie in einer Urkunde erwähnt. Bei den archäologischen Ausgrabungen fand man Gegenstände, die darauf deuten, dass hier schon am Anfang des Jahres 1200 eine Festung stand.

Die ursprüngliche Festung erweiterte die Familie Bebek im 16-17. Jahrhundert nach der Schlacht bei Mohács. Auch an den Ruinen kann man ihre imposanten Dimensionen erkennen. Die Burg gehörte einem mit Hussiten verbündeten Kapitäns, der Familie Szapolyai. Das Heer des Palatins Aba Amádé hat die Burg besetzt. Nach István Werbőczi geriet sie wieder zur Familie Bebek. Das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Burg geschah im Januar 1567. Sie wurde von den kaiserlichen Truppen unter der Führung von Lázár Schwendi (General aus Oberungarn) vier Tagen lang belagert. Infolge eines ständigen Kanonenfeuers konnten sie die Mauer durchbrechen. Die Frau von György Bebek, Zsófia Patócsy hat die Burg gegen einen freien Abmarsch aufgegeben

Für eine kurze Zeit besaßen die Burg die Familie Esterházy, danach die Kuruzenheeren von Thököly. Nach dem Freiheitskampf ließen die Habsburger die Burg zerstören. 1688 wurde sie wahrscheinlich in Flammen gesetzt. Im größten Teil des 20. Jahrhunderts war die Burg zu nah zur Grenze, deswegen durfte man sie nicht besuchen. Die Freundschaftskreis Szádvár hat hier Ausgrabungs- und Bestandsbewahrungsarbeiten durchgeführt. Es stehen nicht zu viele Mauern, aber diejenige, die noch stehen, – besonders auf der Südseite - glitzern weit weg.

Der Berg

Die aus Kalkstein gebauten Ruinen der Burg bedecken ein großes Gebiet auf dem kleinen Plateau. Der Berg ist eine Anhöhe, die von steilen Bergwand und Felsenbruch begrenzt wird. Es ragt markant der Umgebung empor. Sie ist eine erstklassige Panoramastelle. Es gibt hier eine gute Aussicht auf das Szögliget Becken und Bódva Taal. In der Richtung Ost ist bis Zemplin der Anblick ungestört. Von der südwestlichen Rand der Burg können wir das Ménes Taal und einen großen Teil des Aggteleker Karsts beobachten. Mit einem Fernrohr können wir das Schlosshotel in Szeleckepuszta anschauen und können wir hinter ihm emporragende Große Seite (Nagy-oldal) identifizieren. Von einem Punkt der Burg können Sie durch einen schmalen Gang in die Tiefe des Slowakischen Karsts hineinschauen. In der südlichen Richtung – gemäß der Panoramen des Agtelekker Kartsts – befindet sich die Bükk Ebene. Man sieht eine fast unberührte Waldung.

An der nördlichen Seite der Burgruine führte früher ein steiler, felsiger Touristenweg in die Richtung der Lichtung des Burggartens. Auf der gefährlichen Strecke findet man heute keine Markierungen aber auf der südlichen, sonnigen Seite ist ein Pfad, der mit seinen Felsenrasen und Karst – Buschwaldflecken eine herrlichere Augentrost ist. Der Berg bekam seinen Namen von unbewachsenen, felsigen Gebirgsabhang; die Bedeutung des Wortes „szárd“ ist unbewachsen, kahl.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Sie ist im ganzen Jahr zu besuchen.

Preise:

Kostenlos

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Es lohnt sich von Szögliget, autóbusz -forduló Haltestelle abzufahren.
  • Sie können auch vom Bahnhof Bódvaszilas starten.
  • Bódvaszilvas, közért Buszhaltestelle kann auch unser Ausgangspunkt sein.

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nach
Die Burg Szádvár

Anfahrt

  • Aus Szögliget folgen sie die Markierung Rot (P) in die Richtung des Tals. Es lohnt sich dann die Markierung Rot L (PL) folgen, die bis zur Burg schlängelt. Wenn wir eine Rundtour machen möchten, könnten wir aus der Burg die Markierung Rot L (PL), dann Blau L (KL), und am Ende wieder Rot L (PL) folgen bis zum Szalamandra (Salamander) – Haus. Von dort können Sie wieder in das Dorf auf dem bekannten Weg ankommen (4,2 Km, 275 M Aufstief).
  • Aus Bódvaszilas gehen sie die Markierung Blau (K) folgend auf den Berg. Von dieser wechseln Sie links auf die Markierung Grün (Z), danach folgen Sie wieder die Markierung Blau (K). Wenn sie die Markierung Rot L (PL) von links erreichen, gehen Sie weiter auf diesen Weg. Von der Lichtung unter der Burg schlängeln die Markierungen Blau L (KL), dann wieder Rot L (PL) bis zur Burg (8,3 Km, 408 M Aufstieg)

Parken

  • In Szögliget können Sie in der Kreuzung der Kossuth Lajos und Szabadság tér am Weg Parkplätze finden, aber Sie können außer des Dorfes bei dem Szalamandra (Salamander) Haus das Auto lassen. (von dem Letzteren ist die Burg 1,9 Km weit und 237 M Niveauunterschied auf den oben genannten Markierungen)
  • In Bódvaszilváson können Sie vor dem Bahnhof, oder bei dem Schlossgebäude am Akácos Weg (hinten ist der Parkplatz) parken.

Koordinaten

DD
48.544633, 20.664693
GMS
48°32'40.7"N 20°39'52.9"E
UTM
34U 475252 5376891
w3w 
///spatz.stützen.entgelt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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