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Ein knapper 3000er Gipfel mit allem, was eine anstrengende Tour braucht. Steiler Aufstieg, kleine leichte Kletterpassage, faule Schneefelder, Mäander, Wasserfälle und nicht knieschonender Abstieg
schwer
Strecke 13,7 km
7:27 h
1.604 hm
1.592 hm
3.003 hm
1.518 hm
Früh morgens geht es mit der ersten Fahrt die Texelbahn hinauf zum Gigglberg. Hier angekommen folgen wir gleich dem Weg Nr. 2 steil aufwärts. Einwärmphase gibt es hier keine. Vorbei an einem kleinen See für die Bewässerung geht es dem Wald entlang aufwärts. Unten steht, dass wir uns viereinhalb Stunden Zeit nehmen müssen, um auf den Dreitausender zu gelangen. Das motiviert anfangs nicht, aber man vergisst es, sobald man Meter um Meter höher steigt. Bald haben wir die Waldgrenze erreicht und steigen in einem Seitental die Schotterkare aufwärts. Murmeltiere pfeifen schon von Weitem und kündigen unsere Ankunft an. Wir queren das Tal links, bis wir auf einem Sattel dann die erste Steigpassage erreichen. Dies ist nur etwas für Schwindelfreie. Sicheren Trittes geht es aufwärts, bis wir bereits nach dreieinhalb Stunden den Gipfel erreichen. Hier rasten wir mal ordentlich und stärken uns mit Rucksackproviant, da es hier keine Einkehrmöglichkeit gibt. Wir haben einen grandiosen Blick auf das Ortlergebiet, die gesamte Texelgruppe, bis hin zu den Dolomiten. In der Ferne grüßt der Tschigat und der mächtige Lodner. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto wandern wir den Weg weiter, anfangs dem Kamm entlang, bis wir dann rechts das Tal hinunterwandern. Dieser Teil ist bei schneereichen Wintern auch noch bis spät in den Juli hinein mit Schneefeldern bedeckt, sodass wir nur vorsichtig weiterkommen. Es geht das Tal hinunter, der Schnee schmilzt und verwandelt die Bäche in schöne Mäander. Wir wandern dem Tal entlang rechts hinunter, und es wird immer steiler. Der Weg ist gut, aber der 3stündige Abstieg macht so manchem knieschwachen Wanderer zu schaffen. Erschöpft kommen wir zur Nassereithütte, wo wir uns mit einem selbstgemachten Kuchen stärken, bis wir dann den Weg zur Bergstation Gigglberg hinaufwandern.
Autorentipp
In den Frühjahrstouren empfiehlt es sich Stöcke und Gamaschen mit zu nehmen, um nicht dauernd im Schnee stecken zu bleiben
Schwierigkeit
schwer
Gesamtschwierigkeit
schwer
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zielspitze, 3.003 m
Tiefster Punkt
Bergstation Gigglberg, 1.518 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Wegearten
Asphalt
215 m
Pfad
13,4 km
Unbekannt
23 m
Sicherheitshinweise
Unterhalb der Zielspitze ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit empfehlenswert. Gute Kondition sollte man bei dieser Tour habenWeitere Infos und Links
Wegbeschreibung
Von der Bergstation der Gigglbergbahn auf Weg Nr. 2 bis zur Zielspitze, hier den Weg hinunter zum Schrambach und dann auf Weg nNr. 8 zur Nassereithütte und von dort auf Weg Nr. 24 wieder zurück zur Bergstation Gigglberg
Einkehr
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Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Anfahrt
Anfahrt: Bei der Autobahnausfahrt Bozen Süd die Schnellstraße Meran Bozen nehmen bis nach Algund. Hier weiter bis auf die Töll und dann bei Rabland rechts hinauf bis zur Seilbahn GigglbergParken
Parken bei der Seilbahn GigglbergKoordinaten
DD
46.684735, 11.047241
GMS
46°41'05.0"N 11°02'50.1"E
UTM
32T 656554 5172166
w3w
///sonnig.spinne.strecke
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
Kartenempfehlungen des Autors
Kompass-Karte 043, Naturpark Texelgruppe, Meraner Höhenweg 1:25.000
Tabacco-Karte 011, Meran und Umgebung/Merano e dintori 1:25.000
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Ausrüstung
Sonnen- und Regenschutz sowie gutes Schuhwerk zu empfehlen, Gamaschen und Gehstöcke helfen ungemeinSchwierigkeit
schwer
Gesamtschwierigkeit
schwer
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Strecke
13,7 km
Dauer
7:27 h
Aufstieg
1.604 hm
Abstieg
1.592 hm
Höchster Punkt
3.003 m
Tiefster Punkt
1.518 m
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