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Schmuggler-Pfad

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Touristik & Freizeit Sankt Wendeler Land
  • Auf dem Schmugglerpfad
    Auf dem Schmugglerpfad
    Foto: CC BY, Tourismus Zentrale Saarland, Frank Polotzek

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    Dieser Rundwanderweg leitet seinen Namen „Schmuggler-Pfad" aus der Historie des von ihm durchquerten ehemaligen Grenzlandes ab. Doch nicht nur Historisches steht auf der erlebnisreichen Wander-Agenda. Hinzu kommen herrliche Aussichten über schmucke Dörfer und sanfte Hügel bis zum fernen Horizont.

    Etliche Male kreuzt der »Schmuggler-Pfad« die beschriebenen Grenzen und ein beachtliches Stück säumen stumme Zeugen jener ereignisreichen Zeit den Weg, verwittert, gerissen und geschunden, -Grenzsteine als Denkmäler, eingeschlagen das »S« für Saargebiet und »D« für Deutsches Reich.

    Geöffnet
    schwer
    Strecke 12,5 km
    4:30 h
    508 hm
    508 hm
    477 hm
    320 hm

    Uralte Hochgerichtsgrenzen aus dem frühen Mittelalter trennten das Land, heute unsichtbar und längst vergessen. Die historische Grenze zwischen dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und dem mächtigen Erzbistum und Kurstaat Trier (16. bis Ende 18. Jh.) spaltete die Bevölkerung in Protestanten und Katholiken.

    Der »Wiener Kongress« (1814) brachte die kuriose Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg und dem Großherzogtum Oldenburg in unseren Breiten zustande.

    Zu allen Zeiten blühte der Schmuggel über die Grenzen hinweg. Die Gründe dafür waren vielfältig. Mangel an bestimmten Gütern auf einer Seite, Angebot auf der Anderen, hohe Zölle und unterschiedliche Gesetzgebung der Territorialherren, Verbote und Strafen förderten den heimlichen, illegalen Grenzübertritt.

    Nach dem ersten Weltkrieg, während der letzten Hochblüte des Schmuggels an der Grenze zwischen dem »Saargebiet« und dem »Deutschen Reich« (1920 – 1935), lag der Hauptgrund in dem starken französischen Franken an der Saar und der inflationären Reichsmark im »Reich«. Noch heute berichten Zeitzeugen von regem Schmugglerwesen und gehörten Schüssen zu nächtlicher Stunde.

    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    477 m
    Tiefster Punkt
    320 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 1,42%Schotterweg 20,72%Naturweg 51,26%Pfad 25,40%Straße 0,04%Unbekannt 1,12%
    Asphalt
    178 m
    Schotterweg
    2,6 km
    Naturweg
    6,4 km
    Pfad
    3,2 km
    Straße
    6 m
    Unbekannt
    141 m
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Restaurant Burgschänke
    Burgschänke

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    Achtung:

    Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr!

    Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil. Achtsamkeit durch abbrechende Äste und geschädigte Bäume ist geboten. Bei stärkerem Wind sowie im Winter durch Schnee und Eis steigen die Gefahren durch umstürzende Bäume und herabfallende Kronenteile.

    Weitere Infos und Links

    Einkehrmöglichkeiten

    Restaurant Burgschänke
    Liebenburgstraße 38
    66640 Namborn-Eisweiler
    Tel.: +49 (0)6857 / 63 63
    Öffnungszeiten: Mo–Sa 15.00–23.00 Uhr, So 10.30–23.00 Uhr, Warme Küche 17.00–22.00 Uhr, So 12.00–14.00 Uhr

    Sattler´s Imbiss
    Nohfeldenerstr. 7 (an B 41)
    66640 Namborn-Pinsweiler
    Tel.: +49(0)178 / 931 97 37
    Öffnungszeiten: Di–So 11.00–21.00 Uhr, Ruhetag: Mo

    Gaststätte zur Liebenburg
    Liebenburgstr. 31
    66640 Namborn-Eisweiler
    Öffnungszeiten: täglich 10.00–24.00 Uhr, Ruhetag: Mi

    Wegbeschreibung

    Vom Startpunkt aus führt der Weg geradeaus auf einem befestigten Weg entlang des Eichersbach. Der Weg biegt nach rechts ab, noch immer parallel zum Bachlauf  leicht bergan, entlang an Pferdekoppeln und alten Obstwiesen. Man trifft auf eine asphaltierte Straße, dort geht es an einer Spitzkehre rechts weiter vorbei an Feld und Wiesen, bis man wieder in ein kleines Waldstück eintritt und durch ein kleines Kerbtal hinunter zur Landstraße geführt wird.

    Die Straße wird überquert und auf einem Feldweg vorbei an der Gehweiler Mühle biegt der Weg links ab. Weiter geht es bergan, hier wird der Weg schmaler und der Anstieg zum "Homerskopf" steiler. Jetzt geht es über Naturwege und Pfade wieder bergab durch den Wald, man quert eine Brücke über einen kleinen Bachlauf bis zum Waldhof. Links am Hof vorbei verläuft die Route nun über einen Feldweg. Über einen kleinen Abstieg mit Stufen und durch einen kleinen Hohlweg, danach verläuft der Weg jetzt am Waldsaum entlang und über freie Flur bis man wieder zur Landstraße kommt.

    Diese wird erneut überquert und der Weg verläuft hier hügelig bis zu einer Anhöhe des Leidenberg. Dieser wird in einem Bogen umgangen und danach geht es bergab, über eine Zufahrtsstraße bis zur Wassertretanlage "Farthelborn". Danach wird es beschwerlich, denn der Anstieg zum 475 Meter hohen "Matzenberg" steht an. Auf erdigen Pfaden bergan, die sich Meter um Meter in Serpentinen den Berg hinaufziehen, um auf der Kuppe einen herrlichen Aussichtspunkt anzusteuern. Zwei mächtige Bänke mit Tisch, dazu ein bühnenreifes Panorama auf Namborn und die umliegenden Hügel.

    Durch eine Ansammlung von bemoosten Steinen führt der "Schmuggler-Pfad" auf einer Höhe noch ein Weilchen über den abgeflachten Hügelkamm, um kurz darauf den Serpentinen-Abstieg zu wagen. Nun geht es immer pfadig bergab bis zum Ausgangspunkt der Tour.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit Bahn bis Türkismühle oder St. Wendel, weiter mit Bus 602 bis Eisweiler Allerburg. 10 min Fußweg.

    www.saarfahrplan.de

    Anfahrt

    Über A62 Abfahrt Freisen bzw. Abfahrt Türkismühle, weiter über B41 bis Hofeld.
    Über A1 Abfahrt Tholey-Sotzweiler, ab Winterbach weiter auf B41 bis Hofeld.

    Anfahrt ab Bostalsee (ca. 17 km):

    Lindenallee im Kreisel die erste Ausfahrt in die Sötener Straße Richtung Gonnesweiler nehmen und bis zur Nahetalstraße (L135) fahren. Nach links abbiegen überTürkismühle Richtung Nohfelden. Nach rechts auf die B 41. Der Landstraße folgen bis Eisweiler. Nach links auf die L 132 (Allerburg) einbiegen. Die nächste wieder links in die Furchweilerstraße. Wieder die nächste nach links auf den Parkplatz einbiegen.

    Koordinaten

    DD
    49.513882, 7.159416
    GMS
    49°30'50.0"N 7°09'33.9"E
    UTM
    32U 366768 5486212
    w3w 
    ///ausgebeutet.knabe.kämpft
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Status
    Geöffnet
    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,5 km
    Dauer
    4:30 h
    Aufstieg
    508 hm
    Abstieg
    508 hm
    Höchster Punkt
    477 m
    Tiefster Punkt
    320 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich kulturell / historisch

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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