Oberlausitzer Bergweg Marktquartier 5 - Eibau
Marktquartier 5 - Ferienapartments
Der Kottmar (583 m) ist ein erloschener Vulkan aus Phonolith. Hier entspringt die höchstgelegene der drei Spreequellen. Kurz vor dem Gipfel passiert ihr die Sprungschanze, an der noch heute Skispringer trainieren. Am Abstieg nach Eibau öffnet sich der Blick weit über die Oberlausitz ins Zittauer Gebirge - bei guter Sicht bis zum Jeschken.
Ein letzter Abstecher in den Faktorenhof mit Museum, Touristinfo und Gastronomie rundet die Etappe ab. Zurück geht es mit dem Zug - direkt ins Marktquartier 5.
Autorentipp
Nach der letzten Etappe empfehlen wir einen Ausklang in Lindners Grenzschänke in Friedersdorf – eines der ältesten Restaurants der Oberlausitz, in einem original erhaltenen Umgebindehaus von 1768 direkt an der Spree. Frische, regional geprägte Küche mit wechselnder Speisekarte, eine einzigartige Atmosphäre und herzlicher Service – ein perfekter Abschluss nach drei anstrengenden aber hoffentlich erlebnisreichen Etappen.
Öffnungszeiten: Do - Sa 11:30–22 Uhr | So 11:30–20 Uhr
Unbedingt reservieren – das Restaurant ist sehr beliebt und die Plätze begrenzt.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
Eibauer Brauhaus im FaktorenhofWegbeschreibung
Spreepark – der besondere Einstieg
Wir empfehlen, die Etappe nicht sofort auf der Originalroute des Bergweges zu beginnen, sondern zunächst durch den Spreepark zu spazieren – ein kleines, fast geheimnisvolles Naturjuwel direkt vor eurer Haustür.
Das etwa einen Kilometer lange Kerbsohlental der Spree südlich des ehemaligen Rittergutes ist geprägt von steil abfallenden Hängen, großen Granitblöcken im Flussbett und einem artenreichen Eschen-Ahorn-Schluchtwald. Am westlichen Spreeufer führt ein schmaler Wanderweg entlang – ruhig, schattig und mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Mehr als 50 Vogelarten sind hier heimisch, darunter Eisvogel und Wasseramsel. Wer aufmerksam ist, hat gute Chancen, sie zu entdecken.
Dieser ca. 2,6 km lange Abstecher ist unsere ausdrückliche Empfehlung. Wer ihn nicht machen möchte, folgt direkt der Originalausschilderung des Bergweges.
Zurück auf dem Bergweg – Richtung Kuhberg
Nach dem Spreepark trefft ihr wieder auf den offiziellen Oberlausitzer Bergweg. Über Wiesen- und Feldwege führt die Route hinauf auf den Kuhberg (396 m). Auf dem Eichbergweg geht es in das ruhige Waldgebiet, bevor ihr an einem Teich einen schönen Rastplatz erreicht.
Weiter geht es durch den Raumbusch, ein stilles Waldstück, das den Charakter dieser Etappe prägt. Auf der Höhe von Kottmarsdorf grüßt die Bockwindmühle Kottmarsdorf aus der Ferne herüber – 1843 auf dem 435 m hohen Pfarrberg erbaut, funktionsfähig erhalten und ein sehenswertes technisches Denkmal mit schönem Rundblick.
Spreequelle & Aufstieg zum Kottmar
Der Weg folgt nun der Lebeltstraße, einem breiten Forstweg, der euch dem Kottmar entgegenführt.
Der Kottmar (583 m) ist ein erloschener Vulkan – wie der Löbauer Berg und die Lausche ein Überbleibsel des tertiären Vulkanismus der Region, aufgebaut aus Phonolith. Der Kottmar beherbergt die höchstgelegene der drei Spreequellen: Hier entspringt einer der Ursprünge der Spree, die später durch Bautzen, Cottbus und Berlin fließt. Der kurze Abstecher zur Quelle lohnt sich.
Kurz vor dem Gipfel passiert ihr die Schanze am Kottmar, an der bis heute regelmäßig Skispringer trainieren und Mattenspringen stattfinden.
Auf dem Gipfel steht der Aussichtsturm aus dem Jahr 1881 – er bietet normalerweise einen weiten Blick über die Oberlausitz bis ins Zittauer Gebirge. Bergbaude und Aussichtsturm sind derzeit jedoch geschlossen.
Hinweis: Plant eure Verpflegung sorgfältig ein – zwischen Spreepark und Eibau gibt es derzeit leider keine Einkehrmöglichkeit.
Abstieg nach Eibau
Der Abstieg vom Kottmar verläuft entspannt. An der Waldgrenze öffnet sich ein weitläufiger herrlicher Blick auf die umliegenden Ortschaften und das Zittauer Gebirge, bei guter Sicht sogar bis zum markanten Jeschken auf tschechischer Seite – ein schöner Abschluss vor dem Ziel.
Bevor ihr den Bahnhof ansteuert, lohnt sich unbedingt ein kleiner Abstecher in den Faktorenhof. In dem sehenswerten historischen Dreiseithof sind die Touristinformation, das Heimat- und Humboldtmuseum sowie eine Gastronomie untergebracht. Ein würdiger Abschluss für eine lange Etappe.
Vom Bahnhof Eibau fahrt ihr mit dem Zug zurück nach Neusalza-Spremberg – direkt ins Marktquartier 5.
Baudenkmal+ Museum "Reiterhaus"
Raumbusch
Windmühlenblick
Spreequelle Kottmar
Spreequelle Kottmar
Spreequelle 1
Sagenpfad
Kottmar
Kottmar
Eibauer Brauhaus im Faktorenhof
Radsport Oberlausitz
Radsport Oberlausitz
Volksbad Eibau
Bahnhof Eibau
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Start: Marktquartier 5, Niedermarkt 5, 02742 Neusalza-Spremberg – ihr startet direkt vor der HaustürZiel: Bahnhof Eibau
Rückfahrt: Trilex/Länderbahn, Linie RB 61, Eibau → Neusalza-Spremberg. Das Deutschlandticket gilt auf dieser Strecke.
Koordinaten
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, eigenes Lunchpaket und ausreichend Wasser empfohlen.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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