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  • Assisi
    Assisi Foto: Monique Kraan, CC0, Unsplash.com
  • Marmore-Wasserfall
    Marmore-Wasserfall Foto: Stefano Zocca, CC BY, Unsplash.com
  • Assisi
    Assisi Foto: Lachlan Gowen, CC0, Unsplash.com
  • Apennin, Castelluccio Foto: Damiano Lingauri, CC BY, Unsplash.com
  • Gassen von Spello Foto: Alessio Roversi, CC BY, Unsplash.com
  • Die Abtei San Pietro in Valle in Umbrien Foto: Andrew Moore, CC BY-SA, www.flickr.com
  • Gubbio Foto: Sterling Lanier, CC0, Unsplash.com

Umbrien

Umbrien, das „grüne Herz Italiens“, überzeugt mit seiner Kultur, seiner Geschichte, seinen reizvollen Landschaften und einer vielfältigen Natur. Ihr könnt die Region auf ganz unterschiedliche Weise entdecken: bei Besichtigungen historischer Städte und Dörfer, bei Wanderungen auf die umliegenden Berggipfel, auf Pilgerwegen, bei Radtouren oder bei Kanu- und Kajaktouren auf dem Fluss Nera. Ein Highlight ist der Besuch der Cascata delle Marmore, einer der schönsten Wasserfälle Europas. Zum Abschluss lohnt sich eine Verkostung umbrischer Weine und typischer Produkte der Region.

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Ausflugstipps in Umbrien


Wer das Abenteuer sucht, dem sei eine Raftingtour auf dem Wildfluss Nera empfohlen – die Fahrt durch die engen Schluchten ist ein echtes Erlebnis. Wassersportler und Badeurlauber zieht es an die Ufer des Trasimenischen Sees. Die lange Kulturgeschichte Umbriens zeigt sich an den zahlreichen historischen Stätten der Region. Einen Besuch wert ist Assisi, einer der bedeutendsten Pilgerorte des Christentums: Die Kirche San Francesco und die Grabstätte des Heiligen Franziskus zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Mehr Informationen über die Region Umbrien findet ihr hier: www.umbria-turismo.it

Umbrien, das „grüne Herz Italiens“

Umbrien grenzt an die Marken, Latium und die Toskana und ist die einzige Region Mittelitaliens ohne Zugang zum Meer. Das Gebiet ist sehr abwechslungsreich und zeichnet sich durch eine Abfolge von Hügeln, Bergen – die zum zentralen Apennin gehören –, Tälern und Ebenen aus. Deshalb zieht Umbrien jedes Jahr Tausende von Wander-, Rad- und Reitbegeisterten an, die von der Natur des „grünen Herzens Italiens“ fasziniert sind.

Abenteuer und 360°-Panoramen in den umbrischen Bergen

Besonders Bergfreunde lieben den Nationalpark Monti Sibillini, der sich auch auf das Gebiet der Marken erstreckt und in dem sich die höchsten Gipfel Umbriens befinden, insbesondere die Cima del Redentore (2.448 m), der Monte Argentella (2.201 m), Monte Patino (1.883 m) und Monte delle Rose (1.861 m), herrliche Ziele für Wanderungen und Mountainbike-Touren mit spektakulären Ausblicken. Die anderen Berge des Nationalparks, wie der Monte Vettore, der höchste Gipfel, liegen ganz in der Nähe.
Auch der Monte Meraviglia (1.392 m) im Valnerina-Tal sowie die nahegelegenen Berge Monte Maggio (1.415 m) und Monte Porretta (1.342 m) bieten sehr schöne Ausblicke. Nördlich von Perugia liegen dagegen weniger hohe, aber nicht weniger reizvolle und aussichtsreiche Erhebungen wie der Monte Acuto (926 m) mit seiner charakteristischen Kegelform und der Monte Tezio (961 m), der reich an historischen Zeugnissen und einer vielfältigen Vegetation ist. Östlich von Gubbio erstreckt sich der Parco del Monte Cucco, ein 1995 eingerichtetes Naturschutzgebiet. Sein höchster und bedeutendster Gipfel, der dem Park auch seinen Namen gibt, ist ein besonders interessanter und faszinierender Ort: Hier finden sich zahlreiche Höhlen, darunter die Grotta di Monte Cucco – eine der größten Italiens – und die Grotta di San Donino, sowie beeindruckende Schluchten. Der Monte Cucco zählt zudem zu den beliebtesten Zielen für Drachen- und Gleitschirmflieger in ganz Italien. Ein weiteres Schutzgebiet in den Bergen ist der Regionalpark Monte Subasio, an dessen Hängen die Städtchen Assisi und Spello liegen. Der Berg hat eine abgerundete Form und eine bescheidene Höhe (1.291 m), zieht aber mit seinen nicht zu unterschätzenden Höhenunterschieden viele Rennradfahrer an.

Die Hochebenen von Castelluccio und die Blütezeit

Im Herzen des Nationalparks Monti Sibillini, auf etwa 1.350 Metern Höhe, liegt ein Ort, der eine besondere Erwähnung verdient: die Piani di Castelluccio, eine Karsthochebene, die flächenmäßig nach Campo Imperatore die zweitgrößte im Apennin ist. Insgesamt gibt es drei Hochebenen – Pian Grande, Pian Piccolo und Pian Perduto (letztere gehört zur Provinz Macerata) –, die bei Outdoor-Fans sehr beliebt sind. Im Winter könnt ihr hier langlaufen und Schneeschuhwandern, den Rest des Jahres nach Herzenslust wandern, Nordic Walking betreiben, Rad fahren, zu Pferd oder mit Eseln reiten sowie gleitschirm- und drachenfliegen.

Der Pian Grande ist in ganz Europa berühmt für die spektakuläre Blüte der Linsenfelder (ein typisches Produkt der Region) sowie von Mohnblumen, Kornblumen, Enzianen, Gänseblümchen, Veilchen, Narzissen und vielen anderen Wildblumen, die die Ebene in einen Regenbogen aus Farben verwandeln. Unweit des Pian Grande liegt zudem ein kleiner, 1961 angelegter Wald in Form Italiens, bekannt als „Bosco Italia“.

Die Blütezeit der Piani di Castelluccio
Foto: Fausto Manasse, CC0, pixabay.com
Um dieses Naturschauspiel zu bewundern, eignet sich die Zeit der stärksten Blüte am besten – also etwa von Ende Mai bis Anfang Juli. Es empfiehlt sich, die Wochenenden zu meiden und an einer geführten Wanderung teilzunehmen, um die spektakulärsten Ausblicke zu entdecken.

Der Marmore-Wasserfall

Ein absolutes Muss für jeden Umbrien-Besuch ist der Wasserfall „Cascata delle Marmore“. Mit einer Höhe von 165 Metern, verteilt auf drei Stufensprünge, ist er der höchste künstliche Wasserfall Europas und der berühmteste Italiens. Es handelt sich um ein wahrhaft beeindruckendes Wasserbauwerk: Die alten Römer legten ihn bereits 271 v. Chr. an, um das Problem der Hochwasser des Flusses Velino in den Griff zu bekommen. Heute wird er durch Schleusen reguliert, die Durchflussmenge und Öffnungszeiten bestimmen. Fließt der Wasserfall mit voller Kraft, bietet er ein wahrhaft atemberaubendes Schauspiel. Sechs Wanderwege führen durch die Umgebung und lassen euch den Wasserfall aus verschiedenen Perspektiven bewundern. Neben Wanderungen könnt ihr im Park der Marmore-Wasserfälle noch weitere Aktivitäten ausüben: Klettern, Rafting, Canyoning, Hydrospeed, Kajakfahren und River Walking. Außerdem lassen sich einige der zahlreichen Höhlen erkunden, die im Laufe der Jahrhunderte in den Felsen entstanden sind.

Der Trasimenische See und andere Naturschönheiten in Umbrien

Ein historisch und naturkundlich äußerst bedeutender Ort ist der Trasimenische See, der größte See Mittelitaliens und der viertgrößte des Landes. Umgeben von den Hügeln Umbriens und der Toskana, ist dieser große See mit seinem ruhigen Wasser ideal für Spaziergänge, Jogging und eine Vielzahl von Wassersportarten: Windsurfen, Kitesurfen, Wakeboarden, Kanufahren, SUP, Segeln, Bootsausflüge und Wasserski. Die üppige Natur ringsum, die Teil des Regionalparks des Trasimenosees ist, lädt zu Wanderungen und Ausritten ein, während ein Radweg es ermöglicht, den See auf zwei Rädern zu umrunden. Zwei der drei Inseln in der Mitte des Sees – die Isola Maggiore und die Isola Polvese – eignen sich ideal für Ausflüge in die Natur und kulturelle Besichtigungen. Unter den reizvollen Ortschaften an den Ufern des Trasimenischen Sees sind besonders Castiglione del Lago, Paciano, Passignano sul Trasimeno, Panicale und Città della Pieve einen Besuch wert.
Umbrien hat aber noch viele weitere schöne Seen zu bieten, teils natürlich, teils künstlich angelegt. Der Lago di Piediluco ist nach dem Trasimenischen See der zweitgrößte See und lädt zu einer Fahrt mit dem Tretboot oder Kajak, zum Entspannen an seinen drei ausgestatteten Stränden oder zur Vogelbeobachtung ein. Mit etwas Glück könnt ihr sogar einem Training der olympischen Rudermannschaft zusehen. Der Corbara-See, ein künstlicher See, eignet sich ideal zum Kajak- und Kanufahren oder zum entspannten Picknicken. Für ein vollständiges Eintauchen in Natur und Ruhe bieten sich hingegen der Recentino-See und der Arezzo- bzw. Firenzuola-See an.

Naturliebhaber und Vogelbeobachter schätzen die WWF-Naturschutzzone Lago di Alviano sehr, ein Feuchtgebiet von großem naturkundlichem Interesse, das zahlreichen Wasservögeln Lebensraum bietet und über mehrere Wanderwege erkundet werden kann.

Der Piediluco-See in der Provinz Terni
Foto: Milarix, CC BY-SA, Wikimedia Commons
Ein weiterer Ort, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist, sind die Fonti del Clitunno in der Provinz Perugia, ein klarer kleiner See, der von unterirdischen Quellen gespeist wird und in dem verschiedene Wassertiere leben. Ihr könnt durch die üppige Vegetation spazieren, die Tiere füttern, auf den Bänken entspannen und die kühle Frische genießen. Die Schönheit dieses Ortes hat schon berühmte Persönlichkeiten wie Lord Byron und Giosuè Carducci in ihren Bann gezogen.

Nur 20 Autominuten entfernt liegen die Menotre-Wasserfälle, die zwar kleiner sind als die Marmore, aber dennoch sehr eindrucksvoll. Da sie wenig bekannt sind, könnt ihr hier in aller Ruhe einen schönen Ausflug unternehmen.

Wer gerne in unberührte Natur und absolute Stille eintaucht, wird auch einen anderen Ort in der Provinz Perugia lieben: das Sumpfgebiet von Colfiorito, reich an Vogelarten und umgeben von Ackerland. Ein einfacher, für alle geeigneter Weg führt einmal rund um das Feuchtgebiet und lässt euch die umliegende Landschaft bewundern.

Spannung und Adrenalin

Spannung und Adrenalin
Rafting auf den Stromschnellen des Flusses Nera
Foto: Valerio Clementi, CC BY-SA, Wikimedia Commons
Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und den zahlreichen Flüssen bietet Umbrien auch reichlich Gelegenheit für adrenalingeladene Sportarten. Rafting auf den Flüssen Nera und Corno ist ein aufregendes Erlebnis, während sich für Canyoning zahlreiche faszinierende Schluchten anbieten: die Forra di Pale bei Foligno, die Forra di Rocca Gelli, die Forra di Prodo, die Forra del Casco (auch Canyon della Mola genannt), die Forra di Rio Freddo am Monte Cucco und schließlich die Gole di Prodo bei Orvieto.

Kletterbegeisterte finden ihr Paradies an der Falesia di Ferentillo unweit der Cascata delle Marmore, an der Falesia di Pale, in der Gola della Rocchetta oder an der kleinen Kletterwand Le due Torri.

Für ein Gleitschirmflug-Erlebnis eignen sich am besten der Monte Cucco, der Monte Subasio und natürlich die Piani di Castelluccio.

Ein unglaubliches historisches, künstlerisches und kulturelles Erbe

Es gibt unzählige Orte, die mit Geschichte, Kunst und Kultur verbunden sind – sie alle zu besuchen, würde viel Zeit erfordern. Dennoch wäre eine Reise nach Umbrien ohne die wichtigsten Städte und Ortschaften nicht vollständig. Es lohnt sich, gleich nach Perugia zu fahren, der Hauptstadt der Region, wo die Kathedrale San Lorenzo, die Rocca Paolina, der Palazzo dei Priori, die Fontana Maggiore und die Nationalgalerie von Umbrien auf euch warten. Nicht weit entfernt liegt Assisi, der Geburtsort des Heiligen Franziskus, der jedes Jahr Millionen Menschen aus aller Welt mit seiner Spiritualität und seinem mittelalterlichen Charme anzieht. Hier könnt ihr die Basilika des Heiligen Franziskus besichtigen, in der sich die berühmten Fresken von Giotto und das Grab des Heiligen befinden, außerdem die Kirche Santa Chiara, die Kirche und das Kloster San Damiano sowie die Rocca Maggiore.
Wanderung · Assisano
Highlights von Assisi
empfohlene Tour Schwierigkeit leicht
Strecke 7,5 km
Dauer 1:33 h
Aufstieg 308 hm
Abstieg 303 hm

Der Rundweg startet und endet am für Ausflüge nach Assisi günstig gelegenen Campingplatz Fontemaggio und führt an den schönsten Sehenswürdigkeiten ...

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von Dirk Ellenbeck,   Community
Ein Haus in Spello mit Blumen und Pflanzen
Ein Haus in Spello mit Blumen und Pflanzen
Foto: Silvia Castellano, Outdooractive Redaktion
Spoleto ist bekannt für seine Überreste aus der Römerzeit, die majestätische Rocca Albornoziana und seinen Dom im romanischen Stil. Auch der Dom von Orvieto, ein Meisterwerk der gotischen Architektur, ist von außergewöhnlicher Schönheit. Interessant sind auch die Rocca Albornoz, der eindrucksvolle Pozzo di San Patrizio und die Führung durch das unterirdische Orvieto. In Terni erwarten euch archäologische Überreste, lebhafte historische Plätze und schöne Kirchen, darunter die Basilika San Valentino, in der der Schutzpatron der Verliebten ruht. Todi ist berühmt für die Piazza del Popolo, die als einer der schönsten mittelalterlichen Plätze Italiens gilt, während sich in Foligno das Druckmuseum besuchen lässt, in dem die erste Ausgabe von Dante Alighieris „Divina Commedia“ gedruckt wurde, oder die „Giostra della Quintana“ erleben lässt – ein zweimal jährlich stattfindendes Ereignis mit einem Umzug in mittelalterlichen Kostümen und einem Ritterturnier. Schließlich sind auch Gubbio, die „graue Stadt“, mit ihrem Palazzo dei Consoli, dem römischen Amphitheater und den zahlreichen Burgen, sowie Città di Castello einen Besuch wert.

Umbrien ist die Region mit der größten Anzahl an Orten, die sich mit dem Titel „Borghi più belli d'Italia“ (die schönsten Dörfer Italiens) schmücken dürfen: ganze 31 an der Zahl. Neben den bereits erwähnten Orten am Trasimenischen See gehören zu den schönsten Spello, bekannt als „das blühende Dorf“, Deruta, das Dorf der Keramik, Norcia, Geburtsort des Heiligen Benedikt, sowie Montecastello di Vibio mit dem Teatro Concordia, das als kleinstes Theater der Welt gilt. Sehr malerisch sind auch die Kleinstadt Narni, Rasiglia – bekannt als „kleines Venedig Umbriens“ oder „Dorf der Bäche“, da es von zahlreichen Bächen durchzogen wird – sowie das Dorf Bevagna … die Liste ist schier endlos!

Slow-Tourismus und Pilgerwege

Eine Region wie Umbrien, bekannt für ihre Spiritualität und ihre natürliche Schönheit, ist der ideale Ort für alle, die sich dem Slow-Tourismus und den Pilgerwegen widmen möchten. Einer der schönsten Wege ist sicherlich jener, der dem Schutzpatron Italiens gewidmet ist, dem Heiligen Franziskus, der Armut und Brüderlichkeit zu seiner Lebensphilosophie machte: die Via di Francesco, eine Route mit 22 Etappen, die durch die Toskana, Umbrien und Latium führt und die bedeutendsten Orte im Leben des Heiligen Franziskus berührt. Wer es etwas zügiger angehen möchte, kann den „Cammino di Assisi“ wählen, der Dovadola in der Provinz Forlì mit Assisi verbindet und insgesamt 13 Etappen umfasst. Wer hingegen auf den Spuren des Heiligen Benedikt wandeln möchte, findet im „Cammino di San Benedetto“ die passende Route, die von Norcia nach Montecassino in Latium führt.

Um in die Schönheit des Apennins einzutauchen und wichtige historische Orte zu entdecken, bietet sich der „Cammino nelle Terre Mutate“ an, der durch die Marken, Umbrien, Latium und die Abruzzen führt und insgesamt über 250 km lang ist.

Für ein Erlebnis, das sich ausschließlich auf Umbrien beschränkt, eignet sich der „Cammino dei Borghi Silenti“, ein 90 km langer Rundweg, der sich durch den Südosten der Region schlängelt und durch Wälder und einsame Dörfer führt – ein Erlebnis, bei dem sich wenig bekannte und unberührte Orte neu entdecken lassen.

Ein Projekt für nachhaltigen Tourismus geht an den Start

Nach der Emilia-Romagna hat nun auch Umbrien ein Projekt für alternative Mobilität ins Leben gerufen: die „Umbria Green Card“. Ziel ist es, eine Form des nachhaltigen Tourismus zu entwickeln, die es ermöglicht, die natur- und kulturhistorischen Schönheiten der Region auf umweltfreundliche Weise zu erkunden – und zwar über acht Routen, die so konzipiert sind, dass Besucher mit gemieteten Elektroautos die Natur- und Kultursehenswürdigkeiten entdecken können. Darüber hinaus findet in der Region das Umbria Green Festival statt, eine Veranstaltung zur Förderung des Umweltbewusstseins.

Was kann man in Umbrien essen?

Umbrien ist eine Region voller kulinarischer Genüsse und Traditionen, die auf hochwertigen und naturbelassenen Produkten basieren. Im Vordergrund stehen Fleischgerichte wie „Pasta alla Norcina“ mit Wurst und frischem Ricotta oder geschmortes Wildschwein sowie Wurstwaren wie der Schinken aus Norcia (IGP), der gerne zusammen mit der „Torta al testo“ gegessen wird, einer herzhaften Focaccia, die auf einer gusseisernen Platte gebacken wird. Aus Umbrien stammen zwei charakteristische Nudelsorten: die „Strangozzi“, die den Tagliatelle ähneln, aber ohne Ei zubereitet werden, und die „Umbricelli“, rustikale, dicke Spaghetti aus Hartweizengrieß. Berühmte umbrische Produkte sind außerdem der Trüffel, insbesondere der schwarze Trüffel aus Norcia, die „Fagiolina del Lago Trasimeno“, die Linsen aus Castelluccio und die Zwiebeln aus Cannara. Auch die umbrischen Süßspeisen sind eine Kostprobe wert, etwa die Ciaramicola, ein typischer Osterkuchen, der Brustengolo und der Pampepato aus Terni. Doch von Süßspeisen zu sprechen, ohne die Schokolade zu erwähnen, wäre unvollständig – allen voran die „Baci“ der berühmten Marke Perugina.

Zu den bekanntesten Weinen zählen der Sagrantino di Montefalco, der Grechetto aus Orvieto und Todi, der Colli del Trasimeno und der Sangiovese. Wer lieber Bier trinkt, kann sich mit dem „Nursia“ erfrischen, das von den Benediktinermönchen aus Norcia handwerklich gebraut wird. Umbrien ist aber auch das Land der Olivenbäume und wartet unter anderem mit dem nativen Olivenöl extra „Umbria DOP“ auf. Die verschiedenen Weinstraßen und die Ölstraße laden zu Verkostungsstopps in Weinkellern und bei lokalen Erzeugern ein.

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Teile dieses Inhalts wurden maschinell übersetzt. Die Ausgangssprache ist Italienisch.
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