Anspruchsvolle Tagestour vom Bergdorf Hinterhornbach hinauf zum Hochvogel.
Von Hinterhornbach geht es auf den Spuren der 5. Etappe des Grenzgängers auf den Hochvogel. Ab dem Landgasthof Adler steigt der Weg zunächst steil durch den Wald nach oben. An einer Hütte hängen noch die alten Schilder, die den bekannten Bäumenheimer Weg auszeichnen. Dieser ist aber seit einigen Jahren aufgrund starker Steinschlaggefahr gesperrt.
Der Weg steig weiter durch den Wald in Richtung Schwabegghütte, wo der Blick auf das einmalig schöne Lechtal-Panorama erstmals frei wird. In kurzen Kehren erreichen wir über einen Latschenhang einen kleinen Rücken.
Über uns thront „König Hochvogel“, rechts oben ist bereits der Fuchsensattel zu erkennen. Bis dorthin geht es aber noch durch eine weites steinernes Kar. Das Kuhkar. Ab dem Fuchsensattel schiebt sich unweigerlich die mächtig-imposante Nordwand der Hochvogel in den Blick und begleitet uns während des Abstiegs in den Salzboden.
Die friedliche kleine Senke bildet mit ihrem kleinen Bachlauf einen kompletten Kontrast zu der dunklen Hochvogel-Wand. Nun beginnt der Aufstieg zum Kalten Winkel. Der Weg schlängelt sich zunächst durch Geröll, dann über spärlich bewachsene Böden nach oben. Die 5. Etappe des Grenzgängers führt nun weiter in nordwestlicher Richtung. Wir verlassen diesen Weg und wenden uns in südlicher Richtung dem Kalten Winkel zu.
Für das steile, teils eisige Ganzjahresschneefeld ist Trittsicherheit gefragt. Leichte Grödel sind durchaus von Vorteil. Im Anschluss ist Hochgebirgs-Feeling angesagt. Felstürme und steinerne Bänder beherrschen die Szenerie. In leichter Kraxelei geht es über felsige Stufen dem Gipfelkreuz entgegen, wo ein atemberaubender Ausblick wartet.
Den Rückweg gehen wir auf der gleichen Strecken an!
Autorentipp
Wegearten
Wegbeschreibung
Schwabegghütte
Bäumenheimer Weg
Kalter Winkel
Fuchsensattel

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