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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Frankenwald

FrankenwaldSteigla Pfaffenbergweg

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Frankenwald
  • Aussicht bei Marienroth
    Aussicht bei Marienroth
    Foto: Anja Wunder, CC BY-ND, Frankenwald

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    STILLE HÖREN - Wasser gluckert, rauscht, plätschert. Wandern Sie nicht nur mit offenen Augen, sondern hören Sie auch genau hin - wie es einst ein evangelischer Pfarrer getan hat.

    mittel
    Strecke 6,4 km
    2:20 h
    264 hm
    264 hm
    614 hm
    390 hm

    Stille hören - Wo kommt das zarte Summen der Waldbienen her? Wo steht das Reh, das den Ast leise knacken ließ? Hören Sie den Klang der Stille, genießen Sie die Ruhe! Wandern im Frankenwald ist Kontrastprogramm zur Reizüberflutung. Dem Ohr eröffnen sich neue Geräuschwelten - und natürliche Stille übertönt den Alltag!

    Wasser gluckert, Wasser rauscht, Wasser plätschert...

    Wenn Sie unser FrankenwaldSteigla Pfaffenbergweg nicht nur offenen Auges wandern, sondern auch genau hinhören, dann werden Sie von der Vielfalt der Wassergeräusche überrascht sein! Dabei ist das Wasser nur zur Haßlach hin gebündelt etwas lauter. Die kleinen Waldbäche, die ihr zufließen, üben sich in stillen Klängen. Immer wieder queren wir Waldbäche oder folgen ihrem Verlauf. Nur oben, auf der Höhe von Marienroth, da lassen wir Wald und Bäche hinter uns, hören dem Wind zu, der über den Bergkamm streicht, und genießen den Ausblick ins Haßlachtal.

    Warum der Pfaffenberg wohl so heißt? Vielleicht hat sich hierher im Jahr 1625 der evangelische Pfarrer aus Rothenkirchen geflüchtet. Denn mit Waffengewalt setzte damals der Bamberger Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim wieder einen katholischen ein. Vielleicht saß der Vertriebene einsam auf dem Berg, dankte seinem Gott dafür, dass er mit dem Leben davongekommen war, und hörte dem meditativen Klang der Waldbäche zu.

    Autorentipp

    Ausblick über das Haßlachtal auf dem Pfaffenberg

    im Sommer Naschhecken: Himbeeren

    Geotop markanter Tuffbrekzien-Felsen

    Kirche in Marienroth

    Reste der Burganlage in Rothenkirchen

    Naturerlebnisbad und Campingplatz Rothenkirchen

    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    614 m
    Tiefster Punkt
    390 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Länge
    6,4 km
    Höhenprofil anzeigen

    Weitere Infos und Links

    www.wandern-im-frankenwald.de

    Wegbeschreibung

    Beginnend im Haßlachtal durchwandern wir stille Wälder, um oben auf dem Pfaffenberg und den Höhen um Marienroth die Weite des Frankenwaldes zu erleben. Die kurze Wanderung ist mit nur wenig Anstrengung verbunden und zeigt dennoch alle Facetten des Frankenwaldes.

    Unsere Wanderung beginnt am Sportplatz in Rothenkirchen. An der Wandertafel nach rechts gewandt laufen wir geradeaus über die Kreuzung am Waldrand.  Hier beginnt gleich zu Anfang der anstrengende Teil der Wanderung. Für etwa 1,5 km steigt der auf schmalen Pfaden verlaufende Weg ständig an.

    In Marienroth angekommen eröffnen sich immer wieder weite Ausblicke. Wir folgen der Hauptstraße ein kurzes Stück nach links. Dabei lohnt sich ein Abstecher nach rechts zur barocken Kirche.

    Der Legende nach fand ein Bauer namens Simeon an der Stelle, an welcher heute die Kirche steht, beim Pflügen ein Marienbild. Vor Freude darüber nannte man den Ort Marienroth. Damit wird auch ein Hinweis auf den in der Umgebung gebräuchlichen Namen "Simarua" gegeben. Es handelt sich demnach um eine Rodung des Syme, Simo oder auch Simmo. Der Name Simonroth taucht in wenigen alten Dokumenten und Landkarten auf.

    Wir verlassen Marienroth am Wegkreuz bei den fünf Linden und laufen weiter bergauf zum Gipfel des Pfaffenbergs. Der Blick reicht an klaren Tagen weit ins Land. Staffelberg und Kloster Banz sind auch bei weniger guter Sicht als Silhouetten am Horizont erkennbar. Oben angekommen lohnt eine Rast - ab jetzt geht es nur noch bergab.

    Rechts am Sendemast vorbei führt unser Weg in den Wald hinein. Der Fichtenwald verbreitet eine nahezu gespenstische Stille, während man auf schmalen Pfaden den Berg hinabgeht. Bald lichtet sich der Wald etwas, an der folgenden Kreuzung gehen wir im spitzen Winkel nach links weiter talabwärts.

    Wenn wir den Forstweg erreicht haben, halten wir uns ebenfalls links. Der Weg führt jetzt durch einen abwechslungsreichen Mischwald. Neben Buche und Bergahorn sind es vor allem die großen und gesunden Weißtannen, die den Weg säumen und das Herz jedes Naturliebhabers höherschlagen lassen.

    Der Weg zieht sich langsam nach unten, und wir halten uns immer geradeaus auf dem Forstweg, bis wir an die B 85 kommen. An der Einmündung des Weges in die Straße gehen wir links den Naturweg hoch und durchqueren ein kleines Nadelwäldchen. Danach gelangen wir auf eine Wiese oberhalb von Rothenkirchen. Wir laufen am oberen Rand der Wiese entlang, bis wir diese am anderen Ende über die Zufahrt verlassen.

    Wir halten uns abwärts rechts und gelangen wieder zu unserem Ausgangspunkt am Sportplatz.

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    Kirche St. Georg
    Pfaffenberg

    Parken

    Parkplatz am Sportplatz Rothenkirchen, Heinersbachweg.

    Koordinaten

    DD
    50.361343, 11.322888
    GMS
    50°21'40.8"N 11°19'22.4"E
    UTM
    32U 665215 5581387
    w3w 
    ///listet.angeln.bein
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Broschüre "Wandern im Frankenwald"

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Handy, Kartenmaterial

    Nutzerfragen

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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    6,4 km
    Dauer
    2:20 h
    Aufstieg
    264 hm
    Abstieg
    264 hm
    Höchster Punkt
    614 m
    Tiefster Punkt
    390 m
    Rundtour Aussichtsreich geologische Highlights

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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