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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Oberlausitz Geöffnet

Oberlausitzer Bergweg Marktquartier 5 - Eibau

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Marktquartier 5 - Ferienapartments
  • Spreepark
    Spreepark
    Foto: Ulrike Neumann, Marktquartier 5 - Ferienapartments

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    Vom Marktquartier 5 durch den wildromantischen Spreepark und stille Wälder hinauf auf den Kottmar (583 m) - Spreequelle, Sprungschanze und Blick bis zum Jeschken.
    Geöffnet
    schwer
    Strecke 21,1 km
    5:30 h
    324 hm
    253 hm
    577 hm
    316 hm
    Die dritte Etappe unserer Marktquartier-Edition startet direkt vor der Haustür und beginnt mit einem Abstecher durch den wildromantischen Spreepark: ein Kerbsohlental mit Granitblöcken, artenreichem Schluchtwald und über 50 Vogelarten - darunter Eisvogel und Wasseramsel. Weiter führt der Weg über den Kuhberg (396 m) und durch den stillen Raumbusch, vorbei an der Bockwindmühle Kottmarsdorf (1843) auf dem Pfarrberg.

    Der Kottmar (583 m) ist ein erloschener Vulkan aus Phonolith. Hier entspringt die höchstgelegene der drei Spreequellen. Kurz vor dem Gipfel passiert ihr die Sprungschanze, an der noch heute Skispringer trainieren. Am Abstieg nach Eibau öffnet sich der Blick weit über die Oberlausitz ins Zittauer Gebirge - bei guter Sicht bis zum Jeschken.

    Ein letzter Abstecher in den Faktorenhof mit Museum, Touristinfo und Gastronomie rundet die Etappe ab. Zurück geht es mit dem Zug - direkt ins Marktquartier 5.

    Autorentipp

    Krönender Abschluss nach drei Etappen

    Nach der letzten Etappe empfehlen wir einen Ausklang in Lindners Grenzschänke in Friedersdorf – eines der ältesten Restaurants der Oberlausitz, in einem original erhaltenen Umgebindehaus von 1768 direkt an der Spree. Frische, regional geprägte Küche mit wechselnder Speisekarte, eine einzigartige Atmosphäre und herzlicher Service – ein perfekter Abschluss nach drei anstrengenden aber hoffentlich erlebnisreichen Etappen.

    Öffnungszeiten: Do - Sa 11:30–22 Uhr | So 11:30–20 Uhr

    Unbedingt reservieren – das Restaurant ist sehr beliebt und die Plätze begrenzt.

    Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    577 m
    Tiefster Punkt
    316 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 8,90%Schotterweg 12,94%Naturweg 49,05%Pfad 28,86%Straße 0,23%
    Asphalt
    1,9 km
    Schotterweg
    2,7 km
    Naturweg
    10,4 km
    Pfad
    6,1 km
    Straße
    50 m
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Eibauer Brauhaus im Faktorenhof

    Wegbeschreibung

    Die dritte Etappe unserer Marktquartier-Edition führt direkt vom Marktquartier 5 hinaus in die Oberlausitzer Natur – beginnend mit einem kleinen Abstecher durch den wildromantischen Spreepark, durch stille Wälder und hinauf auf den Kottmar, einen erloschenen Vulkan und den dritten großen Gipfel des Bergweges. Am Ziel in Eibau bringt euch der Zug bequem zurück nach Neusalza-Spremberg.

    Spreepark – der besondere Einstieg

    Wir empfehlen, die Etappe nicht sofort auf der Originalroute des Bergweges zu beginnen, sondern zunächst durch den Spreepark zu spazieren – ein kleines, fast geheimnisvolles Naturjuwel direkt vor eurer Haustür.

    Das etwa einen Kilometer lange Kerbsohlental der Spree südlich des ehemaligen Rittergutes ist geprägt von steil abfallenden Hängen, großen Granitblöcken im Flussbett und einem artenreichen Eschen-Ahorn-Schluchtwald. Am westlichen Spreeufer führt ein schmaler Wanderweg entlang – ruhig, schattig und mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Mehr als 50 Vogelarten sind hier heimisch, darunter Eisvogel und Wasseramsel. Wer aufmerksam ist, hat gute Chancen, sie zu entdecken.

    Dieser ca. 2,6 km lange Abstecher ist unsere ausdrückliche Empfehlung. Wer ihn nicht machen möchte, folgt direkt der Originalausschilderung des Bergweges.

    Zurück auf dem Bergweg – Richtung Kuhberg

    Nach dem Spreepark trefft ihr wieder auf den offiziellen Oberlausitzer Bergweg. Über Wiesen- und Feldwege führt die Route hinauf auf den Kuhberg (396 m). Auf dem Eichbergweg geht es in das ruhige Waldgebiet, bevor ihr an einem Teich einen schönen Rastplatz erreicht.

    Weiter geht es durch den Raumbusch, ein stilles Waldstück, das den Charakter dieser Etappe prägt. Auf der Höhe von Kottmarsdorf grüßt die Bockwindmühle Kottmarsdorf aus der Ferne herüber – 1843 auf dem 435 m hohen Pfarrberg erbaut, funktionsfähig erhalten und ein sehenswertes technisches Denkmal mit schönem Rundblick.

    Spreequelle & Aufstieg zum Kottmar

    Der Weg folgt nun der Lebeltstraße, einem breiten Forstweg, der euch dem Kottmar entgegenführt.

    Der Kottmar (583 m) ist ein erloschener Vulkan – wie der Löbauer Berg und die Lausche ein Überbleibsel des tertiären Vulkanismus der Region, aufgebaut aus Phonolith. Der Kottmar beherbergt die höchstgelegene der drei Spreequellen: Hier entspringt einer der Ursprünge der Spree, die später durch Bautzen, Cottbus und Berlin fließt. Der kurze Abstecher zur Quelle lohnt sich.

    Kurz vor dem Gipfel passiert ihr die Schanze am Kottmar, an der bis heute regelmäßig Skispringer trainieren und Mattenspringen stattfinden.

    Auf dem Gipfel steht der Aussichtsturm aus dem Jahr 1881 – er bietet normalerweise einen weiten Blick über die Oberlausitz bis ins Zittauer Gebirge. Bergbaude und Aussichtsturm sind derzeit jedoch geschlossen.

    Hinweis: Plant eure Verpflegung sorgfältig ein – zwischen Spreepark und Eibau gibt es derzeit leider keine Einkehrmöglichkeit.

    Abstieg nach Eibau

    Der Abstieg vom Kottmar verläuft entspannt. An der Waldgrenze öffnet sich ein weitläufiger herrlicher Blick auf die umliegenden Ortschaften und das Zittauer Gebirge, bei guter Sicht sogar bis zum markanten Jeschken auf tschechischer Seite – ein schöner Abschluss vor dem Ziel.

    Bevor ihr den Bahnhof ansteuert, lohnt sich unbedingt ein kleiner Abstecher in den Faktorenhof. In dem sehenswerten historischen Dreiseithof sind die Touristinformation, das Heimat- und Humboldtmuseum sowie eine Gastronomie untergebracht. Ein würdiger Abschluss für eine lange Etappe.

    Vom Bahnhof Eibau fahrt ihr mit dem Zug zurück nach Neusalza-Spremberg – direkt ins Marktquartier 5.

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    Foto
    Video
    Schmiedesteine Neusalza-Spremberg
    Baudenkmal+ Museum "Reiterhaus"
    Raumbusch
    Windmühlenblick
    Spreequelle Kottmar
    Spreequelle Kottmar
    Spreequelle 1
    Sagenpfad
    Kottmar
    Kottmar
    Eibauer Brauhaus im Faktorenhof
    Radsport Oberlausitz
    Radsport Oberlausitz
    Volksbad Eibau
    Bahnhof Eibau

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Start: Marktquartier 5, Niedermarkt 5, 02742 Neusalza-Spremberg – ihr startet direkt vor der Haustür

    Ziel: Bahnhof Eibau

    Rückfahrt: Trilex/Länderbahn, Linie RB 61, Eibau → Neusalza-Spremberg. Das Deutschlandticket gilt auf dieser Strecke.

    Koordinaten

    DD
    51.037477, 14.532659
    GMS
    51°02'14.9"N 14°31'57.6"E
    UTM
    33U 467233 5654096
    w3w 
    ///linkshänder.stunden.innenseite
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Festes Schuhwerk, eigenes Lunchpaket und ausreichend Wasser empfohlen.

    Nutzerfragen

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    Geöffnet
    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    21,1 km
    Dauer
    5:30 h
    Aufstieg
    324 hm
    Abstieg
    253 hm
    Höchster Punkt
    577 m
    Tiefster Punkt
    316 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Von A nach B Etappentour Aussichtsreich

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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