Die 10 schönsten Wanderungen im Gesäuse
Wo liegt der Nationalpark Gesäuse?
Das Gesäuse ist eine Gebirgsgruppe in den Nördlichen Kalpalpen und bildet den nordöstlichen Teil der Ennstaler Alpen. Der größte Teil des Gesäuse wurde 2002 zum Nationalpark erklärt und ist damit der jüngste österreichische Nationalpark.
Wer im Gesäuse wandert, findet in der Region zahlreiche Kraftplätze zu Berg und im Tal, an denen Körper und Geist Kraft tanken und zur Ruhe kommen können. Das Wandern in unberührter Natur lässt den Alltag in Vergessenheit geraten: Hohe Berge, Almen und Lichtungen laden dazu ein, tief durchzuatmen, ganz bei sich selbst anzukommen - und ganz nebenbei die eigene Kondition zu verbessern.
Kraft für Körper und Geist | Wandertouren durchs Gesäuse
Das Gesäuse – der magische Ort, an dem die wilden Gewässer von Salza und Enns auf die mächtigen Felswände der Gesäuseberge treffen, der einzige Nationalpark auf den größten Naturpark der Steiermark (Steirische Eisenwurzen) und tausendjährige Hochkultur auf ebenso alte wie unvergessene Volkskultur.
Das Gesäuse ist sommers wie winters einen Besuch wert, egal ob mit Wander- oder Schneeschuhen an den Füßen. Hier gibt es nichts, das du musst, sondern nur Orte, die du besuchen darfst und auch solltest, denn: Das Gesäuse gibt dir Kraft und tut dir gut. Ob auf hohe Gipfel, über schöne Almen oder durch beeindruckende Klammen und Schluchten – im Gesäuse findet jeder seine passende Wanderung und das alles in einer der wildesten und ursprünglichsten Regionen Österreichs.
Die schönsten Hütten für Wanderer im Gesäuse
Tipp: der Bergsteigerfriedhof
Der Bergsteigerfriedhof Johnsbach ist der größte Bergsteigerfriedhof Österreichs. Er liegt rund um die Kirche von Johnsbach, von hier blickt man direkt auf den Großen Ödstein. 1885 wurde neben den Einheimischen der erste Bergtote bestattet, bekanntester Toter ist der Maler Gustav Jahn.
Insgesamt wurden hier im Laufe der Zeit 83 verunglückte Bergsteiger:innen begraben, an viele weitere erinnern Gedenktafeln an der Friedhofsmauer, und auch Bergretter:innen haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
Ein Ort der Ruhe und der Erinnerung – und Startpunkt vieler Wanderungen.


