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DB Vertrieb GmbH, Fahrtziel Natur
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In der Val Mingèr wurde 1904 der letzte Bär der Schweiz geschossen. Leider wurde der Schweizerische Nationalpark erst 10 Jahre später gegründet und konnte den letzten Bären kein Refugium mehr bieten. Mingèr kommt vom romanischen minier, was Bergknappe bedeutet. Heute ist weder von Bären noch vom Bergbau etwas zu erkennen, dafür bietet das Tal interessante Möglichkeiten für die Beobachtung von Hirschen und Gämsen.
mittel
Strecke 5,5 km
2:15 h
700 hm
0 hm
2.314 hm
1.660 hm
Mit dem Postauto oder zu Fuß erreichen wir Pradatsch, den Ausgangspunkt dieser Route bei der Wasserfassung des Baches Clemgia. Wir überqueren die Rinne und steigen über einige Stufen in ein prächtiges Waldstück mit großgewachsenen Föhren und Lärchen, in dem häufig Meisen und Kleiber zu beobachten sind. Schon nach wenigen Hundert Metern treten wir auf eine kleine Wiese, die wegen der intensiven Nutzung durch Wildhuftiere geschoren ist wie ein Golfrasen. Am westlichen Rand dieser Wiese liegen die Trümmer eines alten Stallgebäudes, wie sie von Kreuzottern häufig als Versteck benutzt werden. Unser Weg führt weiter durch trockeneres Gelände.
Zwischen den Bäumen hindurch erhaschen wir einen Blick in die dem Besucher nicht zugängliche Val Foraz. Bei günstiger Beleuchtung ist in den markanten Felsformationen an der Kante zwischen Val Mingèr und Val Foraz der mächtige Kopf einer Hexe und Hals und Kopf eines Vogels zu erkennen. Im Volksmund heißt dieser von Höhlen und Kerben durchzogene Fels Hexenkopf oder Cheu da la stria. Die Felsformation besteht aus nacheiszeitlichen Schottern und wurde durch die Erosion geprägt.
Kurz nacheinander überqueren wir zweimal den Bach, der vor allem in den Spätsommermonaten nur wenig Wasser führt. Mit den optischen Instrumenten suchen wir die südöstlichen Abhänge des Piz Mingèr nach Rothirsch und Gämse ab. Der Weg führt mehrfach über die schwarzen Reste von Kohlemeilern, Zeugen aus jener Zeit, als die Wälder des Nationalparks als Energiequellen intensiv genutzt wurden.
Wieder überschreiten wir zweimal das Bachbett. Vor uns erkennen wir die markante Pyramide des Piz Plavna Dadaint, der über die flache Sichel von Sur iI Foss emporragt. Langsam bleibt der geschlossene Wald hinter uns zurück. Unser Pfad zieht sich nun durch lockere Legföhrenpartien. Beim Rastplatz Mingèr auf 2168 m ruhen wir aus und geniessen den Rundblick, den Piz Mingèr und seine Vorberge im Nordwesten, den Piz Foraz im Süden, den Piz Plavna Dadaint im Westen. Die riesigen Schutthalden deuten auf dolomitisches Gestein hin, das immerfort zerbröckelt und zu Tale drängt; selbst der Rastplatz ist vor einigen Jahren von einem Murgang teilweise überschüttet worden. Haben wir den Rastplatz früh genug erreicht, können wir Rothirsche beobachten, die langsam Deckung suchen vor der heißen Mittagssonne. Fast immer sind auch Gämsen zu sehen, während der Steinbock in diesem Tal fehlt. Um die Huftiere nicht unnötig zu stören, wird der Besucher aufgefordert, den Rastplatz in Richtung Sur il Foss nicht vor 7.00 Uhr zu verlassen.
Nach der ausgiebigen Pause wandern wir nun nach Westen in Richtung Sur il Foss. Südlich des Weges entdecken wir einige besonders kräftige Arven, die hier die Baumgrenze bilden. Auf dem nur wenig steilen Pfad erreichen wir den kleinen Pass. Prächtig ist die Aussicht auf die Sesvenna-Lischana-Gruppe mit ihren vielen Spitzen und Zacken und hinab in die langgezogene Val Plavna mit ihrer beeindruckenden Schwemmebene von nationaler Bedeutung.
Auf Sur il Foss müssen wir entscheiden, ob wir den gleichen Weg zurückwandern, über die Val Plavna ausserhalb des Nationalparks nach Tarasp absteigen oder den steilen Aufstieg zur Fuorcla Val dal Botsch und dann hinüber ins Ofenpassgebiet wählen wollen.
Zwischen den Bäumen hindurch erhaschen wir einen Blick in die dem Besucher nicht zugängliche Val Foraz. Bei günstiger Beleuchtung ist in den markanten Felsformationen an der Kante zwischen Val Mingèr und Val Foraz der mächtige Kopf einer Hexe und Hals und Kopf eines Vogels zu erkennen. Im Volksmund heißt dieser von Höhlen und Kerben durchzogene Fels Hexenkopf oder Cheu da la stria. Die Felsformation besteht aus nacheiszeitlichen Schottern und wurde durch die Erosion geprägt.
Kurz nacheinander überqueren wir zweimal den Bach, der vor allem in den Spätsommermonaten nur wenig Wasser führt. Mit den optischen Instrumenten suchen wir die südöstlichen Abhänge des Piz Mingèr nach Rothirsch und Gämse ab. Der Weg führt mehrfach über die schwarzen Reste von Kohlemeilern, Zeugen aus jener Zeit, als die Wälder des Nationalparks als Energiequellen intensiv genutzt wurden.
Wieder überschreiten wir zweimal das Bachbett. Vor uns erkennen wir die markante Pyramide des Piz Plavna Dadaint, der über die flache Sichel von Sur iI Foss emporragt. Langsam bleibt der geschlossene Wald hinter uns zurück. Unser Pfad zieht sich nun durch lockere Legföhrenpartien. Beim Rastplatz Mingèr auf 2168 m ruhen wir aus und geniessen den Rundblick, den Piz Mingèr und seine Vorberge im Nordwesten, den Piz Foraz im Süden, den Piz Plavna Dadaint im Westen. Die riesigen Schutthalden deuten auf dolomitisches Gestein hin, das immerfort zerbröckelt und zu Tale drängt; selbst der Rastplatz ist vor einigen Jahren von einem Murgang teilweise überschüttet worden. Haben wir den Rastplatz früh genug erreicht, können wir Rothirsche beobachten, die langsam Deckung suchen vor der heißen Mittagssonne. Fast immer sind auch Gämsen zu sehen, während der Steinbock in diesem Tal fehlt. Um die Huftiere nicht unnötig zu stören, wird der Besucher aufgefordert, den Rastplatz in Richtung Sur il Foss nicht vor 7.00 Uhr zu verlassen.
Nach der ausgiebigen Pause wandern wir nun nach Westen in Richtung Sur il Foss. Südlich des Weges entdecken wir einige besonders kräftige Arven, die hier die Baumgrenze bilden. Auf dem nur wenig steilen Pfad erreichen wir den kleinen Pass. Prächtig ist die Aussicht auf die Sesvenna-Lischana-Gruppe mit ihren vielen Spitzen und Zacken und hinab in die langgezogene Val Plavna mit ihrer beeindruckenden Schwemmebene von nationaler Bedeutung.
Auf Sur il Foss müssen wir entscheiden, ob wir den gleichen Weg zurückwandern, über die Val Plavna ausserhalb des Nationalparks nach Tarasp absteigen oder den steilen Aufstieg zur Fuorcla Val dal Botsch und dann hinüber ins Ofenpassgebiet wählen wollen.
Schwierigkeit
mittel
Gesamtschwierigkeit
mittel
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Erlebnis
Höchster Punkt
2.314 m
Tiefster Punkt
1.660 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Wegearten
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Anfahrt
Mit der Bahn bis nach Scuol, weiter mit dem Postauto bis Pradatsch.Koordinaten
SwissGrid
2'819'095E 1'179'447N
DD
46.730190, 10.305537
GMS
46°43'48.7"N 10°18'19.9"E
UTM
32T 599752 5176009
w3w
///besitz.anlieferung.fernglas
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
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Schwierigkeit
mittel
Gesamtschwierigkeit
mittel
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Strecke
5,5 km
Dauer
2:15 h
Aufstieg
700 hm
Höchster Punkt
2.314 m
Tiefster Punkt
1.660 m
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