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Ruin Ruin · Pfalz · 316 m

Drachenfels

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Pfälzerwald-Verein e.V.
  • Drachenfels
    Drachenfels
    Photo: http://www.palzpix.de/drachenfels.html

Etwa 7 km nördlich der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich liegt nahe dem Dorf Busenberg (Bundesstraße 427 Dahn–Bad Bergzabern) die Burg Drachenfels auf dem gleichnamigen 150 m langen Sandsteinfelsen, der sich auf einem Bergrücken in 368 m ü. NHN erstreckt. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde zum Bergfried ausgebaut. Wegen seines heutigen Aussehens wird der Turmrest im Volksmund „Backenzahn“ genannt; er macht die Ruine zu einer der auffälligsten Burgen in Rheinland-Pfalz.

Die Burg ist von Busenberg aus über eine befestigte Straße anzufahren, die bis zur Drachenfelshütte des Pfälzerwald-Vereins führt. Von dort aus sind die letzten 200 m zur Burg zu Fuß zurückzulegen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Drachenfels_(Wasgau)

Die Burg diente ursprünglich als Grenzburg der Abtei in Klingenmünster.

Der Drachenfels wurde erstmals 1209 urkundlich erwähnt und war bis zu seiner Zerstörung im Jahr 1335 Stammsitz derer von Drachenfels.

Gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg durch die Eckbrechte von Dürkheim wieder aufgebaut.

Über die Jahre wechselte der Drachenfels mehrmals seine Besitzer, darunter auch Reichsritter Franz von Sickingen.

Im Kampf gegen Franz von Sickingen wurde 1523 die Burg von den Truppen des Erzbischofes von Trier endgültig zertört und durfte laut Gesetz nie wieder aufgebaut werden.

Heute ist die Ruine in Besitz der Gemeinde Busenberg.

Text: www.palzpix.de/drachenfels.html

Die Burg wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert erbaut. Zumindest gab es zu dieser Zeit schon Personen oder Ritter welche diesen Namen trugen. Nachgewiesen ist ein Walter von Drachenfels der 1245 auf der Burg lebte. Der Drache als Wappentier kam zu Beginn der Kreuzzüge auf. Die Burg diente dem Schutz des Klosters Klingenmünster und deren Besitztümer. Der Abt des Klosters war auch der Lehnsherr der Burg. Die Burg wurde 1335 von Straßburger Truppen belagert und möglicherweise niedergebrannt. Vermutlich waren die Drachenfelser Ritter als Raubritter gegen die Freie Reichsstadt Straßburg vorgegangen. Über diese Streitigkeiten mit den Strassburgen, verarmten die Drachenfelser, dass sie gezwungen waren die Burg zu verkaufen. In den nächsten Jahren wechselten die Besitzer ziemlich oft. In den Wappen der Burg Drachenfels waren nun auch ein Hirschgeweih und später eine wilde Gans zu sehen. Im Jahre 1463 gründete die oberrheinische Ritterschaft die „Heilig-Geist-Gesellschaft“ – später „Landauer Bund“ genannt, zum gegenseitigen Schutz. Die Burg Drachenfels wird Versammlungsort dieser Gesellschaft. Franz von Sickingen (02.03.1481* - 07.05.1523+) war Anführer der oberrheinischen Ritterschaft, außerdem besaß er Anteile an der Burg Drachenfels. Franz von Sickingen führte im Jahre 1522 eine Fehde gegen das Erzbistum Trier, den sogenannten „Pfaffenkrieg“ oder auch „Sickingische Fehde“. Damit stellt er sich gegen drei mächtige Fürsten, die sich zusammengeschlossen hatten, um ein Gegengewicht zur Heilig-Geist-Gesellschaft zu bilden. Der Fürstenbund bestand aus dem Trierer Erzbischof, Landgraf Philipp von Hessen und dem pfälzischen Kurfürsten. Als Franz von Sickingen in seiner Burg Nanstein (sieh auch Burgen und Ruinen – Nanstein) am 07.05.1523 an einer schweren Unterleibsverletzung infolge der Belagerung und Beschießung des Nansteins starb, gaben die Fürsten den Befehl zur Vernichtung aller Sickingischen Besitztümer. So kam es auch zur „kurzzeitigen Belagerung“ der Drachenfels. Der Fürstenbund schickte: drei Fähnlein Landsknechte, 300 Berittene und Artillerie gegen die Burg Drachenfels und deren Besatzung, die aus einem Burgvogt und acht Knechten bestand. Diese übergaben die Burg beim Anblick des Übermächtigen Feindes und hatten freien Abzug aus der Burg. Die Soldaten des Fürstenbundes plündern und brandschatzen die Burg. Ab diesem Zeitpunkt bleibt die Drachenfels Ruine und diente als Steinbruch. Im nahegelegenen Dorf Busenberg, wurde ein Landschlösschen mit Steinen der Burg aufgebaut. Legende: Das Loch im Sandsteinfelsen, welcher die Burg wie ein Turm überragt, sei von den Burginsassen gehauen worden, damit der Drache hindurchfliegen konnte und nicht gegen den Felsen stoße, wie es ihm in früheren Tagen geschehen war. Dies geschah in der Zeit, als der Held Siegfried unterwegs zum Drachenfels war, um diesen zu töten.

Text: ehemals www.rittersteineundmehr.de

Opening times

Die Burg ist ganzjährig frei zugänglich.

Quelle: http://palzpix.de/drachenfels.html

Directions

Am Ortseingang Busenberg immer der Ausschilderung folgen.

Die Burg ist ganzjährig frei zugänglich

Quelle: http://palzpix.de/drachenfels.html

Coordinates

DD
49.122147, 7.827789
DMS
49°07'19.7"N 7°49'40.0"E
UTM
32U 414472 5441696
w3w 
///wellies.bypasses.nominal
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