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Die preußisch optische Telegraphenlinie von Berlin nach Koblenz war ein Meilenstein der Kommunikationstechnik. Sie diente der schnellen Nachrichtenübermittlung in einer Zeit, in der ein berittener Bote der rasanteste Nachrichtenüberbringer war. 🏇
Dass Sie noch nie etwas von der preußisch optischen Telegraphenlinie gehört haben, liegt daran, dass dieser Technik nur eine kurze Glanzzeit vergönnt war. 1849, nach knapp 20 Jahren, galt sie bereits als überholt und wurde zu Gunsten der Morsetelegraphie eingestellt. Die Signalanalgen wurden abgebaut und die Stationen größtenteils abgebrochen. 🚫
Im Jahr 2016 hat Schenkenberg seine Station Nr. 6 dem Dunkel der Geschichte entrissen und wieder für die Allgemeinheit zugänglich gemacht. Am Telegraphenberg, mit den ausgegrabenen Fundamenten und mehreren Informationstafeln, beginnt der Telegraphenrundweg. 📍
Entlang des Weges durch den Ort, der erst nach dem ersten Weltkrieg um das kleine Vorwerk Schenkenberg entstanden ist, findet der aufmerksame Wanderer weitere Informationstafeln zur Siedlungs- und Entstehungsgeschichte des jungen Ortes. ℹ️
Längs der mit mächtigen Kastanien bestandenen Allee geht es hinaus in die havelländische Feldflur. Mit etwas Glück entdecken Sie auf den herbstlichen Feldern einige Kraniche. Der Weg windet sich mal direkt am Waldrand, mal durch Kiefernwald entlang, mit schönen Durchblicken auf die zurückliegende Ortschaft. Der aus drei kleinen Gewässern bestehende Dammasterpfuhl ist ein kleines Paradies für zahlreiche Vogelarten und Fledermäuse. Eine Schautafel am Weg informiert bildreich über die Pflanzen und Tiere, die hier leben. 💡
Weiter geht es kreuz und quer durch hochstämmigen Wald. Der Herbstwind lässt die sich wiegenden Bäume laut knarren. Und bald ist auch schon das jenseitige Ende Schenkenbergs erreicht. Vorbei an charakteristischen Siedlungshäusern der ersten Generation gelangt man zurück zur Telegraphenstation. 🚩
🪧 Wegemarkierung: schwarzer, stilisierter Signalmast
🛤️ Wegbeschaffenheit: 1,2 km unbefestigt, 4,5 km befestigt
⛅ Lichtverhältnisse: 1 km schattig, 5,7 km sonnig
🪑 Rastplätze: an der Telegrafenstation
🛝 Spielplätze: keine
🌊 Wasserzugänge: keine
🏖️ Bademöglichkeiten: keine
🅿️ Parken: Ortskern Schenkenberg
🚌 ÖPNV: Bus 554, 566 – Haltestelle Schenkenberg (bei Götz), Dorf
🥾 Geeignet für: Familien, Kinderwagen, Senioren
Autorentipp
Am Standort des ehemaligen Gutshauses in der Kastanienallee befindet sich eine Tafel mit Fotos und alten Kartenausschnitten, die die rasante Entwicklung Schenkenbergs in den vergangenen neunzig Jahren veranschaulichen. 📈
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Einige Abschnitte verlaufen auf unbefestigten Wegen und durch Waldgebiet 🌲. Festes Schuhwerk 🥾 wird empfohlen, besonders nach Regen oder bei Laub auf dem Boden.Weitere Infos und Links
https://www.visithavelland.de/tour/telegraphenrundweghttps://shop.visithavelland.de/produkt/wanderzeit-wandertouren-im-havelland/
Wegbeschreibung
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Mit den Buslinien 554 oder 566 bis zur Haltestelle Schenkenberg (bei Götz), Dorf. Der Startpunkt an der Telegraphenstation ist von dort aus in wenigen Minuten erreichbar.Anfahrt
Anfahrt über die B102 oder die A2, Abfahrt Groß Kreutz, weiter Richtung Schenkenberg. Der Startpunkt befindet sich am Telegraphenberg im Ortskern.Parken
Parken ist im Ortskern von Schenkenberg möglich, in der Nähe der Telegraphenstation. Bitte nach der StVO parken und Zufahrten freihalten.Koordinaten
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Ausrüstung
Bequeme, wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk 🥾. Etwas zu trinken 💧 und ein Fernglas 🔭 lohnen sich für Naturbeobachtungen am Dammasterpfuhl.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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