Wenn wir das Wort Wasserfall hören,stellen wir uns zuerst nicht den Fátyol-Wasserfall vor: er ist nicht so hoch,lieber sehr lang,und zwar 17 m,die 18 Treppenstufen aufbaut. Die Entstehung der Treppenstufen ist ein sehr interessantes Phänomen,das den besonderen "Kontakt" des Wassers und Kalksteins zeigt.
Das Bükk Gebirge ist aus einer der Kalksteinschichten,die sich im Karpater Bergzug befinden,aufgebaut. Sein Kalkstein verkarstet gut,deshalb findet man die schönste und vielfältigste Kalksteingruppe im Gebirge. Das Wasser löst den Kalkstein ab,so gestaltet es darin Gange. Der Niederschlag,der auf das im Durchschnitt 800 m hohe Bükk-Plateau fällt,verschwindet von der Oberfläche. Wenn er in die Tiefe gelangt,baut er Höhlensysteme aus. Durch Lücken und Spalten fließt er zum Rand der Gebirgslandschaft. Auf dem Hochland gibt es deswegen zahlreiche ergiebige Quellen,die längere oder kürzere Bächer nahern. Die Szalajka-Quelle ist auch das Ergebnis dieses Vorgangs.
Als das Wasser den Kalkstein berührt,und gedrängt darin,löst es mit seinem Kohlensäurengehalt einen kleinen Teil des Gesteins auf. Als der Bach aus der Höhle auskommt.verduftet das Kohlendioxyd und der Kalkgehalt,der früher im Wasser aufgelöst war,separiert sich. Der Beinbrech,wie er früher (wegen der Löcher) genannt wurde,der Wespenstein,bewächst die ins Bachbett geratenen Hindernissen (z.B. die Baustämme). Das Wasser,das auf den auf dieser Weise entstandenen Treppenstufen fließt.macht den Fátyol-Wasserfall besonders schön. Die Algenpilze und Moose nehmen auch Kohlendioxyd aus dem Wasser und damit beschleunigen sie die Entstehung des Beinbreches und bauen die Treppen auf.
Zur Herkunft des Namens gibt es sogar zwei Erklärungen:nach der einen wurde er nach dem Dunst des Wassers gennannt,nach der anderen nach dem hellen und zackigen Beinbrech.
Den Wasserfall schützt ein Zaun vor den Touristen,deshalb kann man ihn nur etwas ferner betrachten. Wer das Phänomen in der Natur,näher beobachten möchte,ist es empfehlenswert,den Bach Sebes-víz aufsuchen,der sich im östlichen Teil des Bükk Gebirges im Szinva-Tal befindet: dort entstand ein steiler Wasserfall,der aus höheren Beinbrechtreppen besteht und unter wilderen,natürlichen Verhältnissen entstand.(Und solche Wasserfälle finden wir noch im Mecsek Gebirge. Der bekannteste von ihnen ist der Beinbrechdamm im Meleg-Mányi-Tal,der auch in seinem natürlichen Zustand zu betrachten ist.)
Wenn wir den Fátyol-Wasserfall besuchen,sollen wir das im Frühling nach Schneeschmelze tun: in dieser Zeit stürzt der Bach mit großer Wasserausbeute und hat einen malerischen Anblick. Im Sommer sickert er aber kaum,manchmal kann er versiegen - abhängig vom Niederschlag. Wir sollen beachten,dass viele Leute am Wochenende und bei gutem Wetter den Wasserfall aufsuchen.
Öffnungszeiten
Preise:
Kostenlos.Öffentliche Verkehrsmittel
- Zur Szilvásvárad-Szalajkavölgy Bahnstation fährt wenige Züge von der Richtung Eger.
- Zur Bushaltestelle Szilvásvárad, szalajkavölgyi elágazás verkehren Buslinien aus mehreren Richtungen,unter anderem aus Eger.
- Aus Szilvásvárad kann man bis zum Fátyol-Wasserfall auch mit der Kleinbahn fahren. Dazu muss man den Zug von der Endstation bis Endstation in Anspruch nehmen.
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Anfahrt
- Unten im Tal führen eine Asphaltstraße und die Markierung Grün(Z) entlang.
Parken
- Am Eingang des Tals finden wir einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Wir können den Asphalt ganz bis zur Mündug des Tótfalusi-Tal benutzen. Auch hier befindet sich ein Parkplatz.
Koordinaten
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