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Wanderung Wanderung  · Bodensee (BW) Geöffnet

Höri Überquerung

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Thomas Bichler
  • Wallfahrtskirche St. Genesius, Schienen
    Wallfahrtskirche St. Genesius, Schienen
    Foto: Thomas Bichler, www.thomasbichler.de

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    Geöffnet
    Strecke 19,1 km
    5:25 h
    425 hm
    379 hm
    705 hm
    395 hm
    Höchster Punkt
    705 m
    Tiefster Punkt
    395 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 18,20%Schotterweg 28,47%Naturweg 18,40%Pfad 30,21%Straße 4,71%
    Asphalt
    3,5 km
    Schotterweg
    5,4 km
    Naturweg
    3,5 km
    Pfad
    5,8 km
    Straße
    898 m
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    Weitere Infos und Links

    Anforderungen: Die zwei Anstiege auf den Schiener Berg haben es in sich, sind aber angenehm zu gehen. Überwiegend Forst- und Feldwege, nur am „Firstweg“ und in der Klingenbachschlucht schmale Wanderpfade.

    Sehenswertes: Wallfahrtskirche St. Genesius, Klingenbachschlucht, Stiftskirche Öhningen

    Bahn & Bus: Der Höribus verkehrt stündlich zwischen den Bahnhöfen Radolfzell und Stein am Rhein (CH), mit Halt in allen Höri-Orten. Zudem besteht Busverbindung zwischen Radolfzell, Schienen und Öhningen. Eine Rückfahrt mit dem Kursschiff von Öhningen-Oberstaad nach Iznang (und weiter nach Radolfzell) geht mit Umsteigen auf der Insel Reichenau.

    Wegbeschreibung

    „Jetzt hör i uff!“ soll Gott einst in breitem Seealemannisch bei der Schöpfung der Welt ausgerufen haben, als er mit der Halbinsel im Untersee fertig war. Wer mag es ihm verdenken? Die Mischung aus kleinen Dörfern, Seeufer, Feldern, Streuobstwiesen und waldigen Hügeln und Bergen ist ja auch gar zu harmonisch gelungen. Im 19. und 20 Jahrhundert haben auch namhafte Künstler die Höri entdeckt: Hermann Hesse lebte in Gaienhofen, Max Ackermann in Hornstaad, Walter Kaesbach, Erich Heckel und Otto Dix in Hemmenhofen. Die ganze Schönheit und Vielfalt der Landschaft zeigt sich besonders bei einer Überquerung, quer über den behäbig den See teilenden Bergrücken des Schiener Bergs. Als Ausgangspunkt eignet sich Moos oder – abhängig von Gusto und Kondition – das über den Seeuferweg erreichbare, benachbarte Iznang. Hier biegt man ins „Binnenland“ ab und wandert über Weiler und Bettnang auf den Schiener Berg zu. Der Aufstieg auf breiten Forstwegen und durch erstaunlich tief eingeschnittene Hohlwege bis zum Langenmoos gestaltet sich angenehm. Oben angekommen könnte man abkürzend geradeaus gehen oder weit spannender und kulturhistorisch wertvoller den Umweg nach Schienen einbauen. So wandert man am schmalen Firstweg an der steil abbrechenden Hangkante entlang, bis ein Wegweiser ins, in eine Talmulde geduckte, „Bergdorf“ weist. Dort steht mit der Wallfahrtskirche St. Genesius ein ganz besonderes Juwel, dessen Geschichte sich bis ins Jahr 800 rückverfolgen lässt. Bevor es wieder an den See geht, steht noch ein Zwischenanstieg zur Ferdinandslust, dem höchsten erwanderbaren Punkt des Schiener Berges, auf dem Programm. Mehr und mehr rückt dann der fjordartig schmale Untersee in den Blick – spätestens beim herrlichen Wiesenbummel am Kattenhorner Bühl. Einen weiteren Höhepunkt gönnt sich dieser Tourentipp noch: den Gang durch die Klingenbachschlucht. Tritt man wieder aus dem Schatten des wildromantischen Tobels, steht man schon fast an der Pforte der prächtigen Stiftskirche St. Hippolyt und Verena in Öhningen.
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    Foto
    Video
    Iznang Hafen
    Kirche St. Leonhardt
    St. Genesius Schienen
    Ferdinandslust
    Kattenhorner Bühl
    Klingenbachschlucht

    Koordinaten

    DD
    47.726047, 8.934311
    GMS
    47°43'33.8"N 8°56'03.5"E
    UTM
    32T 495074 5285854
    w3w 
    ///rechne.beschreibung.welle
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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    Status
    Geöffnet
    Strecke
    19,1 km
    Dauer
    5:25 h
    Aufstieg
    425 hm
    Abstieg
    379 hm
    Höchster Punkt
    705 m
    Tiefster Punkt
    395 m
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