Nach Szépalmapuszta zu kommen,ist es so,als ob man plötzlich in die Szene eines kitschigen Kostümfilmes geraten würde. Das unter den Bergen grasende Gestüt und die Hude,die bewaldeten Abhänge des Kőris-Berges und der zwischen den Koppeln schlängelnde,steinige Weg bieten einen ungewöhnlich geordneten Anblick. Man hat das Gefühl,dass die Landschaft hier so benutzt wird,das auch anderswo „erwartet wäre”.
Szépalmapuszta konnte sich leicht so etwickeln: seit 1622 war es Besitztum der Familie Esterházy. Ein Jahrhundert später ist es eine Gestütfarm geworden. Im Meierhof entsprang sogar eine Schwefelquelle im XI. Jahrhundert,die sich aber später austrocknete. Das Gebiet hieß im Mittelalter Nagy Förtés und war lange Zeit königliches Landgut. König Matthias schenkte es im Jahre 1483 István Szapolyai und später kam es in den Besitz der Familie Esterházy.
Vom Anfang des 16. Jahrhunderts verwaltete es die Familie Török,die aus Enying stammte. Sie pflanzten Apfelgärten,die den Namen des Ortes gaben (Szépalmapuszta heißt auf Deutsch: Schönapfelpußta). Im Jahre 1862 passierte hier ein wichtiges Ereignis: Móric Eszterházy,György Apponyi, György Majláth und Ferenc Deák verhandelten hier über die Zukunft von Österreich und des Ungarischen Königreiches und die Möglichkeiten des Ausgleichs (Österreichisch-Ungarischer Ausgleich 1867).
Wegen der Verstaatlichungen nach dem zweiten Weltkrieg kam das Gestüt in den Besitz der Bábolnai Állami Gazdaság (Vernehmlassung von Bábolna). 1994 war es schon im Schweizer Privatbesitz - in dieser Zeit wurden die wackeligen Gebäude rekonstruiert. Zwischen den Alleen befindet sich das anspruchsvolle Hotel Szépalma mit schönen Wirtschaftsgebäuden.
Zwischen 1919 und 1940 wurde ein botanischer Garten für Tannen auf den sachten Neigen errichtet. Wenn wir dort spazieren,können wir die Denksteine der denkwürdigsten Pferde von Szépalma finden. Neben dem Hotel befindet sich der Grabgarten von Pejacsevich Mikó,des letzten Grafen,des Gründers des botanischen Gartens.
Öffnungszeiten
Preise:
KostenlosÖffentliche Verkehrsmittel
- Wenn wir an der Haltestelle Borzavár, posta aussteigen,können wir am nächsten zu Szépalmapuszta kommen.
- Aus der Haltestelle Porva, Fűrésztelep führt auch ein Wanderweg zu Szépalmapuszta.
- Aus der Bushaltestelle Bakonybél, felső können wir auf einem längeren Weg zu Szépalma kommen.
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Anfahrt
- Von Borzavár sollen wir nach Westen auf der Markierung Blau (K) der Blauen Landestour gehen! Diese führt gerade zu Szépalma (3,1 km, 78 m Aufstieg).
- In Porva sollen wir auf der Markierung Gelb (S),die nach Süden führt,gehen. Diese mündet in die Markierung Blau (K),auf der wir rechts biegend bald nach Szépalmapuszta kommen (4 km, 128 m Aufstieg).
- In Bakonybél sollen wir weiter auf dem Weg ins Dorf gehen! Folgen wir der Markierung Grün (Z)! Diese biegt an der Kurve des Weges nach rechts zwischen die Bäume. Wir kommen in das Száraz-Gerence-völgy (-Tal),auf dessen Asphaltweg der Markierung Gelb (S) folgen sollen. Diese führt zu Szépalmapuszta (7,3 km, 220 m Aufstieg).
Parken
- In Borzavár können wir in der Nähe vom Gemeindeamt parken.
- In Porva können wir am Ende der Bakonyérköz Straße,die von der Hauptstraße abzweigt,am Rande der Wiese das Auto lassen. Oder wir können einen Parkplatz suchen,wo die Hauptstraße breiter ist.
- In Bakonybél,wo die Jókai Straße nach links biegt,um ins Dorfzentrum zu führen,zweigt ein Forstweg nach rechts ab (auf diesem führt die Wegmarkierung). Hier,am Anfang des Weges können wir parken.
Koordinaten
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