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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Obere Donau

Kloster-Felsenweg und Eremitage

Verantwortlich für diesen Inhalt
Walter Biselli
  • Denkmal für Fürst Friedrich III, den Lieblingsbruder von Fürstin Amalie Zephyrine
    Denkmal für Fürst Friedrich III, den Lieblingsbruder von Fürstin Amalie Zephyrine
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Walter Biselli
Karte / Kloster-Felsenweg und Eremitage

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    Rundwanderung auf dem zertifizierten Kloster-Felsenweg durch den malerischen Landschaftspark Inzigkofen.
    mittel
    Strecke 8,7 km
    2:30 h
    250 hm
    250 hm
    681 hm
    574 hm
    Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen ließ ab 1815 nach dem Vorbild napoleonischer Landschaftsgärten das Gelände um das säkularisierte Augustinerchorfrauenstift Inzigkofen neu gestalteten. „Zurück zur Natur“ lautete ihre Devise für den wildromantischen Vorderen Park, der sich in die natürliche, schroffe und steil abfallende Felslandschaft der mäandrierenden Donau einfügte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses entstand die Eremitage mit dem "Fürstenhäusle". An die Verdienste der Fürstin – vor allem um die Erhaltung des kleinen Fürstentums – erinnert noch heute der Amalienfelsen. Nach ihrem Tod 1841 fügte Erbprinz Karl Anton den Hinteren Park beim Nickhof hinzu. Mit der 1843 erbauten „Teufelsbrücke“ über die Höllschlucht und die Grotten schuf er einen märchenhaften Erlebnisgarten. Im Nachklang der Revolution von 1848/49 wurde "jedem ordentlichen Menschen das Lustwandeln in den hiesigen Anlagen gestattet". Der Park wurde ein Grundpfeiler für den aufkommenden Fremdenverkehr im Oberen Donautal, verbuschte aber mangels Pflege. Mit dem neu angelegten Premiumwanderweg wurden alte Sichtachsen und Wege freigelegt – die Naturromantik kehrt zurück.

    Autorentipp

    Eine Attraktion im Fürstlichen Park ist die schwingende Hängebrücke - sie verbindet das linke Ufer der Donau mit der Eremitage
    Premiumweg Deutsches Wandersiegel
    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    681 m
    Tiefster Punkt
    574 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 2,53%Schotterweg 32,42%Naturweg 11,39%Pfad 52,65%Straße 0,99%
    Asphalt
    221 m
    Schotterweg
    2,8 km
    Naturweg
    993 m
    Pfad
    4,6 km
    Straße
    87 m
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Für die teils schmalen und abschüssigen Felsenwege ist festes Schuhwerk mit gutem Profil erforderlich.

    Weitere Infos und Links

    www.inzigkofen.de

    Einkehr: Parkstüble
    www.parkstueble-inzigkofen.de, Tel.07571/51733

    Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

    Wegbeschreibung

    Wir starten die Rundwanderung am Eingang zum ehem. Kloster Inzigkofen. Links vor dem Parkstüble vorbei führt uns der Pfad zum Denkmal für Fürst Friedrich III, den Lieblingsbruder von Fürstin Amalie Zephyrine, und weiter auf der Lindenallee zum Amalienfelsen, einem Aussichtspunkt hoch über der Donauschleife zwischen dem Fürstlichen Park und der Eremitage. Beide verbindet die im März 2019 eingeweihte Hängebrücke. Nach dem Abstieg wandeln wir kurz entlang der Donau mit dem Blick auf den Amalienfelsen. Er trägt in weithin sichtbaren eisernen Buchstaben die Inschrift zum "Andenken an Amalie Zephyrine 1841" sowie das Allianzwappen der Fürstin. Der Uferweg führt uns zur "Erlebnisbrücke" über die Donau, die bewusst als schwingende Hängebrücke konzipiert wurde. In der Erweiterung des Premiumwanderweges lohnt sich jetzt ein Abstecher zur Eremitage. Nach links führt ein schmaler Weg parallel zum Donauufer. Hier bestaunen wir die auf der gegenüberliegenden Seite hoch aufragende Teufelsbrücke über der „Hölle“, gehen zur Hängebrücke zurück und davor links weiter und hoch zur Eremitage mit der heutigen Meinradskapelle. Das frühere Fürstenhäusle wich der heutigen Kriegergedenkstätte. Von der Spitze des Umlaufberges bietet sich ein weiter Blick nach Laiz und auf den Amalienfelsen. Nach dem Abstieg setzen wir den Rundweg nach links fort und queren über die neu errichtete Fußgängerbrücke die Eisenbanhlinie nach Sigmaringen. Am Ende des Parkplatzes überqueren wir die L277 und erreichen bei der Wegkreuzung „Alte Landstraße“ wieder den Premiumweg. Er führt zum Aussichtspunkt "Gespaltener Felsen". Von ihm blicken wir über die Donau zur Teufelsbrücke im Fürstlichen Park und gehen anschließend wieder 100 m zurück und weiter nach Norden zum „Erratischen Block“, einen Findling aus der Silvretta. Durch die Gletscher der Rißeiszeit wurde der Stein aus Gneis an seinen heutigen Ort transportiert. Zwischen den Wegpunkten „Scheererhau“ und "Scheuerlebühl" verkürzen wir den Premiumwanderweg und machen geradeaus weiter einen Abstecher zu den grandiosen Aussichtspunkten auf die Donauschleifen mit der Ruine Gebrochen Gutenstein. Zurück bei der Gabelung "Scheuerlebühl", leitet  der Kloster-Felsenweg hinab zum ehem. Inzigkofer Bahnhof und über die Donau. Nach dem Grillplatz am Donauufer weist uns eine Infotafel beim „Felsdach Inzigkofen“ auf dessen archäologische Bedeutung hin. In Serpentinen steigen wir anschließend entlang steil aufragender Felsen hoch zum Felsentor und über Holztreppen zu den Grotten. Das Känzele, ein großartiger Aussichtspunkt über die Donauauen in Richtung Beuron, lädt zum Verweilen ein. Nach rechts führt uns der Pfad durch ein Felsentor hindurch zur Teufelsbrücke über der Höllschlucht. Sie verbindet den Vorderen mit dem Hinteren Park beim Nickhof. Danach folgt ein Aussichtspunkt über die Donau mit dem Rückblick zum Gespaltenen Felsen. Rechts hinauf führt uns der Weg unterhalb des ehemaligen Klosters zum Parkstüble mit Biergarten. Einen Besuch wert sind auch die Klosterkirche, das Bauern- und Klostermuseum sowie der Kräutergarten beim heutigen Volkshochschulheim.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit der Bahn zum Bahnhof Sigmaringen; von dort verkehrt auch der Linienbus 102 nach Inzigkofen zur Haltestelle Römerstraße

    Alternative Abkürzung mit Bus Linie 101 vom Bahnhof Sigmaringen zur Haltestelle Laiz Landesbank bzw. Festhalle

    Fahrplanauskunft:

    Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

    Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

    Anfahrt

    Ziel für Navi: Parkweg, 72514 Inzigkofen

    Parken

    Parkplätze beim Kloster Inzigkofen

    Koordinaten

    DD
    48.073378, 9.178101
    GMS
    48°04'24.2"N 9°10'41.2"E
    UTM
    32U 513266 5324471
    w3w 
    ///bahn.seepferde.tulpen
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins 1:25 000 (grüne Serie): W251 Albstadt – Obere Donau (Mitte), Inzigkofen (Okt 2020), ISBN 978-3-86398-477-9

    Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

    www.lgl-bw.de/unser-service/article/Albstadt-W251

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    Ausrüstung

    Ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

    Nutzerfragen


    06.09.2026
    Walter Biselli
    Die Hängebrücke hat einen engmaschigen Gitterrost als Boden, der auch für Hunde problemlos sein sollte. Herzliche Grüße, Walter
    06.09.2026
    Andrea Maidl  
    Ich denke schon das man über die Brücke mit dem Hund gehen kann. So arg schaukelt sie nicht. Als ich dort war sind mir auch Leute mit eine. mittelgroßern Hund entgegen gekommen. Einen anderen Weg zu finden ohne einen großen Umweg zu machen ist, denke ich, eher schwierig. Aber die Tour lohnt sich auf jeden Fall.

    4,8 von 5
    13 Bewertungen · 12 Rezensionen
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    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    8,7 km
    Dauer
    2:30 h
    Aufstieg
    250 hm
    Abstieg
    250 hm
    Höchster Punkt
    681 m
    Tiefster Punkt
    574 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Flora Fauna

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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