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Ruin Ruin · Pfalz · 546 m

Wegelnburg, Hohenburg, Löwenstein, Fleckenstein

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Pfälzerwald-Verein e.V.
  • Marktplatz in Nothweiler
    Marktplatz in Nothweiler
    Photo: Nico Moessinge

Text von www.palzpix.de:  "Auf dem schönsten und höchsten Bergkegel der Gegend ruht in Trümmern die alte Reichstfeste Wegelnburg,

Die herrliche, waldige Pyramide des steilen Berges krönend".  (August Becker)

 Die Wegelnburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg im südlichen Pfälzerwald, dem deutschen Teil des Wasgaus, im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz). Die Burganlage liegt 570,9 m hoch und ist damit die höchstgelegene der Pfalz. Die in der Literatur mitunter verwendete Bezeichnung Wegelenburg lässt sich nur mit einer Urkunde des Pfalzgrafen Ruprecht I. von 1402 belegen

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wegelnburg

Wegelenburg
Unter der Führung des elsässischen Landvogtes Otto von Ochsenstein wird die Burg im Jahre 1282 belagert und teilweise zerstört.

Nur wenige Jahre nach dem Wiederaufbau erhielt "Siegfried von Wegelnburg" die Burg als Lehen. Fast zur gleichen Zeit wird auch "Johannes von Dahn" als Burggraf erwähnt.

Kaiser Ludwig der Bayer verpfändete 1330 die Burg an seine Neffen Rudolf II und Ruprecht I. 1410 wird "Kurfürst Ludwig IV" Besitzer der Wegelnburg.

Als sich"Kurfürst Ludwig" und sein Bruder "Pfalzgraf Stephan"wegen Besitzansprüche zerwarfen, entschied ein Schiedsgericht 1217 in Worms : "Die Feste Wegelnburg geht mit allen Rechten und Zuständigkeiten im Tausch gegen seine Besitzteile an Herzog Stephan von Zweibrücken". Bis zu seiner Zerstörung  im Jahre 1679 durch Französische Truppen blieb die Wegelnburg in Besitz der Herzöge von Zweibrücken.

Der Wegelnburgverein kümmert sich seit 1978 um die Erhaltung der Burg.

Quelle zur Wegelenburg: www.palzpix.de

Hohenburg
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie hat einen ziemlich gedrungenen Grundriss und schmiegt sich an einen ca. 17 Meter hohen Felsenturm an, welcher auf dem Schlossberg in 551 Meter Höhe steht. Der Name Hohenburg entstand aus der Lage der Burg. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Ruinen der Wegelnburg (nördlich), der Löwenstein (südlich) und die Fleckenstein (südwestlich). Ob die Hohenburger mit den Fleckensteinern verwandt waren, ist nicht geklärt. Erwähnt wird ein Gottfried von Fleckenstein, der im Jahre 1236 dem Staufenkaiser Friedrich II im italienischen Apulien gedient hat. Er bekam den Beinamen „Puller“ (Apulin). Der bekannteste Hohenburger ist der Minnesänger Konrad von Hohenburg, der sich auch „Püller“ nannte. Seine Gedichte und Lieder sind in der Manessischen Liederhandschrift überliefert. Nach dem Ende der Stauferzeit und dem teilweisen Auseinanderbruch des Reiches, versuchte der neue Kaiser Rudolf von Habsburg, 1273 die Größe des alten Reiches wieder herzustellen. Die Puller von Hohenburg leisteten dem Kaiser ihren Lehenseid, nicht aber die Fleckensteiner. Es kam zum Streit zwischen beiden Parteien. Die Fleckensteiner belagerten die Hohenburg von zwei Seiten. Von der Burg Löwenstein und einem befestigtem Felsen unterhalb der Wegelnburg. Der Landvogt Otto von Ochsenstein (Beamter des Kaisers Rudolf), nimmt darauf hin beide Belagerungsstellen ein. Nach diesem Ereignis wird die Hohenburg erheblich ausgebaut. 1475 heiratet Schweikard von Sickingen, Margarete von Hohenburg, eine Schwester des letzten männlichen Hohenburgers, Richard von Hohenburg. Dieser wird wegen Sodomie 1482 in Zürich verbrannt. Damit geht die Burg in den Besitz der Sickinger. 1520 lässt Franz von Sickingen die Burg aufbauen. 1523 wird die Burg beschlagnahmt und kommt erst 1542 wieder in den Besitz der Sickinger. Franz-Kornrad von Sickingen, lässt die Burg im Renaissancestil ausbauen. Im 30jährigen Krieg (1618-1648) durch schwedische Truppen beschädigt, 1680 von französischen Truppen unter General Montclar zerstört. Seit dem eine Ruine. Heute gehört das Gebiet um die Burg zu Frankreich. Zu sehen ist heute noch das große Eingangsrondell, kleine Barbakane (Torschutz, vorgelagertes Verteidigungswerk), Vorhof mit Stallung, Renaissancepforte und Turm, Grundrisse des Palas (Hauptwohngebäude einer Burg), Brunnen (ursprünglich 130 Meter tief, heute verschüttet) und den Felsenturm der eine wunderschöne Aussicht bietet. Legende: „Der Maidenbrunnen“ Am Fuße der Hohenburg befindet sich der Maidenbrunnen. Zu diesem Brunnen soll ein weiße Frau aus der Hohenburg hinabsteigen um sich die Haare im Wasser des Brunnens zu waschen. Danach geht sie lächeln zu nahegelegenen Meierei (bewirtschafteter Hof), um bald darauf weinend zur Burg zurückzukehren.

Quelle zur Hohenburg: ehemals www.rittersteineundmehr.de

Löwenstein
Die Burg befindet sich in 530 Meter Höhe und steht auf einem ca. 70 Meter langem und ca. 10 Meter breiten Sandsteinfelsen, auf dem Schlossberg, oberhalb Notweilers. In ihrer Nähe gelegen, befinden sich die Ruine der Burg Fleckenstein (südwestlich) und die Hobenburgruine (nördlich). Sie war Reichsburg (ein Stützpunkt des Königs auf seinen Reisen durch das Reich). Die bekannte Geschichte der Burg Löwenstein beginnt im Jahre 1282. Nachdem ein Streit zwischen den Fleckensteinern und den Hohenburgern um die Gefolgschaft dem Kaiser Rudolf von Habsburg gegenüber, entstand. Dabei belagerten die Fleckensteiner, unter anderem auch von der Burg Löwenstein aus, die nahegelegene Hohenburg. Die Kaisertreuen Hohenburger erhielten Hilfe durch Otto von Ochsenstein, des Kaisers Landvogt. Dieser nahm die Löwenstein ein und befreite so die Hohenburger. Otto von Ochsenstein erhielt daraufhin die Burg als Lehen. Beinahe 100 Jahre verblieb die Burg als Reichslehen in der Hand der Ochsensteiner. 1379 verpfändete Rudolf von Ochsenstein die Hälfte der Burg an Hans Streuf von Landenberg und 1383 den Rest an Johann von Bitch. Hans Streuf lag mit der Stadt Straßburg im Streit. Die Straßburger bezeichneten Hans Streuf als Wegelagerer und die Burg Löwenstein als Sitz von Raubrittern. Sie belagerten die Burg von der nahegelegenen Burg Fleckenstein und der Hohenburg, auf welche sie ihre Truppen verteilten. Die Burg Löwenstein wurde nun ca. 8 Jahre lang belagert. Die Quelle berichtet, dass man mit Katapulten, Büchsen, Armbrüsten, Lanzen und Untergrabungen des Burgfelsens der Löwenstein zu Leibe rückten. 1386 ergaben sich die noch 19 köpfige Verteidigungsmannschaft. Die Straßburger Truppen zerstörten die Burg Löwenstein und diese wurde wahrscheinlich nicht wieder aufgebaut. Legende: „Der Lindenschmidt“ Ein Raubritter namens Lindenschmidt (Hans Streuf?) wohnte einst auf Burg Löwenstein. Er raubte Kaufleute aus, welche auf der Rheinstrasse entlang zogen. Um seine Verfolger in die Irre zu leiten, beschlug er sein Pferd verkehrt herum. Nur der Schlaue Markgraf von Baden konnte den Lindenschmidt mitsamt seinem Sohn und den Reiterjungen gefangen nehmen. Trotz der Bitten des Lindenschmidt, der Markgraf solle seinen Sohn und den Jungen verschonen, wurden alle drei nach Baden gebracht und dort enthauptet. Noch heute reitet der Geist des Lindenschmidt durch die Wälder des Löwenstein und am Rheinufer entlang.

Quelle zum Löwenstein: ehemals; www.rittersteineundmehr.de

Parking

Parken ist in Nothweiler entweder an der Kirche oder an der Grenze zum Elsaß gegeben.

Coordinates

DD
49.061250, 7.786872
DMS
49°03'40.5"N 7°47'12.7"E
UTM
32U 411378 5434973
w3w 
///medical.chalked.downcast
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