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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Frankenwald

FrankenwaldSteigla Süßengut-Weg

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Frankenwald
  • 900-jährige Eibe
    900-jährige Eibe
    Foto: Björn Stumpf, CC BY-ND, Frankenwald

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    WALD VERSTEHEN - 900 Jahre hat sie auf dem Buckel, die Eibe, und erzählt einiges, was sie so erlebt hat. Ob Flößerei, Geotop oder Streusiedlung... Augen auf!

    schwer
    Strecke 13,3 km
    4:40 h
    489 hm
    489 hm
    583 hm
    402 hm

    Wald verstehen - Schneisen an Waldhängen, Furten durch Flüsse: Erwandern Sie sich die Kulturlandschaft im Naturpark Frankenwald und lesen Sie die Spuren ihrer Geschichte! Wie lebten und leben die Menschen von und mit dem Wald? Schritt für Schritt wächst das Verstehen: Menschen verändern ihr Umfeld und das Umfeld ändert den Menschen.

    "Ich sag Ihnen eines: Kommen Sie erst einmal in mein Alter! Darf ich mich vorstellen? Ich bin die Eibe und zähle rund 900 Jahre - in meinem Alter kommt es auf die genaue Jahreszahl nun wirklich nicht an. Wichtig ist nur: Ich bin außergewöhnlich alt. So alt, dass sie in Bernstein am Wald sogar eine Dorfstraße nach mir benannt haben! Und was ich nicht schon alles erlebt habe...

    Wandern Sie auf dem wunderschönen, waldreichen FrankenwaldSteigla Süßengut-Weg und ich werde Ihnen einiges über mein Leben und die Umgebung erzählen! Denn Sie müssen sich vorstellen: Als vor acht Jahrhunderten die ersten Stämme zu Flößen gebunden und über die Rodach nach Süden gebracht wurden, da war ich schon dabei! Nun, die Flößerei gibt es ja nicht mehr; nur noch zum Spaß. Wenn Sie in Schnappenhammer vorbeikommen, dann machen Sie ruhig mal so eine Floßfahrt mit!

    Oder Sie werfen in Bernstein einen Blick ind das Geotop am Galgenberg: Lange hab ich mit angeschaut, wie sie dort den Diabas abgebaut haben. Als im 17. Jahrhundert nicht weit weg davon die Michaeliskirche gebaut wurde - ich war dabei! Naja, verschwunden ist auch einiges in der langen Zeit: Von der Streusiedlung Süßengut stehen heute nur noch zwei Häuser - Sie werden es ja sehen, wenn Sie dort vorbeikommen. Jetzt wandern Sie erst einmal los. Auf dem Weg erzäjl ich Ihnen dann mehr!"

    Autorentipp

    Aussichtspunkt Schnaid

    Naturdenkmal 900-jährige Eibe bei Bernstein am Wald

    Floßlände Schnappenhammer, Mai bis September Floßfahrten auf der Wilden Rodach

    Bamberger Brücke

    'Geotop am Galgenberg (Abstecher)

    Maria-Himmelfahrts-Kapelle

    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    583 m
    Tiefster Punkt
    402 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Länge
    13,3 km
    Höhenprofil anzeigen

    Weitere Infos und Links

    www.wandern-im-frankenwald.de

    Wegbeschreibung

    Wir starten am Dorfplatz in der Mittleren Schnaid. Vorbei an der Kirche führt unsere Wanderung bergauf, bis wir auf den Schanzenbinderweg treffen. Diesem folgen wir nach links bis in die (hintere) Mittlere Schnaid.

    Dort bleiben wir noch kurz auf der Straße nach links und biegen wieder rechts ab auf einen Wiesenweg, der geradeaus in den Wald führt. Dem bequemen Waldweg folgen wir bis zu einem Forstweg, dem wir nach links folgen, bis wir im Tal die Lorchenmühle erkennen können. Wir queren die Straße und begeben uns hinab ins Thiemitztal. In der Lorchenmühle können wir uns stärken, bevor wir die Straße und das urwüchsige Thiemitztal überqueren. Wir laufen links an gepflegten Teichanlagen vorbei, dann nach rechts im Wald den Götzengrund einige Meter hinauf zu einer Forststraße.

    Wir wandern dann nach rechts, mit gelegentlichen Ausblicken auf das Thiemitztal, an einem der drei Häuser der Einzel Süßengut vorbei. Vor einer scharfen Linkskurve in einer Lichtung sehen wir rechts die Stätte der zweiten, ehemaligen Süßengut-Einzel. Wir gehen weiter bis zu der unterhalb der Einzel Breitengrund das Tal überspannenden Stromleitung. Erst nach ca. 100 m verlassen wir den Weg scharf nach links aufwärts zum Höhepunkt unserer Wanderung, zu der etwa 900-jährigen Eibe, die wir noch kurz vor dem ersten Haus auf einem kurzen Abstecher (20 m) scharf nach rechts erreichen.

    Wir laufen die wenigen Meter zurück, an den beiden Häusern vorbei bergan und wandern nach rechts im Hochwald den Waldweg ziemlich steil aufwärts, erreichen die freie Flur und laufen mit schönen Ausblicken am Waldrand den Hang empor. Unterwegs wird die Aussicht mit zunehmender Höhe weiter und beeindruckender. Nach der Höhe mündet unser Wanderweg in der Dorfstraße „Zur Eibe“ ein und bringt uns, an Friedhof und Friedhofskapelle vorbei, abwärts nach Bernstein .

    An der Kirche laufen wir die Hauptstraße kurz nach rechts, dann links abwärts, wählen den linken Ortsweg und kommen bald in die freie Flur, wo wir auf der Hochfläche mit schönen Ausblicken und, immer geradeaus, im Wald abwärts nach Fels/Schübelhammer kommen. Das 1785 erstmals erwähnte Trupfhaus, das einstige Gasthaus mit dem schlossartigen Aussehen, übernahm in Jahre 1805 ein Georg Lehner von seinem Schwiegervater als Trupfhaus im Schübelhammer. Es blieb nahezu 200 Jahre (bis 2002) als Gasthaus im Besitz der Familie Lehner. Die Wilde Rodach trennte damals die Markgrafschaft Bayreuth von der Herrschaft der Wildensteiner, heute die Landkreise Hof und Kulmbach.

    Gelegentlich bieten sich beim Weiterwandern Ausblicke auf das breiter werdende Tal der Wilden Rodach,  das Thiemitztal und die Weiler Kleinthiemitz und Schnappenhammer( Ausgangspunkt der Floßfahrten auf der Wilden Rodach).  Wir erreichen Kleinthiemitz, wenn wir nach längerer Wegestrecke (3 km) den Flößerweg nach rechts verlassen und über die Wilde Rodach und ihr Tal hinüber bis zum Geh- und Radweg an der B 173 wandern. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zur Floßlände in Schnappenhammer.

    Der Weg selbst führt aber rechts am Radweg entlang, bis wir bei Kleinthiemitz die B 173 queren. Wiederum lohnt sich ein Abstecher – diesmal mit dem DÖ 62 etwa 200 Meter bis zur Bamberger Brücke. In der Mitte des steinernen Bogens ist ein Grenzstein eingemauert mit dem Bamberger Löwen und einer Schrägleiste auf der Außenseite. Es empfiehlt sich, die Brücke - 1730 erbaut - auch von der Seite zu betrachten, wobei man den genannten Grenzstein sehen Kann. Diese Brücke trennte einst das Herrschaftsgebiet der Markgrafen von dem der Bamberger Fürstbischöfe und heute die Landkreise Hof und Kronach.

    Unser Weg führt jetzt durch Kleinthiemitz gerade hindurch zum alten Kirchweg und wir wandern die „Fechtn" (Fichten) durch verschiedene Waldabteilungen und das "Kla-Bächla-Tal" aufwärts zur Voglerei. Dort präsentiert sich ein weiterer Höhepunkt dieser Wanderung mit der Maria-Himmelfahrts-Kapelle und dem idyllisch gelegenen Friedhof. Im Spätherbst beeindrucken die kunstvoll geschmückten Gräber. Nach dem Friedhof bleiben wir auf der Straße und folgen dieser zurück in die Mittlere Schnaid, wo wir bald an unserem Startpunkt angekommen sind.

    Tipps und weitere Informationen

    Im Sommer beginnen an den Samstagen in Schnappenhammer die Floßfahrten für Touristen.

    Einkehr
    Tipp
    In der Nähe
    Top Partner
    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video
    Wanderparkplatz am Ausgangspunkt an der Kirche in der Mittleren Schnaid
    Schwamma oberhalb der Mittleren Schnaid
    Landgasthof Lorchenmühle
    900-jährige Eibe
    Blick über den Frankenwald und das Thiemitztal
    Floßlände Schnappenhammer
    Kapelle bei der Voglerei

    Parken

    Parkplatz an der Kirche in der Mittleren Schnaid.

    Koordinaten

    DD
    50.287251, 11.544040
    GMS
    50°17'14.1"N 11°32'38.5"E
    UTM
    32U 681224 5573665
    w3w 
    ///halbinsel.anbringen.angesehensten
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Broschüre "Wandern im Frankenwald"

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Handy, Kartenmaterial

    Nutzerfragen

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    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    13,3 km
    Dauer
    4:40 h
    Aufstieg
    489 hm
    Abstieg
    489 hm
    Höchster Punkt
    583 m
    Tiefster Punkt
    402 m
    Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Flora geologische Highlights Fauna

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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