Die Mispel (Mespilus germanica) ist ein kleinwüchsiger, bis zu 6 Meter hoher, laubabwerfender Baum mit einem unregelmäßig geformten Stamm. Ihre walnussgroßen pelzigen Früchte sind nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung essbar und haben einen süß-säuerlichen aromatischen Geschmack.
Der Viersener Kurt Schüller pflanzte diesen Mispel-Baum an der Borner Kirche auf der Wiese unterhalb der Kirchenmauern nicht weit vom Borner See im Jahr 2001 mit Unterstützung der Heimatfreunde St. Peter Born.
Als Mitbegründer des Angelsportvereins „ASV Schwalmfreunde Brüggen“ schenkte er diesen Baum am Tag vor seinem 75. Geburtstag wegen seiner großen Verbundenheit zum Borner See und zum Golddorf Born. Eine kleine Gedenktafel findet sich versteckt im Gebüsch am Baumstamm.
Der kleine Mispelbaum ist in den vergangenen Jahren ganz schön gewachsen und im Ort mit seinen Früchten sehr beliebt.
Im November können die Mispeln geerntet werden und lassen sich hervorragend zu Mispellikör, Mispelmarmelade und Mispelgeist verarbeiten.
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