Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal Verifizierter Partner
Die Hügellandschaft zwischen Klopeiner See und Grabelsdorf im Kärntner Jauntal wird seit über 3000 Jahren von Menschen bewohnt und gestaltet. Der archäologisch-historische Kulturweg auf dem Höhenrücken Gracarca erschließt erhaltene Spuren verschiedener Kulturen, die die Geschichte dieser Region prägten. Forschungsbasierte Visualisierungen und Rekonstruktionen auf Informationstafeln eröffnen dabei Interessierten Einblicke in vergangene Zeiten.
War die Siedlung auf der Gracarca Noreia, die Hauptstadt des keltischen Regnum Noricum? War der noble Krieger im Grabhügel bei Grabelsdorf ein Anführer im slawischen Fürstentum Karantanien? Manche geschichtlichen Fragen wie diese werden schwer endgültig zu beantworten sein. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte konnten aber aus der historischen Kulturlandschaft um die Gracarca und Grabelsdorf zahlreiche neue Erkenntnisse zu wichtigen Kapiteln unserer Geschichte gewinnen. Der Kulturweg Gracarca macht diese vor Ort sichtbar.
Wandern, sich erholen, Neues erfahren. Erkunden Sie die Landschaft um Grabelsdorf und die Gracarca anhand dersechs Landschafts-Lesezeichen entlang des Kulturweges Gracarca. Leicht erreichbar beschreiben sie das archäologisch-historische Kulturerbe von der Eisenzeit bis ins Mittelalter.
Autorentipp
Start und Endpunkt in Grabelsdorf. Parkmöglichkeit neben dem Bildstock.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Wegbeschreibung
Sechs Informationstafeln in Grabelsdorf und auf der Gracarca dienen als Lesezeichen und Orientierung in der Landschaft. Sie beschreiben archäologisch-historisches Kulturerbe von der Eisenzeit bis ins Mittelalter.
01 Grabelsdorf/Grabalja vas - Dorf des Gabriel
Die Anfänge Grabelsdorfs reichen in das frühe Mittelalter zurück, wo es als Dorf des Gabriel in Urkunden genannt wird.Dessen Nachkommen schenkten Güter und Höfe dem Stift Brixen. www.gracarca.info/de/01/
02 Gräberfeld
Eine Geländeterrasse am nördlichen Fuß der eisenzeitlichen Siedlung auf der Gracarca diente der Bevölkerung als Friedhof vom 9. bis zum 1. Jh. v. Chr. www.gracarca.info/de/02/
03 Grabhügel & Karantanen
Eine Gruppe von Grabhügeln diente in der Eisenzeit (9.–1. Jh. v. Chr.) als hervorgehobener Bestattungsplatz.In einem von ihnen wurde im Frühmittelalter (um 700) ein nobler Mann nachbestattet. www.gracarca.info/de/03/
04 St. Daniel
Der Ursprung der Kirche St. Daniel reicht ins 10. Jahrhundert zurück. Ein romanisches Weihrauchfass ist der einzige Überrest aus der frühen Periode. Das heutige Gebäude stammt aus der Zeit um 1500. www.gracarca.info/de/04/
05 Gracarca Siedlung
Die Siedlung auf der Gracarca war eine der größten der Eisenzeit (9.–1. Jh. v. Chr.) im norischen Raum. Die Häuser standen auf zahlreichen Terrassen, die zum Teil heute noch erkennbar sind. www.gracarca.info/de/05/
06 Georgiberg
Die Kapelle St. Georg hat ihre Wurzeln im 11. Jahrhundert. Sie war Teil einer Burg, die im späten 13. Jahrhundert abkam.Heute soll das Läuten der Glocke Wünsche erfüllen. www.gracarca.info/de/06/
Hotelresort Klopeinersee
Ferienwohnungen Sauerschnig
Pension Tanzhof
Appartements/Pension Nadasdy
Pension Unterburg
Ferienwohnungen Lipp
Pension Eule
Ferienwohnungen Sorger
Georgi-Kircherl
Parken
Neben dem Bildstock in Grabelsdorf.
Koordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Das Buch zum Kulturwandererg liegt in der Tourismusinfo St. Kanzian am Klopeiner See auf.
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Freizeitkleidung, festes Schuhwerk.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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