Hoch hinaus auf dem Oderlandweg
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Schon Theodor Fontane schwärmte von der Fernsicht, die von den Hügeln Bad Freienwaldes weit hinein ins Oderbruch reichte. Brandenburgs ältesten Kurort verlieh er den Beinamen „Bergstadt“. Alles, was sie ist, verdanke sie den Ausläufern des Barnim, besonders ihre Quellen, denen ein Apotheker bereits im 17. Jahrhundert Heilwirkung bescheinigte. Die reizvolle erste Etappe des Oderlandweges, auf der Sie von Wriezen, der „Hauptstadt des Oderbruchs“, an Altranft vorbei zum Barnimer Hochplateau rund um Bad Freienwalde und Falkenberg/Mark aufsteigen, könnte landschaftlich kaum abwechslungsreicher sein.
Das Oderbruch Museum Altranft entführt Sie unterwegs in die ländliche Kultur und das Leben der Bewohner des Oderbruchs. Bad Freienwalde, "hübsches Wort für hübschen Ort" (Fontane), lohnt unbedingt einen kurzen Abstecher stadteinwärts. Schloss- und Kurpark laden zur gemütlichen Rast ein. Und selbst Alpinisten wird Deutschlands nördlichste Skisprungschanze in Erstaunen versetzen.
Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenWegbeschreibung
Die Wanderroute beginnt am Parkplatz am Stadtsee in Wriezen am nördlichen Ortsausgang. Wenn Sie mit der Bahn anreisen, gehen Sie vom Bahnhof zunächst Richtung Markt, biegen nach links in die Friedrich-Fröbel-Straße, nach rechts in die Gartenstraße und wieder links in die Schützenstraße ein. Der Sonnenburger Weg führt am Krankenhaus Wriezen vorbei. Sie folgen dem Fußweg geradeaus bis ans Ende und biegen nach links in die Freienwalder Straße ein, auf der Sie zum Parkplatz am Stadtsee, dem Ausgangspunkt der Tour gelangen.
Richtung Altranft verläuft die Route zunächst ein kurzes Stück an der B167. Vor Rathsdorf fällt der Storchenturm auf, der Schornstein einer ehemaligen Ziegelei. An der Bahnlinie entlang geht es bis nach Altranft, wo Sie die Gleise überqueren. Der Schwenk durch den Ort führt zum Brandenburgischen Freilichtmuseum im ehemaligen Schlosspark. Am Ortsausgang befindet sich ein geologischer Lehrpfad.
In Bad Freienwalde verläuft der Oderlandweg nun auf der Trasse des Turmwanderweges. In mehreren Kehren schlängelt sich der Weg durch den Freienwalder Forst, bevor Sie zur Kapelle kommen. Wieder folgen mehrere Kehren, verbunden mit vielen An- und Abstiegen. Völlig unvermittelt treffen sie hier auf eine imposante Schanzenanlage.
Ein Pfad führt zur B158. Nach deren Querung geht es am Eulenturm vorbei. Bis nach Falkenberg folgen nun zahlreiche Kehren auf dem Barnimer Höhenzug und immer neue An- und Abstiege. Ab dem Teufelsee geht es auf dem Theodor-Fontane-Weg über die bewaldete Hügelkette. Am Beginn des Kammweges können Sie zum Bismarckturm abzweigen und die wundervolle Aussicht genießen. In Falkenberg mündet der Wanderweg in den "Fontaneweg". Am Ortseingang ist auch der Dichter nicht weit, er grüßt zum Abschied von seinem Denkmalsockel auf dem nach ihm benannten Platz.
Aussichtsturm
Schloss Altranft
Malche-Kirche
Dorfkirche Altranft
Karlsburg
Museum
Museum
Naturschutzmuseum
Maria Hilfe der Christen
Friedhof
Friedhof
Museum
Museum
Dorfkirche Falkenberg
Kulturhaus
Kirche
Storchenmuseum
Kirche
Sportplatz
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Anreise: Von Berlin stündlich (am Wochenende zweistündlich) mit dem Regionalexpress RE 3 Richtung Stralsund nach Eberswalde, dort umsteigen in die Regionalbahn RB 60 Richtung Frankfurt (Oder) nach Wriezen, Fahrzeit: ca. 85 Minuten.
Abreise: Ab Falkenberg/Mark stündlich (am Wochenende zweistündlich) mit der Regionalbahn RB 60 bis Eberswalde. Ab hier weiter mit dem RE 3 Richtung Lutherstadt-Wittenberg bis nach Berlin, Fahrzeit: ca. 1 Std.
Anfahrt
Von Berlin kommend über die A114, den Berliner Ring (A10) bis zur Abfahrt Berlin-Hohenschönhausenl, von dort auf der B158 und B168 bis Prötzel, weiter auf der L33 nach Wriezen, Fahrzeit: ca. 90 MinutenParken
Wanderparkplatz am Stadtsee in Wriezen, wo die Tour beginntKoordinaten
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Ausrüstung
Empfehlenswert ist festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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